Bio Natur - Der Weblog

9.6.2011

Sourcemap: Zutatenliste nach Kilometern

Abgelegt unter: Reisen — Paul Boegle @ 07:56

Produktwege in Zeiten der Globalisierung

Sourcemap: Transportwege von Bauteilen auf dem Weg zum fertigen Endprodukt.Wenn wir wüssten, was wir so alles tagtäglich einkaufen. Ich spreche hierbei nicht davon, um welche Inhaltsstoffen es sich dabei handelt, denn dafür gibt es hilfreiche Online-Werkzeuge wie Codecheck. Nein, schlicht und einfach: Wieviele Kilometer haben die einzelnen Bestandteile zurückgelegt, bis sie als Ganzes in den Regalen unserer Discounter, Elektroabteilungen oder Bekleidungsgeschäfte für uns zum Greifen nahe vor uns präsentiert werden?

Ein kurzes Wort noch zu Codecheck und Gründer Roman Bleichenbacher. Die Robert Bosch Stiftung hat ihn und andere 149 andere als sogenannte “Verantwortliche” ausgezeichnet, d.h. Menschen, welche durch ihr Engagement besonders soziale Verantwortung und ökologisches Verantwortungsbewusstsein übernehmen. Sei es nun im Hinblick auf den Klimaschutz, sozial benachteiligte Kinder (würde gut zu Nimm 2 und der Firma Storck passen) oder toleranten Umgang mit unseren Nächsten, Verantwortung übernehmen, Farbe bekennen und Flagge zeigen ist heute leider nicht mehr selbstverständlich und muss (leider) schon besonders erwähnt werden.

Doch zurück zur Frage der Entfernung der einzelnen Komponenten und dem letztendliche fertigen Ge- oder Verbrauchsgut. Die Plattform Sourcemap möchte auf diese Frage in Zukunft eine Antwort geben. Mithilfe von Google Maps und der IP-Adresse der InteressenTinnen errechnet das noch in der Beta-Phase befindliche Projekt, welche Transportwege die einzelnen Zutaten oder Bauteile zurückgelegt haben, bevor sie z.B. als “Made in China” als fertiges Endprodukt wieder vor unserer Haustüre landen.   

4.6.2011

Hoch zu Ross auf dem Drahtesel

Abgelegt unter: Reisen — Paul Boegle @ 00:37


Niederlande, Dänemark, Deutschland: Wo die Räder nie still stehen

Kopenhagen, Stadt der RadfahrerInnen.Willkommen zurück auf “Bio Natur - Der Weblog” von und natürlich mit Haupt-, Vor- und Nachwörtern von Paul Bögle. Ich habe seit meinem letzten Artikel das Rad immer noch nicht neu erfunden, muss ich zu meiner Schande gestehen. Die nackten Zahlen sagen also im Falle der Alpenrepublik Österreich, dass eine Viertelmillion die Hügel rauf und wohl in den meisten Fällen auch wieder runter fahren. Eine runde Sache aud zwei Rädern, könnte man meinen. Aber weil auch die Meinungsfreiheit manches Mal an ihre natürlichen Grenzen stößt, ohne gleich als Ökodiktatur dazustehen, haben eben diese auf den ersten Blick runden Sachen Ecken und Kanten. 

Denn eigentlich ist das Ergebnis eher ernüchternd als befriedigend. Betrachtet man sich die Zahlen, steht oder besser radelt Österreich eigentlich auf Europas Strassen genauso hinterher wie besagter Bernhard Kohl ungedopt der Spitze des Pelotons nachgehechelt wäre. Wobei, ich muss in diesem Falle für den gefallenen Speichenengel eine Lanze brechen. Denn wer den Profizirkus im Radsport aus der Nähe betrachtet und die täglichen Schlagzeilen über Dopingverfahren und Dopinggerüchte mitverfolgt, kommt unweigerlich zum Schluss, dass hier wohl die Fahrradschläuche noch das sauberste am kompletten Radrennsport sind. So besehen hätte Herr Kohl unter regulären Umständen sicherlich allerbeste Chancen auf eine erfolgreiche Karriere gehabt. Aber so ist es eben im Leben: No dope, no hope!

Aber gut, wir wollen das Rad nicht neu erfinden und schon gar nicht aus einer geklonten Mücke einen Elefanten machen. Schauen wir uns jenen Anteil an den Alltagswegen an, welcher in Österreich mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, steht da klein und deutlich sieben Prozent, wobei die grüne Steiermark mit 16 Prozent unangefochten Austrias Pedalritter sind. Doch die wirklich strammen Wadln besitzen jene Menschen, welche in den Niederlanden oder Dänemark zuhause sind. So radeln z.B. im holländischen Groningen sage und schreibe 38 Prozent vom alltäglichen A ins benachbarte B und vielleicht sogar noch weiter. Und wir hören, staunen und verneigen uns. Ebenfalls 38 Prozent geben ihrem Drahtesel im deutschen Münster die Peitsche.

Das erklärt jetzt auch einiges in Sachen Tatort. Denn sooft ich, und das ist eigentlich immer der Fall, meinem Lieblingsduo Hauptkommissar Thiel und dem Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne bei ihren sonntäglichen Ermittlungen im besagten Münster nach Leibeskräften und natürlich Kipferl beissend meine bestmögliche Unterstützung bei der Aufklärung eines Mordfalles anbiete, sehe ich den Hauptkommissar eigentlich nur tretend und keuchend vom Tatort A ins Hauptkommissariat B und manches Mal auch darüberhinaus strampeln. Gut, ab und zu bringt ihn sein kiffender Vater auch mit dem Taxi von Punkt A nach B. Aber da wären wir wieder bei der lapidaren Floskel: No dope, no hope!

Lassen wir aber Drogen und andere Rauschmittel wie etwa mein Kipferl aus dem Spiel und berauschen wir uns stattdessen am puren Adrenalin des Rades. Das niederländische Zwolle, Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen, das schwedische Vaesteras oder Utrecht und Odense, selbst Ferrara in Italien sind die wirklichen Radsportnationen für den Hausgebrauch. Lauter sattelfeste 30-Prozent Kapazunder, welche sich dort mit zwei Rädern auf den Strassen fortbewegen (siehe “Kein Leiberl beim Alltagsradfahren“).

So, jetzt werden hoffentlich wieder einige aufschreien und die Motoren aufheulen lassen. Denn ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich es wiederum verstehen kann, wenn z.B. in Wien viele Menschen auf die Nutzung des Fahrrades dankend verzichten. Und diesen fünf Prozent Wagemutigen gehört mein ganzer Respekt. Wer eine ursprünglich geplante gesetzliche Verankerung von Fahrradstrassen in der StVO wieder ersatzlos streicht, wer keine Mittel für den Ausbau der Infrastruktur für RadfahrerInnen zur Verfügung stellt, wer auf die Sensibilisierung der Bevölkerung durch Kampagnen für den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad verzichtet, wer über die effektive Möglichkeit sogenannter Fahrradschnellstrassen nur nachdenkt anstatt diese in Angriff zu nehmen und viele Dinge mehr, braucht sich nicht zu wundern, wenn Tag für Tag die Garagentore geöffnet werden und die Autos mit Einzelpersonen ihren einsamen Weg von A nach B oder kürzer antreten.

3.6.2011

Nicht das Rad neu erfinden. Einfach ausbauen

Abgelegt unter: Reisen — Paul Boegle @ 03:22


Ein Nachwort als Vorwort in eigener Sache 

Rom erfindet das Rad neu.Eigentlich schreibt man üblicherweise P.S. an das Ende eines Textes. Also in diesem Falle Postscriptum und nicht mit den noch im folgenden Beitrag vorkommenden Pferdestärken zu verwechseln, welche ebenfalls als P.S. der auf der permanenten Überholspur befindlichen Menschheit geläufig sind. Nicht dass Sie mir jetzt schon unter die Räder kommen, bevor ich Sie noch mit meinem Vorwort überfahren habe. Und ebenso eigentlich wollte ich nur ein paar Zeilen schreiben, weil ich ehrlich gesagt nichts anderes mit meiner Zeit anzufangen wusste. Im Fernsehen läuft kein Tatort (auch dieser wird sich weiter unten noch finden), die Zeitung gibt trotz Rascheln nichts Neues mehr preis (werden Sie vor dem Tatort noch lesen) und mit der Schnellbahn muss ich weder von A nach B und in umgekehrter Richtung auch nicht mehr fahren (was aber auch noch zu lesen seid wird, ob vor oder nach dem raschelnden Blätterwald, weiß ich nicht mehr).

Und doch hat sich aus dem Mehrzeiler unversehens wieder ein Mehrtakter entwickelt, so dass ich gezwungen bin (bin ich nicht), aus dem mehrzeiligen Mehrtakter einen taktischen Zweiteiler zu machen. Sie verstehen? Nein, wie auch, wenn wir immer noch beim Nachwort sind, welches sich klammheimlich zu einem Vorwort entwickelt hat. Und das, obwohl ich eingangs erwähnte, dass ein P.S. im Anmarsch ist. Kurze Rede, noch längere Sinnlosigkeit: Am Schluss steht “Fortsetzung folgt” oder etwas in dieser Tonart, was ich aber verständlicherweise im Moment noch nicht mit Sicherheit sagen und schon gar nicht schreiben kann, da ich ja immer noch mit dem vorgeschriebenen Nachwort beschäftigt bin. Soll also flehentlich bittend heißen: “Besuchen Sie mich wieder.” Aber nun genug der vielen Nachworte. Lassen wir dem Vorworte Tatorte folgen. Oder eben so. 

Zurück in die Zukunft, aber mit Vollgas

Keine Angst, heute bin ich einmal vollkommen streichelweich. Also sozusagen handzahm. Natürlich auch fußlahm. Oder was immer Sie wollen und von mir verlangen. WederHochburg für Radfahrer: Die dänische Hauptstadt Kopenhagen. ausbeuterische Supermärkte noch radioaktive italienische Supermänner können mich heute aus der Reserve locken. Ich fahre einfach im Kreis. Nein, fahren ist zuviel gesagt, schließlich überlasse ich diese stupide und hirnrissige Art der sportlichen Umweltverschmutzung und sich ewig drehenden Ressourcenverschwendung solch kompetenten Herren wie Vettel, Hamilton und Alonso, deren Namen sogar mir geläufig sind. Wobei, wollen wir doch den in Ehren älter gewordenen Altmeister Niki Lauda nicht vergessen. Aber das nur am benzingeschwängerten Rande von Haarnadelkurve und Schikane. Wenn ich fahre, dann meist oder eigentlich immer mit meiner Jahreskarte. Wien hat schließlich ein bestens ausgebautes Nahverkehrssystem. Muss auch mal erwähnt werden.

Wobei wir doch zufällig schon beim Thema sind. Durfte ich doch in meiner Lieblingszeitung lesen (welche ich zu meiner Lieblingslektüre im raschelnden Blätterwald auserkoren habe, lasse ich jedoch im Dunkeln), dass 250 000 Österreicher in die Arbeit radeln. Und weiter heißt es, ich zitiere nun aus dem Artikel “Viertelmillion radelt in die Arbeit” (Standard vom 01./02. Juni 2011 Seite 11): “Würde die Radinfrastruktur ausgebaut, wäre laut VCÖ ein Potential von 1,3 Mio. Personen möglich.”

Nicht schlecht“, dachte ich bei mir, während mich die Schnellbahn meinem Ziel näherbrachte und ich anerkennend und wohl auch herzhaft ins Kipferl biss, um mir die notwendigen Kalorien für den anschließenden Fußmarsch vorsichtshalber gleich anzufuttern. Österreich ist doch seit dem gedopten Bernie Kohl immer noch dem Radsport treu geblieben. Man höre und staune. Dachte ich, während ich weiter biss, kaute und schluckte. Bis mir der Biss im Hals stecken blieb, während ich an den Zeilen weiter kaute und schluckte. Mein Fehler bei der ganzen Sache: Ich wollte mehr wissen.

250 000 Menschen, welche sich auf den Drahtesel setzen, um sich von A nach B oder möglicherweise auch darüberhinaus fortbewegen, hört sich auf den ersten Blick prächtig mächtig an. Besonders für einen fußlahmen handzahmen zeitungslesenden Kipferlbeisser wie Paul Bögle, welche kräfteschonend in der Schnellbahn sitzend von A nach B und keinen Schritt weiter vor sich hin gondelt. Doch die Neugierde war nun einmal geweckt und “curiosity killed the cat” spielte wie so oft verlockend zum Tanze auf.

Doch bevor wir uns nun weiter im Reigen drehen, mache ich es wie jener um seinen Lohn geprellte Rattenfänger aus Hameln. Ich blase mein virtuelles Flötlein und locke Sie hinter mir her, indem ich nun das Ende des ersten Teils verkünde. Sollten Sie mir also meinen versprochenen Lohn geben wollen, besuchen Sie mich wieder, denn das ist für einen Blogger die größte Herausforderung. Und denken Sie bitte nicht, dass Sie dadurch nach meiner Pfeife tanzen. Obwohl, bei näherer Betrachtung lässt sich dies nicht völlig von der Hand weisen. Also lautet folglich der zweite Teil “Hoch zu Ross auf dem Drahtesel“. Oder eben so ähnlich. 

1.6.2011

Rom: Caput mundi ohne Kernkraft

Abgelegt unter: Reisen — Paul Boegle @ 20:11


Kampf gegen Atomkraft: Grenzenlos und länderübergreifend

Paul Bögle in Rom auf der Piazza del popolo: I pazzi siete voi. Die Verrückten seid Ihr. Referendum gegen Atomkraft in Italien.Nachdem sich nun Deutschland entschlossen hat, dem mit Mitte März 2011 von Kanzlerin Angela Merkel beschlossenen Moratorium gegen Atomkraft wirklich Taten folgen zu lassen und endlich wieder den Wald vor lauter Bäumen klar und deutlich sieht, lassen wir unseren Blick einmal in südliche Richtung gleiten. Denn dort macht der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi tagtäglich eigentlich das, was er am besten kann: Er macht, was er will. Doch seit den Kommunalwahlen in Neapel und seiner Heimatstadt Mailand am 30.05.2011 zeigen die BürgerInnen Italiens dem Cavaliere immer deutlicher, was sie zukünftig nicht mehr möchten: Nämlich Berlusconi selbst. (Süddeutsche: Denkzettel für Berlusconi)

Ich schreibe auf meinem Blog Bio Natur vornehmlich in deutscher Sprache, doch die Sprache gegen die Atomkraft ist nach Fukushima mittlerweile international und länderübergreifend. Und weil unsere italienischen Greenpeace-FreundInnen auf der Piazza del popolo im schönen Rom mit einer neuerlichen Aktion gegen die italienische Pro-Atompolitik aufmerksam machen, ist dies ein willkommener Anlass, auf das am 12. und 13. Juni 2011 stattfindende Referendum aufmerksam zu machen.

Per sogenanntem Omnibus-Dekret wollte eigentlich Berlusconi und seine Regierung jene Volksabstimmung verhindern (siehe auch Südtirol online: Über Atomenergie wird abgestimmt). Wohlwissend, dass auch Italiens Bevölkerung dem Wiedereinstieg in die Kernkraft nach dem 1987 beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft mehrheitlich negativ gegenübersteht, wurden kurzerhand die Bestimmungen zu Atomenergie aus den Gesetzen gestrichen. Immer mit dem Hintergedanken, die Pläne für den für 2013 beschlossenen Bau eines Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) damit vorläufig aus der Schusslinie zu nehmen.

Berlusconis Gedankenspiel dabei war, ein Moratorium ähnlich dem der deutschen Kanzlerin zu erlassen. Doch wasReferendum gegen Atomkraft in Italien. Das Volk gegen Silvio Berlusconi. Deutschland nun (hoffentlich) wirklich eine Kehrtwende in Richtung erneuerbare Energieträger bringt, war für Italiens Regierung immer nur Mittel zum Zweck. Das Kernenergiegesetz sollte dadurch um ein Jahr verschoben werden, doch immer mit der Intention, an den neuerlichen Kernenergieplänen festzuhalten. Und somit sollte das Referendum ausgehebelt werden, da es nach der Argumentation des italienischen Staatschefs ja nun vollkommen überflüssig sei. 

Doch das italienische Kassationsgericht hat dem Premier nun mit der Entscheidung, trotz Streichung der gesetzlichen Regelung den Abstimmungspunkt über die atomare Zukunft Italiens dem Volk zu überlassen, einen gewaltigen Strich durch die Atompläne-Rechnung gemacht. Scheinbar dürfte Berlusconi vergessen haben, was sich schon die römischen Legionen auf die Standarten geheftet hatten. S.P.Q.R. oder Senatus Populusque Romanus. Möglich, dass das Latein des Ministerpräsidenten etwas eingerostet ist oder dass er nun wirklich mit seinem Latein am Ende ist. Fakt ist jedoch, dass Senat UND Volk von Rom oder heutzutage besser von Italien in gewisse politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden müssen. Besonders dann, wenn es sich um solch weitreichende Konsequenzen wie die zukünftige Atompolitik des südlichen Stiefels handelt.

Dieser Artikel richtet sich deshalb auch an all jene EinwohnerInnen Italiens, welche mit der Politik der italienischen politischen Führung in Sachen Atomstrom nicht einverstanden sind. Und weil dies nach eigenen Gesprächen während meines Aufenthalts in Rom eine überwältigende Mehrheit ist, heisst es am 12. und 13. Juni 2011: Der Gang zu den Wahlurnen ist Pflicht. Auch wenn die nahen Strände von Ostia noch so sehr locken.

I pazzi siete voi!” oder übersetzt “Die Verrückten seid Ihr!” Aber eben nur jene, welche beim Referendum gegen ein Italien ohne Atomkraftwerke stimmen. Das Schöne dabei ist, dass die Verrückten mittlerweile nur noch in der Minderheit sind. Nicht nur in Italien natürlich.     

15.5.2011

Biorama: Kostenlos ins Gartenhotel Theresia

Abgelegt unter: Reisen — Paul Boegle @ 20:49

3 Nächte mit Halbpension in Saalbach-Hinterglemm zu gewinnen

Bleiben wir doch gleich auf der Welle der Inspiration und verbinden diese mit einem nachhaltigen Gewinnspiel vom Allerfeinsten. 

Beim Stöbern auf der Biorama-Webseite bin ich auf ein Gewinnspiel gestossen, welches ich aufgrund meiner eigenen Besuche im Garten- und Aparthotel Theresia imPaul Bögle macht Urlaub im Gartenhotel Theresia in Saalbach-Hinterglemm: Biorama verlost 3 Nächte mit Halbpension. wunderschönen österreichischen Saalbach-Hinterglemm nur wärmstens empfehlen kann. Pünktlich zum neuen Launch der überarbeiteten Biorama-Seite lautet das Motto: 

Biorama verlost 3 Nächte in Saalbach Hinterglemm

Wer bis zum 30. Mai 2011 das Gefühl, ein paar herrlich entspannte Tage zu zweit und vor allem kostenlos könnten für Körper und Seele nicht von Nachteil sein, sollte unbedingt an der Verlosung teilnehmen. Denn Familie Brettermeier-Egger und die komplette Belegschaft sorgen wirklich dafür, dass der Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Wie gesagt, ich spreche hierbei aus eigener Erfahrung.

Sollten Sie die oder der glückliche GewinnerIn sein, bitte ich Sie um einen einzigen Gefallen: Richten Sie ganz liebe Grüsse von Gaby und Paul Bögle aus Wien aus.  

13.4.2011

A Fair Story: Fair Trade kurz erklärt

Abgelegt unter: Reisen — Paul Boegle @ 20:49

FAIRTRADE-Wochen vom 17.04 - 14.05.2011

Transfair präsentiert zu den Fairtrade-Wochen den interaktiven Film “A Fair Story”.Fairer Handel, eine unendliche Geschichte meist ohne Happy-End. Unsere eigenen Entscheidungen im Supermarkt, unser persönliches Kaufverhalten, unser Griff zum “richtigen” oder ”falschen” Produkt” haben Folgewirkungen, derer wir uns oftmals gar nicht bewusst sind. Kleinbauern und Großfamilien, ArbeiterInnen in Entwicklungsländern, Menschen in Schwellenländern leben mit und von unserem Geld. Fair Trade ist ein Begriff, welcher heutzutage in aller Munde ist, doch leider ist er noch nicht in vieler Munde.

Die Fairtrade-Wochen wollen uns auf Fairtrade sensibilisieren. Was bedeutet der Begriff und vor allem: Wie lässt sich dieses theoretische Konstrukt auch wirklich umsetzen. Zu diesem Zweck gibt es im genannten Zeitraum neben vielen Veranstaltungen, Informationen, Downloads und selbstverständlich auch den Fairtrade-Wochen selbst einen Kurzfilm unter dem Titel “A Fair Story“.

Schon wieder ein Film!” werden manche jetzt vielleicht denken. Mag schon sein, doch die Idee dahinter ist nicht die schlechteste. Und dazu muss ich wieder einmal das liebe allmächtige Internet und unser allerliebstes virtuelles Spielzeug Facebook bemühen. Denn der Film möchte auf spielerische Weise uns jenes näherbringen, was uns doch so fern erscheint.Wer sich über die Filmseite (bei Klick auf das untere Bild) bei Facebook einloggt, kann selbst Teil der globalen Geschichte werden und mit NutzerInnen dieses Erdballs in Interaktion treten. Das eigene Profilbild im Film, den Film an weitere FreundInnen weiterschicken und so ganz nebenbei noch etwas über fairen Handel lernen. Ich würde sagen: Einfach mal ausprobieren!

Wenn wir schon nicht von heute auf morgen die AKWs dieser Welt abschalten können, dann schalten Sie doch zumindest selbst für ein paar Augenblicke ab.          

A Fair Story: Interaktiver Film für fairen Handel.

7.3.2011

Fliegen: Weniger Beinfreiheit, mehr Klimaschutz

Abgelegt unter: Reisen — Paul Boegle @ 17:02

Atmosfair: Fluglinien im CO2-Vergleich

Ranglisten mit dem Schwerpunkt Umweltkriterien und ökologische Verantwortung in Zeiten globaler Erwärmung gibt es derer viele. Der Verkehrsclub Deutschland wartet jedes Jahr mit seiner VCD-Auto-Umweltliste auf, welche Antworten auf die umweltverträglichsten neuesten Automodelle gibt und als Entscheidungshilfe in Sachen Autokauf in Zeiten von E10-Biosprit und anderer relevanter Faktoren dienen soll.

Der grüne Elektronik-Ratgeber von Greenpeace beleuchtet Hersteller aus Elektro- und Unterhaltungsindustrie hinsichtlich der eingesetzten Chemikalien und Recycling. Selbst Geldanleger können heutzutage ihre Geldmittel nach den Gesichtspunkten ökologischer Verantwortung und Umweltverträglichkeit gewinnbringend und trotzdem grün verzinsen lassen. Der Natur-Aktien-Index orientiert sich dabei an Kriterien wie Energieerzeugung, der Substitution gefährlicher Stoffe oder auch der durch die Unternehmen geleisteten Armutsbekämpfung. Klimaschutz wird also mehr und mehr zu einem wirtschaftlichen Faktor.

Atmosfair: Nachdenken und klimabewusst reisen.Und nun hat sich die Plattform atmosfair (Button klicken) dem Thema Effizienz von Fluglinien in Bezug auf ihre Klimaverträglichkeit angenommen. Der atmosfair Airline Index (AAI) 2011 teilt die verschiedenen Fluggesellschaften in Effizienzklassen von A bis G ein. Das Ranking beeinflussen dabei Faktoren wie Anzahl der Sitzplätze (schlecht ist also viel Beinfreiheit = wenig Sitzplätze), die Modernität der Flotte und die eingesetzten Flugzeugtypen oder die Kapazitätsauslastung. Weiterhin wird in Kurz- Mittel- und Langstreckenflüge unterteilt, wobei in keiner der drei Zonen die beiden ersten Effizienzklassen von einer Fluggesellschaft erreicht wurden. Zur Dokumentation der detaillierten Berechnungsmethode siehe dazu Dokumentation der Berechnungsmethode von atmosfair.

             

23.2.2011

Wale vor Costa Ricas Pazifikküste

Abgelegt unter: Reisen — Paul Boegle @ 04:09

Endlich springen die Wale

Nachdem ich Sie nun mit meinen beiden vorhergehenden Berichten und den darin enthaltenen Videos (siehe Costa Rica: Buckelwal oder Krokodil? und Wale vor der Isla del Caño) über unsere Whale watching-Tour im Süden an der Drake Bay lange genug hingehalten habe und Sie zugegebenermaßen noch sehr wenig über die eigentlichen Objekte unserer Begierde, die Wale selbst, gesehen haben, mache ich es jetzt kurz und schmerzlos. Hier also der dritte und letzte Teil mit dem Titel: “Costa Rica: Wale vor der Pazifikküste“. 

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