Ökologische Mode beginnt wo? Richtig, bei den Füßen! Ökologisches Denken beginnt wo? Richtig, im Kopf! Und wer mit beiden Beinen umweltfreundliche Wege beschreiten möchte, aber gleichzeitig den ganz persönlichen Lifestyle zur Kopfsache erklärt und immer fest im Blick hat, sollte den Kopf nicht in den Sand stecken, aber dafür die Zehen in die neuen Flip-Flops und Sneakers von BOOMBUZ.
Paul Bögle hat die neuen BOOMBUZ Flip-Flops getestet. Und er präsentiert Ihnen dementsprechend die nackte Wahrheit und nichts als die nackte Wahrheit. Paul Bögle stellt Sie definitiv vor vollendete Tatsachen. Vor vollendete nackte Tatsachen in Sachen Schuhwerk 100% nature und mit nichts als den Flip-Flops in 100% Natur bekleidet. Dieses Kurzvideo ist nichts für schwache Nerven, denn so hat sich ein Blogger noch niemals in Flip-Flops gezeigt. Knappe drei Minuten erotische Leidenschaft, ein Luxuskörper ohne Tabus und prickelndes Verlangen. Während andere Menschen sich aus Protest gegen das Tragen von Pelzen ausziehen (würde Paul Bögle auch machen, aber ihn will niemand), lässt er die Hüllen für BOOMBUZ fallen.
BOOMBUZ Schuhe sind für all jene Menschen gedacht, welche die Natur nicht mit Füssen treten. Denn 100% nature bedeutet die vollständige Rückführung der Flip-Flops und Sneakers in den biologischen Kreislauf. Zurück zur Natur. Nicht mit Vollgas, sondern auf den eigenen beiden Beinen mit schadstofffreien Kunststoffen und natürlichem Gewebe. Denn vollständig kompostierbare und abbaubare Biopolymere hören dort mit giftigen und nicht recycelbaren Abfallstoffen auf, wo 20 Milliarden weltweit produzierte Schuhe pro Jahr nicht mehr weiter wissen.Wien ist anders. Und genauso präsentieren sich die Schuhe des Oberösterreichers Udo Weixelbaumer. Die gleiche Lebensdauer wie herkömmliche und konventionell gefertigte Schuhe, dieselben Eigenschaften und ein Tragekomfort vom Feinsten, aber eben völlig anders und vollkommen State of the Art dank ihrer einzigartige biologischen Wiederverwertbarkeit.
Ökologischer Lifestyle und grünes Denken und Handeln wird immer noch mit langhaarigen Hippies und Blumenkindern der 60er und 70er-Jahre in Verbindung gebracht. Doch BOOMBUZ räumt damit grün(d)lich auf. Wenngleich beides eine wunderbare Gemeinsamkeit besitzt: Eine friedliche Revolution, welche auf einzigartige Weise in Gang gesetzt wurde und wird. Doch während die einen von längst vergangenen Zeiten träumen, sind BOOMBUZ-TrägerInnen Teil dieser neuen Generation nachhaltigerFußbekleidung, welche mit diesem neuartigen Konzept zur Abfallvermeidung und Müllreduzierung beitragen.
Natürlich könnt Ihr Euch die Flipflops im BOOMBUZ-Shop gerne kaufen. Doch warum Geld ausgeben, wenn Ihr auf der BOOMBUZ-Facebookseite auch Euer ganz persönliches Paar Lifestyle-Flips gewinnen könnt? Und mit dem gesparten Geld könnt Ihr dann ein zweites Paar kaufen. Denn mit dem Zweiten geht man besser oder so ähnlich eben.
Vorab eines, bevor ich die Werbetrommeln für Panasonic und das aus diesem Grunde vorzustellende Onlinegame “Evolta City” rühre. Ich werde im folgenden dezidiert auf die von Panasonic geschaffene virtuelle Welt der “Evolta City“ eingehen und die Grundzüge sowie die Intention, also den Sinn des Spieles, vorstellen. Doch daran anschließend möchte ich auch einige noch zu verbessernde Punkte anfügen, welche mir selbst beim Spielen aufgefallen sind. Dabei lege ich in erster Linie Wert auf jene Punkte, welche in meinen Augen zu mehr Spielspaß und einer Verbesserung des Spielprinzips führen können. Die meisten meiner LeserInnen werden dann sicherlich schon genug vom Lesen haben und sich aufmachen, als BürgermeisterIn zusammen mit dem virtuell-elektronischen Helfer und Assistenten namens “Evolta Roboter” oder förmlich “Mr. Evolta“ diese Miniaturwelt zu entdecken nach den eigenen CO2-freien Wünschen aufzubauen.
Doch ich möchte, da sich manche vielleicht fragen, weshalb ich mich in den (bezahlten) Dienst von Panasonic stelle, kurz jene Beweggründe anführen, weshalb ich über das Onlinespiel von Panasonic berichte. Dass dabei Geld eine Rolle spielt, lassen wir doch dezent beiseite. Ich brauche Ihnen ja nicht alles auf die Nase binden. Aber ich darf weiterhin, manche werden dies jetzt vielleicht als Rechtfertigung auslegen, erwähnen, dass sich die Firma Panasonic im von Greenpeace veröffentlichten “Grünen Elektronik-Ratgeber 2010“, welchen ich auf meinem Blog schon vorgestellt habe, auf einem guten 6. Platz befindet. Dies bedeutet unter insgesamt 18 getesteten Elektronikkonzernen zwar nicht die Erfüllung aller Träume und Wünsche von uns KonsumentInnen, aber es zeigt doch, dass Panasonic dem Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert einräumt. (Bei Interesse nach dem Ratgeber einfach die Suche auf meinem Blog benutzen).
Auch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass Panasonic in Hamburg, der Umwelthauptstadt 2011, mit dem Haus der Zukunft ein sehr interessantes Konzept für energiesparendes und CO2-armes Wohnen vorgestellt hat. Ebenfalls sehr fortschrittlich zeigen sich die Japaner auch auf dem Sektor des sogenannten Smart-Metering. Es handelt sich hierbei um ein mit der Firma Adunos Konzept, die eigenen Wärmepumpen mit intelligenten Zählern auszurüsten, um so die Energieverbrauchsströme von Haushalten zu messen und diese Daten in mehr Energieeffizienz umzusetzen. (Auch dazu habe ich schon einmal einen kurzen Kommentar abgegeben.)
Doch wirklich ausschlagegebend war, natürlich neben dem finanziellen Aspekt (hatte ich das schon erwähnt?), die vielfach unbekannte Tatsache, dass Panasonic gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation FEE (Foundation for Environmental Education) mit dem sogenannten “kids school - eco learning” Projekt ein Unterrichtsprogramm entwickelt hat, welches junge SchülerInnen auf die Probleme des Klimawandels vorbereiten und gleichzeitig aber auch umweltfreundliches Handeln vermitteln soll.
Dies sind also kurzgefasst einige Beweggründe, weshalb ich meine Haut verkauft habe. Und so hoffe ich nun, dass Sie mir noch ein paar Minuten Ihrer Zeit opfern werden, wenn ich Ihnen und natürlich Euch das Onlinespiel “Evolta City” vorstellen werde. Aber da ich aus eigener Erfahrung weiss, dass Spielen manches Mal weitaus schöner als Lesen ist, lege ich vorsichtshalber den Ungeduldigen eine kleine Rutsche, welche bei Klick auf den nebenstehenden Evolta Roboter aufgeht. Alle anderen bitte ich, mir zu folgen.
2. Evolta City: Baue eine virtuelle CO2-freie Stadt
Es ist also wieder einmal die Zeit gekommen, ein neues Onlinegame vorzustellen. ”Evolta City“ lautet der Name jener Fiktion, welche es nicht zu erobern, sondern weitsichtig und vor allem nachhaltig zu führen gilt. Brachliegende Grundstücke wollen nutzbar und urbar gemacht werden, unbebautes Land mit verschiedensten Arten und Typen von Gebäuden zum Leben erweckt werden. Die Menschen, ich nenne sie einmal EvoltanerInnen, haben dabei dieselben Bedürfnisse wie jene des realen Lebens. Also Sie, Du und wohl auch ich.
Als Oberhaupt über den eigenen Bezirk müssen für ausreichend Wohnungsangebote sorgen. Doch um die Mieten bezahlen zu können, braucht es wiederum Arbeitsplätze. Doch wer, wenn nicht die Industrie und die Wirtschaft, können diese zur Verfügung stellen? Also heißt es genügend Unternehmen bauen. Doch was nützt das viele Geld, wenn die EvoltanerInnen keine Gelegenheit bekommen, dieses auszugeben? Um den Frieden zu wahren, sollten schnellstmöglich Freizeiteinrichtungen das Stadtbild prägen. Und weil alle klein anfangen, muss zu Anfang ein Hotdog-Stand und ein Lebensmittelgeschäft genügen. Doch damit wird sich in “Evolta City“ auf Dauer niemand zufrieden geben. Ein Kino oder ein Fussballstadion können da schon wahre Wunder wirken. Aber weil Wunder nun bekanntlich etwas länger dauern und zudem die unangenehme Eigenschaft haben, Geld zu kosten, heißt es mit Bedacht planen und umsichtig schalten und walten.
Schalten ist deshalb auch das Schlagwort. Denn wer den Lichtschalter in den eigenen vier Wänden betätigt oder mit dem Elektroauto zum Arbeitsplatz fahren möchte, benötigt eines: Strom! Und da derselbe bekanntermaßen aus der Steckdose kommt oder durch die Lichtschalter rinnt, wäre eigentlich alles in schönster Ordnung. Wäre, ist es aber nicht. Das echte Leben grüsst.
Fukushima hat es uns wieder einmal gezeigt: Atomstrom will kein Mensch! Außer jene, welche damit die dicke Kohle verdienen. Apropos Kohle. Die CO2-Emissionen von Kohlekraftwerken zeigen es uns genauso: Fossile Brennstoffe sind sowas von out! Und weil EvoltanerInnen nun genauso Menschen sind wie Du und ich, zumindest spricht nichts dagegen, stehen sie auf dem Standpunkt: Unsere Stadt muss CO2-frei werden. Und da unsere Stadt Ihre Stadt ist, sind Sie gefordert. Und hier fangen die Probleme an. Ihre Probleme als Verantwortliche(r) für den eigenen Stadtteil. Welche erneuerbaren Energieträger setze ich wo und in welcher Menge ein, um den täglichen Bedarf an Strom zu decken?
Am Anfang kein Problem. Die verschiedenen Gebäude wachsen aus dem Boden, die EvoltanerInnen gehen ihrer geregelten Arbeit nach, die Monorails gleiten sanft über die Schienen, die Elektroautos laden die Akkus an den Ladestationen wieder auf und auf der riesigen Reklametafel prangt Ihr eigenes Facebook-Profilbild als Konterfei über der friedlich geschäftigen Stadt. Bis dann plötzlich die Energieanzeige sagt: “Baustopp! Denn die Energie reicht hinten und vorne nicht.” Aber lange Rede, kurzer Sinn: Schauen Sie sich am besten selbst in Ihrer zukünftigen Stadt “Evolta City” um.
3. Fazit: “Evolta City” ist gut, aber verschenkt Potential
Der Grundgedanke des Onlinespiels von Panasonic findet meine vollste Zustimmung. Nachhaltiges Denken und Handeln wird in unserer Gesellschaft sicherlich mehr und mehr die herkömmlichen Wertvorstellungen und Denkmuster ablösen. Wir werden lernen müssen, dass ressourcenschonendes Tun für den Planeten Erde und damit auch für die Menschheit eine zwingende Voraussetzung für eine lebenswerte und gesicherte Zukunft ist. Ich verweise hierbei auf das Problem der sogenannten Generationengerechtigkeit, welches ich bereits einmal kurz beschrieben habe. Ich darf aber genauso auf meine mehrteilige Artikelserie über das Geo-Engineering hinweisen. Aber dies nur nebenbei.
Das Stadtbild wird sich nach und nach ändern, neue Infrastrukturen werden unmerklich die bisherigen ablösen und selbst die Städtearchitektur und Städteplanung wird sich neuen Herausforderungen stellen müssen. Die Menüführung und die Steuerung von “Evolta City“ ähnelt dem gängiger Onlinespiele, kann also intuitiv und ohne lange Vorbereitung und Kenntnisse problemlos von UserInnen erfasst werden, welche sich in der Welt virtueller Spiele nicht unbedingt zuhause fühlen. Der logische Aufbau von “Evolta City” folgt dem, was uns der so oft strapazierte gesunde Menschenverstand vorgibt. Also Grundbedürfnisse wie Wohnungen müssen befriedigt werden und ohne Arbeitsplätze keine Zufriedenheit usw. Dass hierbei komplexe betriebswirtschaftliche Prozesse oder auch politische Entscheidungen nicht berücksichtigt werden können, macht dabei sogar Sinn, da es eben ein kostenloses Online-Game für “Zwischendurch” ist und auch so konzipiert wurde. Der Spaß soll im Vordergrund stehen und nicht tiefgreifende Problemstellungen, welche gelöst werden müssen.
Deshalb sind die jetzt folgenden Kritikpunkte auch mehr als Anregung und nicht als Ausdruck meiner Unzufriedenheit anzusehen. Wobei natürlich angemerkt werden darf, dass Verbesserungen aus Sicht von Paul Bögle trotzdem gerne gesehen sind. Als erstes fällt auf, wenn man sich durch den Stadtteil durchspielt: Der Platz für eigene Entfaltungsmöglichkeiten wird relativ schnell zu klein. Wer ernsthaft vorhat, die vielfältigen Freizeiteinrichtungen, Energieversorger, Industriebetriebe oder Wohnungsangebote in ein harmonisches Stadtbild zu integrieren, wird bald an die Grenzen stoßen. Etwas mehr Platz für das Stadtoberhaupt wäre also durchaus wünschenswert. Daneben bringt das beschriebene Problem ein anderes mit sich. Da eben jeder Winkel bebaut werden muss, verliere ich als SpielerIn recht bald den Überblick, welches Gebäude welche Funktion erfüllt. Vielleicht besteht die Möglichkeit, bei Mausberührung des entsprechenden Gebäudes ein paar Funktionen angezeigt zu bekommen? Wäre zumindest für mich hilfreich.
Aber nun kommen wir zu jenem Aspekt, welchen ich als bloggender Grüner und grüner Blogger bei “Evolta City“ wirklich bemängeln muss. Um diejenigen Menschen für mehr Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, welche sich mit diesem Thema nicht tagtäglich beschäftigen, muss die Idee und das Konzept des Spieles definitiv noch einmal überarbeitet werden. Ladestationen für Elektroautos: Gefällt mir! Solarkraftwerke: Eine sehr gute Idee! Windräder für die Stromerzeugung: Hat selbstverständlich meine vollste Zustimmung! Und doch fehlen mir jene alternativen Energieformen, welche wohl genauso zukunftsweisend sein werden.
D.h., um hier voll punkten zu können, müssen Begriffe wie Wasserkraftwerke, Biogasanlagen, Photovoltaik, Fernwärme oder Geothermie ebenfalls zumindest in Grundzügen vermittelt werden. Ich weiss, es ist fast unmöglich, sämtliche Gesichtspunkte zur CO2-Reduktion zu berücksichtigen. Mir ist auch bewusst, dass Strohheizungen oder Brunnenwasserkühlungen nur etwas für InsiderInnen ist. Aber wenn ich schon auf den grünen Tisch haue, dann richtig. Deshalb ist es für mich auch ungemein schwierig, ein Windrad mit dem Wissen der Sinnlosigkeit dieses Unterfangens inmitten hoher Wolkenkratzer zu plazieren, weil eben dort kein Lüftchen die Räder antreiben wird. Doch auf genau diese Nuancen muss ich eben Wert legen, um die Effizienz solcher Energieträger den vielen (jungen) SpielerInnen zu erklären. Ähnlich verhält es sich mit Solarzellen. Diese können nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie am richtigen Standort plaziert werden. Doch bei “Evolta City“ fehlt mir diese Detailgenauigkeit, welche den meisten wahrscheinlich weder auffallen werden und die sich dementsprechend auch nicht daran stören.
Zum Schluss bleibt mir noch eine Anregung, welche vielleicht seltsam klingen mag, aber in meinen Augen durchaus Sinn macht. Warum werden den StädtebauerInnen nicht auch Kohlekraftwerke (von Atomkraft sehe ich aufgrund der aktuellen Ereignisse rund um Fukushima und den 25-jährigen Jahrestag von Tschernobyl ab), Erdölraffinerien oder Tankstellen mit fossilen Treibstoffen zur Auswahl gestellt? Natürlich müsste sich dies in entsprechenden Umweltfaktoren niederschlagen, um zu verdeutlichen, wie schädlich sich die Nutzung dieser Möglichkeiten auf die eigene CO2-Bilanz niederschlägt. Wer also weiterhin auf die veralteten Techniken setzt, wird durch schlechte Umweltwerte in der eigenen Stadt bestraft. Und dies wird sich auf kurz oder lang natürlich auch auf die Zufriedenheit der EvoltanerInnen auswirken.
Es bliebe noch vieles über “Evolta City” zusagen. Sowohl weitere Kritikpunkte, aber sicherlich genauso viele positive Aspekte bleiben in diesem Review unerwähnt. Doch da ich förmlich spüren kann, dass die meisten von ihnen auf den erlösenden Schlusssatz warten, ziehe ich eben die Notbremse. Bevor ich dies aber endgültig mache, bleibt mir noch der Hinweis auf einen kleinen blauen Gesellen, welcher bereits ungeduldig mit den Fingern trommelt und der sich ebenfalls vorstellen möchte. Und im Gepäck hat Mr. Evolta, wie er sich selbst gerne bezeichnet, auch noch ein paar Überraschungen.
4. Der Evolta Roboter auf Facebook
Und weil der blaue “Mr. Evolta” oder zu deutsch “Evolta Roboter” natürlich auch auf Facebook für seinen Dienstgeber Panasonic Rede und Antwort steht, würde sie/er sich über einen kleinen Plausch mit Ihnen und Euch freuen. Selbstverständlich wird dabei immer das erklärte Ziel von “Evolta City” im Vordergrund stehen: “Build Your Zero CO2-Emission City & Win Electrical Bikes.” Oder ganz banal auf Deutsch: Ran ans Gewinnspiel und rauf auf das elektronische Bike! Oder gewinne ein 5-Jahres Evolta Batterien Package. Und diese haben es wirklich in sich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn das Kraftpaket von Panasonic hat es als erste Batterie tatsächlich geschafft, im Guinness Buch der Rekorde als “ausdauerndste AA-Alkaline-Batterie der Welt” aufgenommen zu werden.
So, meine lieben LeserInnen, welche sich dazu durchgerungen haben, bis hierher weiterzulesen. Die meisten werden sich nun von mir mit einem herzhaften Gähnen verabschieden. Paul Bögle hat seine Schuldigkeit getan, Paul Bögle kann nun gehen. Und ich hoffe, dass ich die meisten auf “Evolta City” so neugierig gemacht habe, dass die folgende Weiterleitung zum Onlinespiel nun nahtlos gelingt.
Ich darf deshalb jetzt viel Spass wünschen und hoffe trotz all der Spielfreude, dass dadurch nicht das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wird. Denn nur durch unser eigenes Verhalten bestimmen wir unsere weitere Zukunft. Nachhaltiges Handeln und das Wissen, dass wir dringend unsere Lebensgewohnheiten und den damit verbundenen CO2-Ausstoss drastisch reduzieren müssen, können spielerisch vermittelt werden. Doch bei all der Freude am spielerischen Entdecken sollten wir den Ernst der Lage nicht vergessen.
Was haben die Orte Landeck, Zams, Fließ, Tobadill, Grins und Stanz gemeinsam? Sie bilden gemeinsam die Ferienregion TirolWest. Inmitten der Tiroler Alpen und umgeben von der großartigen Bergwelt des Skigebietes Venet mit dem atemraubenden Bergpanorama der Dreitausender stehen diese Skiorte im Tiroler Oberland für Gastfreundschaft, einzigartiges Flair, spezielle Angebote für Familien und vor allem für eines: Unbegrenzten Skigenuss in einer der schönsten Berglandschaften.
Zum Vergrößern des Planes der Ferienregion TirolWest klicken Sie einfach auf das Bild. Aber Vorsicht! Je größer das Bild, desto größer werden Ihre Augen werden. Und öffnen Sie den Plan nicht vor den Augen Ihrer Kinder. Sonst können Sie einpacken. Und zwar die Koffer nebst dem Nachwuchs.
Ferienregion TirolWest: Kinder haben Vorfahrt
Eins, zwei, drei - kostenfrei. Die Skiregionen im Alpenraum stehen Kopf. Alleine die Ferienregion TirolWest steht mit beiden Brettern fest auf den eigenen Skipisten. Ein einmaliges und unglaubliches Angebot macht´s möglich. Eltern aufgepasst und dabei die Kinder festhalten! Buchen Sie in der Zeit vom 24.01. - 29.01.2011 oder vom 14.03. - 25.03.2011 Ihren Urlaub in Landeck, Zams, Fliess, Tobadill, Grins oder Stanz und der Aufenthalt wird für Ihre Kleinsten zum Flohzirkus. Verzeihung Skizirkus natürlich. Pistenflöhe im Alter von 3-6 Jahren genießen während dieser Zeit mit der Aktion Eins, zwei, drei - kostenfrei in der Skischule Venet alle Rechte ohne Pflichten. Und dort können Sie Ihren Nachwuchs ganz beruhigt wieder loslassen und das tun, was alle in TirolWest am liebsten tun: Wedeln, Carven, Boarden. Und zwischendurch natürlich ein kleiner Einkehrschwung in einer der urigen Skihütten entlang der Pisten.
Ski, Schuhe, Stöcke, Helm: Alles gratis. 5 Tage lang. Die komplette Skiausrüstung.
1 Tobi Überraschungsgeschenk für jedes Kind
Ski 6: Ein Skipass = 6 Skigebiete
Gemeinsam sind wir noch stärker lautet das Motto des Skipasses Ski 6. Im Verbund mit den Skiregionen Serfaus-Komperdell, Fiss-Ladis, Nauders, Kaunertaler Gletscher und Fendels präsentiert sich die Venetregion im Westen Tirols deshalb jetzt noch stärker und macht die Ferienregion TirolWest für große und kleine SkifahrerInnen so interessant wie noch nie. Ein einziger Skipass bedeutet unbegrenzten Pistenspaß. Das Familienskigebiet auf dem Krahberg bietet den idealen Einstiegspunkt, um neben den 22 Pistenkilometern der eigenen Skiregion weitere mehr als 300 Pistenkilometer der Kooperationspartner auf Brettern oder Snowboard zu erkunden.
In acht Minuten von 780 Höhenmetern auf über 2200 Meter. Beste Aussichten und ein atemberaubendes Bergpanorama bringt die ganze Familie mit der Venet Bergbahn dorthin, wo sich die verschneiten Wege der Skifahrer und Tourengeher trennen und auch wieder kreuzen. Während die Kleinsten auf dem Gipfel des Krahberges auf dem Übungslift erste Geh- und vor allem Stehversuche auf den Brettern unternehmen, welche die (Berg)Welt bedeuten oder sich auf dem Kinderspielplatz und Zauberteppich vom anstrengenden In-den-Pulverschnee-fallen erholen, zieht es die Carver-Gemeinschaft auf die breiten Gleitparadiese der Weinbergbahn. 1250 Höhenmeter auf der Abfahrt nach Riefenahl hinterlassen leise ihre Spuren im Schnee.
Und Anfänger und all jene, welchen der Schnee keine besonderen Hindernisse in den Weg legen sollte und die sich ungetrübtem Skivergnügen hingeben möchten, lassen sich von der Sonne als ständigem Wegbegleiter den Weg nach Süden weisen. Kurze Abhänge und sanfte Gleitpassagen in Richtung Fließ sorgen dafür, dass strömender Schweiß nicht die Sicht auf das großartige Panorama der Tiroler Alpen nimmt.
Wer kennt sie nicht, die Crème de la crème in Sachen Top-Skiregionen: Ischgl/Samnaun, St. Anton am Arlberg, Serfaus-Fiss-Ladis, Nauders/Reschenpass und den Kaunertaler Gletscher. Doch was haben Sie davon, wenn diese Garanten für unbegrenztes Skivergnügen für Sie in unerreichbarer Ferne liegen. Die Ferienregion TirolWest liegt mitten drin. Und wer sich ein einziges Mal auf das Abenteuer Skisafari einläßt, wird garantiert zu WiederholungstäterInnen. 11 Top-Skirarenen warten darauf, erobert zu werden. 11 Top-Skiregionen rund um die Ferienregion TirolWest wollen erkundet werden. 11 Top-Skigebiete im Reich der verschneiten Dreitausender.
Fragen kostet nichts. Eine Anfrage zu Ihren ganz speziellen Wünschen in der Ferienregion TirolWest kostet noch viel weniger. Ausgenommen natürlich, Sie möchten persönlich unter 0043 5442 65600 beraten werden.
Ein einmaliges Erlebnis in der Urlaubsregion TirolWest, welches durch seine Einmaligkeit ganz schnell zum mehrmaligen Spaßfaktor mit Pulverschnee-Suchtgarantie wird.
Übersäuerung, Sodbrennen, Magenbeschwerden. Dies kommt Ihnen seltsam vertraut vor? Doch was kommt danach? Im schlimmsten Falle eine Magenschleimhautentzündung, wie die Gastritis im Volksmund genannt wird. Und was der Volksmund so leichtfertig ausspricht, hat sich in unserer heutigen schnelllebigen, hektischen und durch Fastfood geprägten Zeit zu einer Volkskrankheit entwickelt, welche jeden Dritten von uns heimsucht.
Sodbrennen hat jedoch weitaus mehr Ursachen als die bereits beschriebenen Faktoren. Das unangenehme Brennen hinter dem Brustbein, welches sich meist bis in die Rachenpartie hinaufzieht, kann sich durch den Genuss eines Glases Grapefruitsaft (Zitrusfrüchte) genauso äußern wie durch die morgendliche Tasse Kaffee, ein Glas Rotwein beim abendlichen Essen, Schokolade oder Stress und Nikotin. Bewegungsarmut, seelische Frustration oder die Einnahme von Medikamenten, der bittere Geschmack in Hals und Mund, verbunden mit dem empfindlichen Brennen, dem wiederkehrenden Aufstossen und einem unspezifischem Brustschmerz, die Möglichkeiten für das Entstehen von Sodbrennen sind vielfältig. Der schnell hinunter geschlungene Snack in der zu kurzen Mittagspause, ein spätes und möglicherweise sogar fettes Essen vor der Nachtruhe, der gemütliche Fernsehabend in liegender Position, der Rückfluss des sauren überschüssigen Magensaftes kennt keine natürlichen Grenzen.
2. Was ist überhaupt Sodbrennen?
Um das Entstehen von Sodbrennen zu verstehen, sollten wir uns eines vor Augen halten. Zwischen Magen und Speiseröhre befindet sich ein Schließmuskel, der sogenannte untere Ösophagussphinkter, welcher im Normalfall Magen und Speiseröhre voneinander trennt. Wenn nun dieser Schließmuskel nicht richtig schließt oder eben ein Zuviel der aggressiven Magensäure im Magen produziert wird, fließt dieser salzsäurehaltige Magensaft zurück in die Speiseröhre. Stellen Sie sich also ein Ventil vor, welches zwei Funktionen übernimmt. Zum einen sorgt der auch als Mageneingangspförtner bezeichnete Schließmuskel dafür, dass Speisen durch die Speiseröhre in den Magen hinein gelangen können. Und andererseits verhindert dieses Ventil in umgekehrter Richtung, dass die Nahrung mitsamt der für den Verdauungsprozess so wichtigen Magensäure wieder in die Speiseröhre zurückfließen kann, um eine schmerzhafte Reizung zu verhindern. Wenn gelegentlich doch Magensäure zurückfließt, was in einem so komplexen Mechanismus wie dem menschlichen Organismus vorkommen kann, so ist dies nicht weiter dramatisch. Wir bezeichnen dies dann als Aufstoßen, denn die Speiseröhre ist in der Lage, eine begrenzte Menge Flüssigkeit durch entsprechende Pumpbewegungen wieder zurück in den Magen zu befördern. Problematisch wird es erst dann, wenn ein verstärkter Rückfluss von Magensäure diese Funktion unterbindet und es zu einem verlängerten Kontakt von ungeschützter Speiseröhre und Magensäure kommt.
Dieser Reflux, wie der besonders starke Rückfluss der Magensäure bezeichnet wird, führt dann in weiterer Folge zu einer entzündlichen Erkrankung der Speiseröhre. Wir sprechen in diesem Fall von Sodbrennen, während der Mediziner dieses Hauptmerkmal der gastroösophagealen Refluxerkrankung im Fachjargon als Gastro Esophageale Reflux Disease oder kurz GERD bezeichnet.
Dieses Zurückfließen der Magensäure in die Speiseröhre erklärt auch den Umstand, warum besonders viele Betroffene gerade nachts über verstärkte Symptome klagen. Schmerzen und Schluckstörungen hindern dabei oftmals die Betroffenen am Ein- und Durchschlafen. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, fehlende Produktivität und Reizbarkeit sind nur einige der resultierenden Folgen, welche zu einer langfristig verminderten Lebensqualität führen.
Wir sollten jedoch eines nicht vergessen: Die Magensäure ist ein wichtiger Bestandteil des Magensaftes. Ohne die Magensäure und die darin enthaltene Salzsäure wäre es unserem Verdauungsapparat nicht möglich, die Nahrung aufzuspalten. Weiterhin übernimmt der Magensaft die Funktion, Bakterien abzutöten. Damit der Magen durch diese aggressive Säure nicht angegriffen wird, schützt ihn eine Schicht aus Magenschleimhaut. Und diese Schutzschicht fehlt leider in der Speiseröhre, wodurch es zu den bekannten Reizungen und dem Brennen durch die Magensäure kommt.
Tipp: Vermindern Sie den nächtlichen Reflux, indem Sie neben der Einnahme von Rennie oder Talcid das Kopfteil des Bettes etwas nach oben stellen! Ebenfalls interessant und vielleicht hilfreich ist die Tatsache, dass sich der Magensaft in der rechten Körperhälfte befindet. Schlafen Sie dementsprechend auf der linken Körperhälfte, um sich auch durch diese Massnahme etwas Linderung zu verschaffen.
3. Sodbrennen wirksam bekämpfen
Es ist selbstverständlich unmöglich, sämtliche Symptome, Ursachen und Kausalitäten bezüglich Sodbrennen innerhalb eines einzigen Artikels zusammenzufassen. Sollten Ihnen diesbezüglich noch gewisse Lücken und Informationen, welche mit Sicherheit hier vergessen wurden, im wahrsten Sinne des Wortes also ”sauer aufstoßen” respektive aufgrund der Nichterwähnung und -berücksichtigung noch fehlen, verweise ich in diesem Zusammenhang auf das Info-Magazin, welches Ihnen noch weitaus mehr Hintergrundwissen zum “Dauerbrenner Sodbrennen” zum kostenlosen Download bereit stellt.
Es wird selbstverständlich immer wieder darauf hingewiesen, mit dem Rauchen aufzuhören, die Ernährungsgewohnheiten umzustellen, sich mehr an der frischen Luft zu bewegen und vor allem Stress zu vermeiden. Gut gemeinte und sicherlich nützliche Ratschläge, welche sich auf das allgemeine Wohlbefinden von Körper und Geist unbestritten positiv auswirken. Allerdings streiten die Experten immer noch, ob aufgrund dieser Verhaltensmassnahmen auch langfristig das Sodbrennen gelindert respektive vollkommen beseitigt wird.
Gab es in der Vergangenheit wirksame Mittel gegen Sodbrennen oftmals nur auf Rezept, stehen Ihnen bei leichtem Sodbrennen mit Rennie und bei mittelschwerem Sodbrennen mit Talcid zwei bewährte Medikamente zur Verfügung, welches rezeptfrei schnelle und unkomplizierte Hilfe verspricht.
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Heute möchte ich mich dem Thema “Schuhe im Kinofilm” nähern. Wen wundert´s, wenn ich doch einen Gutschein von bessergehen.com über ein Paar Birkenstock bekommen habe. Also, dann lassen Sie mich das Produkt bewerben, natürlich unterschwellig und höchst subtil, sozusagen Patschenkino (österreichischer Ausdruck für Pantoffelkino) in formvollendeter Reinkultur.
Der Schuh hat bekanntermaßen seinen Siegeszug in der Kinowelt seit Ende des 19. Jahrhunderts angetreten. Der Begriff “Als die Bilder laufen lernten” kommt schließlich nicht von ungefähr, Pate und erster Hauptsponsor war natürlich der Online-Markenshop
Sie blicken skeptisch? Sie glauben mir nicht? Sie halten mich für einen schamlosen Lügner, der Ihnen nur die Produkte der Firma bessergehen.com schmackhaft machen möchte. Nun ja, Sie mögen nicht Unrecht haben, aber ich hatte Ihnen bereits angedroht, dass ich dieses Mal traumhaft unterschwellig und unverschämt subtil Werbung betreibe. Also lesen Sie ganz einfach weiter und schauen Sie, wie ich mich aus diesen Verstrickungen wieder befreie respektive aus dieser Nummer wieder herauskomme, ohne mir selbst auf die Zehen zu treten oder mich an irgendeinem Schnürsenkel versehentlich aufzuhängen.
Welcher Kinofilm fällt Ihnen als erstes ein, dessen heimlicher Star ein Schuh war und der folgerichtig die Hauptakteure förmlich an die Wand gespielt hat, quasi an die Leinwand? Vollkommen richtig: “Der Schuh des Manitu” ist gemeint. Aber genau hier liegt das Problem. Alle Welt glaubt, der “Schuh des Manitu” sei der erste und einzige Filmstar der langen und glorreichen Geschichte berühmter Schuhe im Kino. Und hier sage ich: “Mitnichten!”
Denken Sie, die ältere Generation unter uns wird mir zustimmen und anerkennend mit der (Leder)Zunge schnalzen, an den Vater väterlicherseits vom “Schuh des Manitu”. Bereits 1974 spielte er im Thriller “Stoppt die Todesfahrt der Schuh-Bahn 123″ neben dem Gangster Robert Shaw, im Film Mr. Blue genannt, und dem unvergessenen Walter Matthau als Lieutenant Zachary Garber von der New Yorker Schuh-Bahn-Polizei seine erste tragende Rolle.
Und dann natürlich der Klassiker “Das Boot” von Wolfgang Petersen mit Jürgen Prochnow, Uwe Ochsenknecht und Herbert Grönemeyer in den (vermeintlichen) Hauptrollen. Sie als InsiderIn werden genauestens erkannt haben, dass das Schuh-Boot 96 in Wirklichkeit die Schwester schwesterlicherseits vom Vater väterlicherseits des berühmten “Schuh des Manitu” war. Was waren das für dramatische Szenen, als das Schuh 96 in der Strasse von Gibraltar in 280 Meter Tiefe förmlich aus allen Nähten platzte und die Besatzung gegen zahllose Wassereinbrüche zu kämpfen hatte. Ganz nebenbei gesagt, mit den heutigen Nähten der Birkenstock-Schuhe wäre dies nicht passiert, die hätten einwandfrei gehalten.
Doch die grosse Schuh-Dynastie begann eigentlich ihren Siegeszug schon viel früher. Bereits 1926 diente der damalige Earl Winnie the Schuh, ein Cousin der Mutter mütterlicherseits der Schwester schwesterlicherseits des Vaters väterlicherseits des “Schuh des Manitu” als Inspiration für den Kinderbuch-Klassiker Winnie-the-Schuh oder zu deutsch Schuh der Bär von Alan Alexander Milne.
Und dann das Märchen schlechthin: Aschenputtel. Vielen von uns ist Aschenputtel nur aus der Sammlung der Gebrüder Grimm in Erinnerung geblieben. Was aber die meisten nicht wissen, und hier sage ich ausnahmsweise einmal die Wahrheit, ist die Tatsache, dass schon im Jahre 1697 eine Fassung von Charles Perrault unter dem Titel “Cendrillon ou La petite pantoufle de verre” (Aschenputtel oder der kleine Glasschuh) veröffentlicht wurde. Und als Vorlage hierzu dienten die Memoiren der Erzherzogin Caroline Pauline Theresa Asch von Puttel, einer früheren Dienstmagd des Sonnenkönigs Paul Louis des Eineinhalbten. Besagte Caroline, mit bürgerlichem Namen hieß sie Michaela Schummel-Schuhmimacher, war übrigens die Ur-Ur-Grosstante der Cousine der Mutter mütterlicherseits der Schwester schwesterlicherseits des Vaters väterlicherseits des “Schuh des Manitu”.
Ich könnte jetzt noch stundenlang über die grossartige Schuh-Dynastie lügen, äh natürlich referieren, aber die Zeit drängt. Und so möchte ich Ihnen zum Schluss eines der bestgehütetsten Geheimnisse der gesamten Filmgeschichte anvertrauen. Also kommen Sie etwas näher zum Bildschirm. Ich möchte nicht so laut schreiben, es braucht nicht jeder wissen, was ich Ihnen nun unter dem Siegel der Verschriebenheit mitteile. Sie kennen doch sicher noch den Edgar-Wallace-Film “Der Frosch mit der Maske”? Nein, kennen Sie nicht? Nun gut, 1959 war möglicherweise noch nicht die Zeit, als Sie Schuhe trugen. Sei´s drum.
Auf alle Fälle gibt es Indizien, von Gerüchten möchte ich in diesem Zusammenhang gar nicht reden, dass sich James Cameron entschlossen hat, diesen Strassenfeger der Schwarzweiss-Filmzeit neu zu verfilmen. Und wie ich aus gewöhnlich sehr gut unterrichteten Kreisen erfahren habe, soll dieser Hollywood-Blockbuster unter dem Titel “Der einbeinige Frosch hat seine Maske verloren” demnächst in unsere Kinos kommen. Und jetzt kommt´s! Ich kenne die Hauptdarsteller persönlich.
Sir Archibald Birkenstock, von dem wir eigentlich seit seinem grossen Erfolg ”Mit Schirm, Schwamm und Melone” nichts mehr gehört haben.
Das Original-Filmplakat “Mit Schirm, Schwamm und Melone”
Der totgeglaubte Einbrecher Harry “The Schuh” Lime wird von Sir Archibald Birkenstock und seinem Neffen Richard Gordon, gespielt von Michael Hamilton Sebastian Schu(h)macher, ja DER Schu(h)macher in seiner ersten grossen Rolle, in der er sich nicht ständig im Kreis dreht, als “Der einbeinige Frosch, der seine Maske verloren hat” enttarnt und…. Nein, den Schluss darf ich Ihnen noch nicht verraten.
Die kaum bekannte blaue Flosse, ein zweiter Vetter dritten Grades des Stiefbruders vom Schuh des Manitu. Sie spielt den totgeglaubten Einbrecher Harry “The Schuh” Lime, welcher zwölf Minuten vor Ende des Films als “Der einbeinige Frosch hat seine Maske verloren” enttarnt wird.
Sir Archibald Birkenstock und sein Neffe Richard Gordon Aug in Aug gegen die berüchtigte Schlapfenbande, welche 84 Minuten des Films damit verbringen, die zweite Flosse mit dem dazugehörigen Froschschenkel und vor allem die verlorene Maske des einbeinigen Frosches zu suchen.
Wer genau hinschaut, wird mich in einer Statistenrolle sehen. Es ist eigentlich die Schlüsselszene des Films, sozusagen haarsträubend. Und zwar bin ich derjenige Fuss, welcher Sir Archibald Birkenstock den entscheidenden Fusstritt, nein Hinweis klingt besser, gibt.
Und deshalb ist Steven Spielberg, vergessen Sie das mit James Cameron, an mich herangetreten, um mir die letzte noch existierende Requisite abzukaufen. Natürlich habe ich Quentin Tarantino, das mit Steven Spielberg vergessen Sie jetzt auch, in den Schuh hinein versprechen müssen, nichts über sein neuestes Filmprojekt auszuplaudern. Aber von Schreiben hat Clint Eastwood, vergessen Sie das mit Quentin Tarantino schleunigst, schließlich nichts gesagt. Und damit ich über den schmerzlichen Verlust hinwegkomme, hat mir Jim Jarmusch, also vergessen Sie jetzt auch Clint Eastwood, eben jenen Gutschein über ein Paar neue Birkenstock-Schuhe aus dem Hause bessergehen.com zukommen lassen. Oder glauben Sie, ich würde für
Werbung machen? Apropos Werbung für bessergehen.com. Eigentlich sollte ich Ihnen ja den Bestellvorgang beschreiben. Aber ganz unter uns, sozusagen von Pantoffelheld zu potentiellem Kinoheld. Heldinnen sind natürlich ebenso angesprochen, aber der Kalauer des letzten Satzes lässt sich eben nur mit der männlichen Kundschaft so richtig breittreten. Auch wieder so eine Doppeldeutigkeit, gerade wenn es um Schuhe geht. Also heute bin ich wieder richtig gut! Aber zurück zum Bestellvorgang. Hätte ich Ihnen zu Anfang dieses Artikels geschrieben, dass ich Sie über den Bestellvorgang bei bessergehen.com informieren will, hätten Sie wohl kaum bis hierher weitergelesen. Naja, und wenn Sie schon einmal da sind, können Sie sich doch ebenso gut gleich selbst informieren. Deshalb sage ich zum Schluss: Jetzt zum Kinofilm. Verzeihung, ich meinte natürlich: Jetzt zum Angebot.
…oder Gartenhotel Theresia, ein Hotel abseits der Norm
Es ist sicherlich eine Gratwanderung, wenn ein Hotel mit dem Slogan “modernes design - zeitlose tradition” wirbt. Speziell dann, wenn sich, wie in diesem Fall, das Hotel mit dem schlichten Namen Gartenhotel Theresia im Salzburger Land befindet, also in einem nach leider immer noch herrschenden Massstäben kulturell unterbelichteten österreichischen Landstrich. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig, denn Saalbach-Hinterglemm und in weiterer Folge auch dem dort ansässigen Hotel Theresia lastet immer noch das Image des strahlend weissen Skiparadieses an, welches sich nach Schmelzen der weissen Pracht in den Sommermonaten zu einer unscheinbaren grauen Maus zum Überwintern oder besser Übersommern in die Tristesse eines unbewohnten Wüstenplaneten zurückzieht, um die warmen Jahreszeiten im Tiefschlaf zu überdauern.
“Ski in, Ski out!” lautet für viele UrlauberInnen immer noch Regel Nummer 1 bei der Wahl des Urlaubsdomizils. Genau diesen Ansprüchen wird das Hotel Theresia gerecht, also direkt vom Hotel auf die Piste und vom Hang nonstop ins Hotel. Ohne Auto, Stau und Anfahrten in die herrlich weisse winterliche Pracht wünschen sich wohl die meisten SkiurlauberInnen und dieser Vorstellung kommt das Theresia ohne Wenn und Aber nach. Was aber machen AktivurlauberInnen, SportlerInnen, nach Ruhe und Erholung strebende Individuen im Sommer im Gartenhotel Theresia oder überhaupt im schönen Pinzgau?
Bleibt nur der Blick auf abgefahrene, hässliche, vom Schnee befreite Hänge mit dem Charme einer Großbaustelle? Stehen Hotels wie das Theresia im Sommer unbewohnt und mit leeren toten Fensterhöhlen traurig apathisch schauend auf den kargen Hängen und warten sehnsüchtig darauf, mit den ersten Schneeflocken aus ihrem Monate andauernden Dornröschenschlaf erweckt zu werden? Offenbaren sich dem mutigen Besucher, welcher trotz aller Warnungen Saalbach-Hinterglemm auf eigene Faust erkundet, quietschende windschiefe Holztüren unter bröckelnden Häuserfassaden, welche im Rhythmus des Sommerwindes gegen die wurmstichigen Türrahmen schlagen, immer wieder ihr klagendes endlos monotones Lied des Vergessens und Vergessenseins gegen die kahlen Berge werfend, welche höhnisch das Echo tausendfach durch blinde gebrochene Fensterscheiben in die leeren Gästezimmer zurückschleudern?
Gartenhotel Theresia: Gar manch seltsame Gestalt versteckt sich in den Pinzgauer Grasbergen
Als Wiener Großstadtmensch par excellence, welcher den Großteil seines urbanen Lebens zwischen immer mehr himmelwärts strebenden Betonstahlriesen, den neuzeitlichen Atlanten unserer Städte, und mehrspurigen Asphaltbändern verbringt, konnte auch ich mich, zugegebenermaßen, diesen Vorstellungen und Klischees nicht gänzlich versagen. Doch was mich wesentlich neugieriger auf das Hotel Theresia machte, war die folgende Überlegung.
Interessant wird es mit Sicherheit dann, wenn das Ehepaar Marianne und Harald Brettermeier-Egger in ihrer Eigenschaft als Gastgeber einen Blogger wie mich in ihr Hotel einlädt, welcher den Schwerpunkten Bio und Natur einen beträchtlichen Teil seiner Freizeit widmet und welcher sich dementsprechend auch nicht scheut, jene roten Äpfel namens “Öko-Tourismus” oder “Nachhaltig reisen” hinsichtlich ihrer Wurmstichigkeit zu prüfen. Und, um dem Ganzen noch die sprichwörtliche Krone aufzusetzen, bin ich sowohl aus privater als auch beruflicher Natur tagtäglich von Kunst umgeben und an Kunst interessiert. (Mein Dienstgeber ist ein renommiertes Wiener Museum, für die Neugierigen unter Ihnen, ich bin im MAK Wien beschäftigt).
Das Bio-Hotel Theresia, durchaus vorstellbar. Das Design-Hotel Theresia, keine abwegige Vorstellung. Aber ein Bio-Hotel, welches auf den Pfaden eines Design-Hotels wandelt, ohne die Blickrichtung zu verlieren, ohne sich in der Detailhaftigkeit der einen Komponente zu verästeln und trotzdem gleichzeitig der anderen Tugend den notwendigen Tribut zu zollen? Eine spannende Sache also, wenn ich mir die Theresia-Webseite näher betrachte. Öko-Hotel Theresia und Bio-Hotel Theresia auf der einen Seite und andererseits die eigene Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, welche dem Gast zugänglich gemacht wird, sozusagen das Kunst-Hotel Theresia.
Das Hotel Theresia vereint Kunst und Bio unter einem Dach, ohne eine der beiden Komponenten zu vernachlässigen.
Kann diese scheinbare Unvereinbarkeit von ökologisch bewusstem neuzeitlichem Denken und der Zurschaustellung zeitgenösssicher künstlerischer Werke, oftmals immer noch mit dem Vorurteil des Unästhetischen und Obszönen behaftet und belastet, auf engstem Raum funktionieren, ohne den Erholungssuchenden und aktiven Menschen in seinem Drang nach Bewegung und Erholung einzugrenzen? Wie gelingt es dem Ehepaar Marianne und Harald Brettermeier-Egger, diese auf den ersten Blick herrschende Diskrepanz von Familienhotel Theresia und frei zugängliche Galerie moderner Kunst in ländlicher Idylle auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen?
Meine Stammleser werden bereits jetzt ahnen, dass mein Bericht über das Gartenhotel Theresia wieder einmal etwas, möglicherweise sogar etwas mehr als sonst, umfangreicher ausfallen wird. Aber Ehre, wem Ehre gebührt! Deshalb biete ich Ihnen einen Kompromiss an. Für alle Kurzentschlossenen und an Tatsachen interessierten reiselustigen Menschen habe ich das folgende Video über das Hotel Theresia bereitgestellt, da auch ich weiss, dass visuelle und akustische Informationen oftmals aussagekräftiger und vor allem unterhaltender sind als das geschriebene Wort. Deshalb möchte ich mich nun von all jenen Menschen verabschieden und mich für Ihre Aufmerksamkeit bedanken, welche bis hierher durchgehalten haben. Deshalb finden Sie das zu Anfang dieses Artikels bereitgestellte Video jetzt noch einmal, quasi um Ihnen das Scrollen zu ersparen.
Wer natürlich noch ein paar Minuten bei mir bleiben möchte (keine Angst, Sie können später noch ein Zimmer im Gartenhotel oder selbstverständlich auch im familienfreundlichen mit Ferienwohnungen ausgestatteten Aparthotel Theresia gleich nebenan buchen), wird sicherlich nicht enttäuscht werden. Allerdings darf ich anmerken, dass ich die folgenden Punkte in sehr komprimierter Form wiedergeben muss, da es den Rahmen dieses Artikels sonst über Saalbach-Hinterglemm hinaus sprengen würde, möglicherweise sogar über unsere österreichischen Landesgrenzen hinweg bis in unsere Nachbarländer Deutschland, Schweiz, Italien, Liechtenstein, Slowenien, Slowakei, Tschechien und natürlich Ungarn. Bitte glauben Sie jetzt nicht, ich hätte aus dem Stegreif alle acht Nachbarstaaten heruntergerasselt, auch ich musste nachschauen.
1. Öko-Hotel und Bio-Hotel Theresia
Wussten Sie, dass das Salzburger Land und in diesem wunderschönen Teil Österreichs liegt Saalbach-Hinterglemm, eingebettet in die saftig-grünen Pinzgauer Grasberge, jenen westlichen Ausläufern der Salzburger Schieferalpen, in Sachen ökologischer Landbau und in weiterer Folge daraus resultierend den grössten Anteil von Bio-Bauern stellt, welche ihre Nutzflächen streng ökologisch bewirtschaften? Mehr als 15% der österreichischen Agrarflächen werden bereits von Öko-Landwirten bewirtschaftet, einmalig im EU-Raum (siehe z.B. Europäische Biolandwirtschaft wächst).
Das Hotel Theresia versteht sich deshalb als Botschafter dieser neuen kulinarischen Qualität. Sie lieben Chesseburger und diese anderen Dinge jener amerikanischen Fastfood-Kette (Sie wissen schon, wen ich meine)? Dann sind Sie im Gartenhotel Theresia leider falsch! Denn hier hat sich die Küchenbrigade bedingungslos darauf eingeschworen, die Verleihung der grünen Haube Tag für Tag auf´s Neue zu rechtfertigen.
“Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s gänzlich ungeniert!” Sie kennen wahrscheinlich diese Floskel? Nun, wenn der über alle Grenzen hinweg bekannte Restaurantführer Gault Millau das Gartenhotel Theresia und dessen Küche zu den zehn besten Gourmetküchen der an Wellness-Hotels sicherlich nicht armen österreichischen Landschaft kürt und über das Hotel Theresia schreibt: “… Die erstklassige Hotelküche, die sich, wäre sie auch der Laufkundschaft zugänglich, wohl als Kandidat für eine Haube empfehlen würde.” lässt es sich wohl leicht mit diesem Ruf leben.
Es sei deshalb, um diesen ersten Punkt zu beenden, eines angemerkt: Dem Gartenhotel Theresia wurde das Zertifikat AUSTRIA BIO GARANTIE Hotel Theresia, Zerifikat Nr. BV-0611-2009 verliehen, welches nur an Betriebe vergeben wird, welche sich ohne Vorankündigung auf die in der Küche verwendeten Bio-Lebensmittel und die Herkunft der Lebensmittel von ebenfalls zertifizierten Bio-Bauern uneingeschränkt kontrollieren lassen.
2. Wellness-Hotel Theresia
Was wäre ein Erholungsurlaub, Aktivurlaub, Wanderurlaub oder eben Skiurlaub ohne eine entsprechende Wasserwelt? Nun gut, nicht jederfrau und jedermann hat das Bedürfnis nach Finnischer Sauna, Sole-Dampfbad, Aromagrotte, Gegenstromanlage, Outdoor-Erlebnispool oder Aussen-Whirlpool. Die allerbeste Ehefrau, sprich meine Gattin, allerdings schon. Und ich schließe mich dieser Meinung natürlich uneingeschränkt an.
Ich bin mir selbstverständlich dessen bewusst, dass die frische Alpenluft und ein gesundes Maß Bewegung an derselben zu unser beider Wohlbefinden beitragen, aber wir sympathisieren doch sehr mit Winston Churchill´s Leitmotiv “No sports!”, wobei ich endlich einmal die Gelegenheit nutzen möchte, dass dieses “Sport ist Mord!” Zitat wohl kaum aus dem Munde dieses grossen englischen Staatsmannes stammen dürfte, aber dies nur so nebenbei. Ganz im Gegenteil! Würde Churchill noch unter uns weilen, bei den im Hotel Theresia angetroffenen liebenswerten englischen Wanderurlaubern keine Abwegigkeit, würde er sicherlich das kostenlose Aktiv-, Fitness- und Entspannungsprogramm zur Genüge nutzen. Aber wie bereits gesagt: Meine Frau und ich ziehen die Ruhe und Abgeschiedenheit vor.
Gartenhotel Theresia: Zeit der Stille, stille Zeit
Und hier hat sich das Gartenhotel Theresia etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Es gibt einen abgegrenzten Bereich für Erwachsene, die sogenannte Ruhepyramide. Nicht böse sein, liebe Kinder, aber wenn Ihr selbst einmal unser Alter erreicht habt, werdet Ihr Euch nach Ruhe sehnen, denkt an meine geschriebenen Worte! Diese Ruhepyramide ist der perfekte Ort, um abzuschalten, zu entspannen, zu lesen oder einfach nur für ein paar Minuten, Sie wissen, mit “ein paar” nehme ich es nicht so genau, die Augen zu schliessen und nachzudenken. Unter Nachdenken verstehe ich dabei, leise schnarchend meine Motoren zum Stillstand zu bringen und die Akkus aufzuladen. Natürlich steht es Ihnen auch frei, aus mehr als 100 kostenlosen Musik-CD´s das richtige Urlaubsfeeling aufkommen zu lassen. Lassen Sie sich durch den lichtdurchfluteten Wintergarten der Ruhepyramide treiben, hängen Sie Ihren Gedanken in einer oftmals von Gedankenlosigkeit überfüllten Welt nach oder relaxen Sie in der Erwachsenen-Saunawelt, welche sinnigerweise ebenfalls von der fröhlich-lärmenden Familien-Aromagrotte abgetrennt ist.
Ich befürchte, ich muss schön langsam zum Ende von Punkt zwei kommen, sonst sitzen Sie immer noch vor diesem Artikel, während andere schon eines der 52 Zimmer im Hotel Theresia gebucht haben. Es sei deshalb zum Abschluss noch eines vermerkt. Um erfolgreich den schmalen Grat der Symbiose von Wellness-Hotel und Öko-Hotel zu beschreiten, genügt es nicht, eine entsprechende Infrastruktur bereitzustellen, ohne die dafür unabdingbaren Umweltaspekte außer Acht zu lassen. Deshalb werden die Schwimmbäder des Hotel Theresia mithilfe der recycelten Abwärme in Form eines komplizierten Wärmerückgewinnungssystems beheizt. Und Wasser ist selbstverständlich nicht gleich Wasser! Natürlich energetisiertes Granderwasser und das Mindestmaß an der für Österreich vorgeschriebenen Menge an Chlor, welche aufgrund der strengen Hygienestandards einzuhalten sind, sorgen für lachende, aber keine roten Augen.
Gartenhotel Theresia: Sichtweisen, Lebensweisen
3. Design-Hotel Theresia, Lichtgestalt Hotel Theresia
Ich muss vorab eine Warnung aussprechen. Licht, Raum, Lichtgestaltung, Raumgestaltung gehört zu meinen absoluten Lieblingsthemen. Und dementsprechend fällt dieser finale Punkt über das Gartenhotel Theresia auch ein paar Sätze länger aus. Dass ich die leichtfertig dahingeschrieben Floskel “ein paar” nicht so genau nehme, vielleicht in manchen Augen meiner treuen LeserInnen sogar manches Mal über Gebühr strapaziere, hatte ich schon erwähnt? Wenn nicht, sei diese Pflicht hiermit nachgeholt. Deshalb ist an diesem Punkt für Sie die unwiderruflich letzte Chance, auszusteigen und sich endlich mein Video über das Gartenhotel Theresia anzuschauen.
“Aha, ich sehe, Sie wollen einfach nicht! Nun gut, dann schlägt meine Warnung also ins Leere! Also begleiten Sie mich auf meinen Weg durch das Theresia als Plattform für Kunst”
“Andy Warhol erhebt die Pinzgauer Kuh zur Stilikone!” Dies war meine erste Assoziation, als ich die schummrige gemütliche kleine Cowbar des Theresia Gartenhotels betrat. Sozusagen Zug um Zug (die Cowbar ist die letzte Bastion für die Raucher im ansonsten vollkommen rauchfreien Hotel Theresia) versenkte ich meinen Blick in das Werk des bekannten Künstlers, ließ mich argwöhnisch beäugen und blickte heiter und gelassen zurück, kurz gesagt: “Auf Du und Du mit der Kuh!” Doch es ist nicht dieser Druck von Andy Warhol, welcher für das wirkliche Spannungselement im kleinen Raum sorgt, förmlich als knisternder braun-weiss gefleckter Spannungsbogen in der Intimität der Cowbar lastet. Es sind die fünf Barhocker, bezogen mit einem braun-weiss gemusterten Stoff, welcher nur einen einzigen Schluss zulässt: Hier stand die Musterung der Pinzgauer Kuh Pate. Wer sich bei einem Glas Wein, in meinem Fall war es ein Cappuccino, näher mit dieser (gewollten oder unbewussten, ich weiss es nicht) Situation auseinandersetzt, wird die darin zugrundeliegende Ironie unweigerlich bemerken. Das rechte Auge der an der Wand hängenden Kuh blickt, sozusagen über den toten Artgenossen abgehoben schwebend, misstrauisch auf die Neufunktion der leblosen Überbleibsel der Kühe, nämlich als Sitzgelegenheit für den Menschen. Funktionalität trifft auf künstlerische Freiheit, aber erst das Ende der Freiheit der Kühe erzeugt wiederum dieses Bewusstsein für diesen Schöpfungsprozess. Letzten Endes stelle ich mir die Frage: “Wer führt hier wen wohin? Die Kunst zur Notwendigkeit des Vergänglichen oder das Vergangene zur überlebenden und überdauernden Künstlichkeit?”
Das Gartenhotel Theresia und seine Cowbar: Kuh-Lastigkeit oder Kuh-Lasterhaftigkeit
Doch das Gartenhotel Theresia besteht aus weitaus mehr als der Cowbar. Licht so einzusetzen, dass es weder störend noch überladen wirkt, gehört wohl zu den schwierigsten und anspruchsvollsten Aufgaben der Raumgestaltung. Licht muss Spannung schaffen, ohne verletzend zu wirken. Lichtquellen sollen Akzente schaffen, ohne die Sinne und Reize zu überfluten. Licht soll eingrenzen, ohne aus- und abgrenzend zu wirken.
Die Planer und letztendlich Marianne und Harald Brettermeier haben dieses Konzept speziell in drei Bereichen des Hotels umgesetzt, ohne sich jedoch einer zwanghaften Bedingungslosigkeit zu unterwerfen.
Der erste Bereich ist die bereits angesprochene Ruhepyramide. Sie folgt der Natürlichkeit der verschiedenen Tageslichtsituationen. Grosse Glasfronten zwingen förmlich, sich den verschiedenen Stimmungen und Wetterbedingungen des Tages hinzugeben, ohne jedoch zwanghaft zu wirken. Den besonderen Reiz macht dabei die über den Köpfen der Ruhenden integrierte Glaspyramide aus, welcher der Stille des Raumes zusätzliche Tiefe, oder besser gesagt lichte Höhe, verleiht. Die gleissende Mittagssonne taucht den Raum in lebhaftes Licht, gibt ihm Fröhlichkeit und Wärme, ohne allerdings übersteigert und überhitzt zu sein. Die Wasseroberfläche der Aussenpools reflektiert launenhaft unregelmäßige Lichtsequenzen auf den hellen Wänden, füllt das Innere der Pyramide spielerisch mit strahlenden zarten Lichtfühlern, welche die Ecken und Winkel mit ihrer Lautlosigkeit zu ertasten versuchen, ohne die Meditierenden oder Lesenden in ihrer Ruhe zu stören.
Regen andererseits pocht mit regelmäßigen nassen kleinen Fingern gegen die abgeschrägten Wände der Glaspyramide, lockert die Stille auf, ohne allerdings unangenehm oder womöglich fordernd zu wirken. Immer wieder folgt der Blick den über einem sich schlängelnden Tropfen, welche sich langsam zu Miniaturbächen sammeln und, dem Gesetz der Schwerkraft folgend, langsam perlend dem schläfrigen Blick des Betrachtenden entschwinden.
Ganz anders dazu der Eingangsbereich des Hotel Theresia, sozusagen ein Licht-Antipode zur Ruhepyramide. Besucher fühlen sich beim Eintritt sogleich an ein überdimensionales Wohnzimmer erinnert. Der riesige schieferummantelte Kamin teilt den Empfangsbereich in verschiedene kleinere Einheiten, welche den Gästen die gewünschte Intimität geben, ohne jedoch Grenzen zu den Nachbarn zu ziehen. Lichtquellen verleiten zum Lesen, führen den Blick zu den verschiedenen Kunstwerken hin, fordern zur Entdeckungsreise durch die Lobby auf.
Das Gartenhotel Theresia vereint Neuzeit und Vergangenheit, ohne kompromittierend zu wirken.
“Wer sehen will, der sieht!” Zwei Übermalungen aus der Totenmaskenserie von Arnulf Rainer, Xenia Hausner, Katharina Grosse oder Franz Xaver Fuhr hängen in stiller Eintracht an den Wänden, laden zum weiteren Erkunden des Hauses ein. Über das Stiegenhaus folge ich den weiteren Spuren der Sammelleidenschaft des Hausherrn, treffe auf Penelope Davis und Hubert Scheibl, bevor ich, vollkommen außer Atem, Sie wissen schon, ich fröhne dem Laster des Rauchens, in der Abgeschiedenheit des vierten Stockwerkes auf ein grosses Acrylbild von Jan Muche stosse.
Sie möchten mehr über die Sammlung des Hotels Theresia wissen? Ein kleiner Tipp: Machen Sie es wie ich! Treten Sie an den Hausherrn Harald Brettermeier heran und bitten Sie ihn mit flehentlichen Augen, einen kleinen Blick auf seine kleine, aber feine private Kunstsammlung von Bildern, Drucken und Photographien werfen zu dürfen. Ich bin sicher, er wird es Ihnen genauso wenig verweigern wie er mich mit Freuden in sein buntes Reich geführt hat. Sie möchten einen echten Van Gogh sehen? Dann empfehle ich Ihnen, nach Amsterdam zu fahren.
Was macht die Sammlung aber dann so sympathisch? Bei Herrn Brettermeier spüre ich sofort: Er sammelt aus Leidenschaft! Hier stehen keine Wertindizes oder wirtschaftliche Interessen im Vordergrund, sondern es regiert einzig und allein die Prämisse: Es muss gefallen! Das Bauchgefühl führt das strenge Regiment. Und genau das macht meinen Gastgeber so sympathisch. Die Ästhetik steht unverkennbar im Vordergrund, nicht das unbedingte Verstehen-wollen und Interpretieren-müssen, sondern die Freude an den künstlerischen Arbeiten. Und diese persönliche Leidenschaft überträgt sich unmerklich auf das gesamte Gartenhotel Theresia, zieht sich wie ein unsichtbarer roter Faden durch den Eingangsbereich, spinnt seinen Faden weiter hinein in die Speisesäle, flattert von dort weiter das Stiegenhaus hinauf und gipfelt schließlich im vierten Stock in der “Bar de la Poste” von Jan Muche.
Weiterer Blickfang des Eingangsbereichs des Theresia ist eine originelle Lichtinstallation im Rezeptionsbereich. Familie Brettermeier-Egger vollführt auch hier wieder eine gewagte Gratwanderung zwischen modernem Lichtkonzept und klischeehafter Motivwahl von schemenhaften Hirschen und Tannenwald, ohne sich aber in dieser Vorurteilshaftigkeit des Ländlichen zu verlieren. Apropos “verlieren”. Ich glaube, jetzt habe ich mich wirklich im Geflecht meiner Schachtelsätze und im Dickicht unzähliger Satzkonstruktionen verloren. Denn ich sehe, die ersten LeserInnen fangen schon an, die Koffer zu packen. Deshalb eine allerletzte Bitte an Sie. Wenn Sie jetzt ins Gartenhotel Theresia nach Saalbach-Hinterglemm reisen, lassen Sie einfach für ein paar Tage, Sie ahnen schon, dass dieses ominöse “ein paar” durchaus keiner zeitlichen Begrenzung unterliegt, der Leichtigkeit und Unbeschwertheit Ihres Daseins den Vorrang. Es lohnt sich!
Es gibt viel zu entdecken im Gartenhotel Theresia
Kommen wir nun zu guter Letzt zu den unvermeidlichen Kritikpunkten, welche ich über das Gartenhotel Theresia loswerden muss. Es gibt einen, aber wirklich nur einen einzigen höchst unangenehmen Punkt, welchen ich hier in den vollendeten Raum aus Öko-Hotel, Bio-Hotel, Wellness-Hotel, Familien-Hotel und Design-Hotel namens Gartenhotel Theresia werfen muss, ungeachtet der Gefühle der Familie Brettermeier-Egger, schonungslos offen, knallhart bedingungslos, um nicht sogar von Respektlosigkeit zu sprechen:
Der Aufenthalt war zu kurz! Deshalb hier meine öffentlich gemachte Drohung an Marianne und Harald Brettermeier-Egger: “Wir kommen wieder!” Und dann heisst es getreu dem Motto unserer steirischen Eiche Arnold Schwarzenegger: “I´ll be back (in Saalbach-Hinterglemm)!” Für all jene unter Ihnen, welche sich nicht dieser martialischen Geduldsprobe hingeben möchten, kann ich nur den gut gemeinten Ratschlag, neben meinem sensationellen (so zumindest die Meinung eines gewissen Herrn Paul B. aus Wien) Video über das Gartenhotel Theresia, bereitstellen: Jetzt zum Hotel
1. MyfreeFarm: Kostenlose Biokraft, die Freude schafft
Ein Weblog namens Bio und Natur, welcher Ihnen ein kostenloses Onlinespiel mit dem Titel MyFreeFarm vorstellt? “Geht beim besten Willen nicht” wird Ihr erster Gedanke sein. “Nun, in diesem speziellen Fall möchte ich Sie vom Gegenteil überzeugen!” führe ich Ihren Gedanken weiter.
“Was kostet mich die Anmeldung bei MyFreeFarm, damit mich Schweinchen Gordon in die Geheimnisse eines gut geführten Bauernhofes einweiht?” “Mit Verlaub, liebe Nachwuchs-Landwirtinnen, Hobby-Bauern und AnhängerInnen der Agrarwissenschaften, aber Urlaub auf dem Bauernhof bei MyFreeFarm ist selbstverständlich kostenlos, gratis und vollkommen umsonst.”
Auf MyFreeFarm gackern die Hühner kostenlos
Ihr Bett im MyFreeFarm-Kornfeld: Kein Download notwendig
MyFreeFarm lässt sich vollkommen ohne Installation spielen
Auf MyFreeFarm schweigen Waffen : Gewaltlos, friedlich, familienfreundlich
Die MyFreeFarm Communitiy: Tausende Mitspieler pflanzen um die Wette
Natürlich sagen Bilder mehr als tausend Worte. Das folgende Video zeigt deshalb noch einmal in komprimierter Form, was zukünftige Landluft schnupperte Menschen auf MyFreeFarm alles erwartet.
2. Was macht den Reiz von MyFreeFarm aus?
Ich habe MyFreeFarm angespielt. Naja, eigentlich bin ich immer noch dabei, meinen eigenen kleinen MyFreeFarm-Bauernhof zu bewirtschaften. Meistens hänge ich lieber in meiner gemütlichen Bauernstube herum oder plausche mit dem Müller nebenan. Aber da bekanntlich von nichts auch wieder nichts kommt, ist der morgendliche Handel auf dem Dorfmarkt das A und O des MyFreeFarm-Bauerndaseins, schließlich braucht der neue Stall noch ein paar neue Bewohner in Form von Kühen und ohne gentechnikfreies Saatgut wächst auf keinem Feld etwas.
Kommen wir erst einmal zu den Dingen auf MyFreeFarm, die der Verbesserung bedürfen. Für uns Erwachsene ist das Tutorial sicherlich ideal, um sich im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch mit den Funktionen des Browsergames vertraut zu machen. Aber Kinder haben oftmals diese Geduld nicht und deshalb wäre es sinnvoll, das MyFreeFarm-Tutorial mit einer entsprechenden Funktion zu überspringen, damit die Ungeduldigen unter uns nicht in Langeweile verfallen.
Ebenfalls wünschenswert aus meiner Sicht wäre ein Button, welcher die Zeit beschleunigt. Mir gefällt es, in Echtzeit meinen Karotten beim Wachsen zuzuschauen, doch Kinder teilen dieses Interesse nicht und wollen sofort mit der Ernte beginnen. Denn Erfolge wollen gefeiert werden und desto schneller sich diese einstellen, umso grösser ist auch der Spielspaß.
Das grösste Manko ist jedoch in meinen Ohren der fehlende Ton. Der heutige Homo cyberspace, verzeihen Sie mir diesen Fachtermini, möchte bei einem Onlinespiel neben visuellen Effekten ebenfalls auch durch Geräusche unterhalten werden. ”Ich kann das Gras wachsen hören!” “Das hat mir die Nachtigall gezwischert!”, Schlagworte, welche nicht von ungefähr kommen. Irgendwie fühle ich mich deshalb bei MyFreeFarm an das Lied “Mein Freund, der Baum, ist tot!” erinnert. Deshalb mein Vorschlag an die Macher von MyFreeFarm: Lasst Vögel im Hintergrund singen, das Wasser aus den Giesskannen plätschern und das leise Zirpen von Grillen und Knistern von frischem Gras machen die ganze Sache einfach spannender und sorgen für noch mehr authentisches Landleben. Jetzt aber genug der Kritik, lassen wir die MyFreeFarm-Spiele beginnen.
Der absolute und in meinen Augen definitiv grösste Pluspunkt bei MyFreeFarm ist der komplette Verzicht auf Gewalt jeder Form. Keine Waffen, keine Bomben, kein Blut, keine Kriegsverherrlichung, keine Tötungsszenen, keine kriegerischen Auseinandersetzungen. In der heutigen Internet-Landschaft leider eine Seltenheit. Es ist zwar erschreckend und sicherlich auch traurig, dass ich solche Vorteile explizit erwähnen muss, aber dementsprechend gilt für mich MyFreeFarm als Spieletipp für die ganze Familie.
Grafisch ist MyFreeFarm naturgemäß keine Innovation, doch ein Browsergame lebt schließlich nicht von 3D-Effekten und hochauflösender Grafik, sondern vom Miteinander der MyFreeFarm-Communitiy und den Interaktionen der Mitspieler. Was der bereits angesprochene Nachteil für Ungeduldige ist, verkehrt sich in meinem Fall dafür in einen unschätzbaren Vorteil. Ich brauche auf MyFreeFarm keine hektischen Mausbewegungen vollführen, MyFreeFarm verzichtet wohltuenderweise ebenfalls auf hals- oder besser geschrieben fingerbrecherische Mausklicks, um in einer möglichst kurzen Zeit möglichst oft den Mausbutton zu drücken.
Auf MyFreeFarm geht es gemächlich und gemütlich zu, genau wie sich ein spielerisch unbegabter virtueller Landwirt wie ich das dörfliche und idyllische Landleben vorstellt. Ich fahre umweltbewusst mit dem Bus ins Dorf, kaufe mir das notwendige Saatgut, um meine Felder zu bestellen und den Karotten, Getreide und Gurken beim Wachsen zuzuschauen. Aber Giessen nicht vergessen! Das Tutorial mit Schweinchen Gordon führt mich als einfachen Knecht dabei durch die Grundfunktionen von MyFreeFarm, geduldig erkärt mir das kleine stets mit einem bekräftigendem “Oink” abschließende Schweinchen, wie ich mich für den Karottensortierer qualifiziere. Als solcher habe ich noch etwas Zeit, um mich in das Spiel einzufinden, bevor ich dann bereits zum Gurkenpflücker ernannt werde. Je weiter ich auf der Stufe des Erfolgs nach oben steige, desto mehr zu Anfang des Browserspiels gesperrte Funktionen und Möglichkeiten werden freigeschaltet. Konnte ich zu Beginn von MyFreeFarm nur gackernde Hühner flehentlich bitten, Eier zu legen, bin ich als Kuhjunge bereits in der Lage, Kuhställe zu errichten und dementsprechend wertvollere Nutztiere beim Viehhändler zu kaufen.
Es würde nun den Rahmen dieser Renzension über das Browserspiel, Casual Game oder eben ganz einfach Onlinespiel sprengen, die komplette Bandbreite von MyFreeFarm erklären zu wollen. Deshalb schlage ich Ihnen vor:
Liebe FreundInnen frischer Landluft und rosaroter Schweinchen, packen Sie Ihre virtuellen Koffer, nehmen Sie Ihre imaginäre Mistgabel fest in beide Hände, stecken Sie Ihren Nachwuchs in giftgrüne Gummistiefel und machen Sie doch einfach selbst Urlaub auf dem Bauernhof oder besser geschrieben verbringen Sie ein paar entspannte und fröhliche Stunden auf MyFreeFarm. Wie Sie am schnellsten dorthin kommen? Nichts einfacher als das: Jetzt zum Spiel
1. Und es ward Licht! Die LED Lenser M7, technologisches Lichtdynamit der Neuzeit!
Ich bitte Sie inständig, liebe Leserinnen, verehrte Leser, klicken Sie nicht weg, bleiben Sie dran und lesen Sie weiter. Auch wenn Sie sich möglicherweise unschlüssig sind, gar von Zweifeln geplagt und diesem Bericht zu Anfang mißtrauisch gegenüberstehen. Es besteht kein Grund hierfür, denn ich möchte die Schöpfungsgeschichte nicht vollkommen neu aufrollen und mich in graue Vorzeiten und finstere Abgründe zurückbegeben. Ganz im Gegenteil: Ich werde ein wenig, sagte ich gerade “ein wenig”, nein, ich werde sehr viel Licht ins Dunkel bringen, sozusagen die Welt der Taschenlampen neu beleuchten.
Sprach ich im letzten Satz von der “Welt der Taschenlampen”? Nein, natürlich werde ich nicht diese komplette Welt der Photometrie, des Lichtstroms, gemessener Lumen und vorhandener Candela vermessen und die einzelnen Kulissen ausleuchten. Ich möchte Sie vielmehr sanft, aber sehr bestimmt, auf die neue LED LENSER M7 Taschenlampe oder kurz LED LENSER® M7 hinführen. Auch wenn Sie bereits dieses Logo
kennen, so darf ich Ihren Blick auf die per Microcontroller gesteuerte Taschenlampe fokussieren.
2. Die LED Lenser M7 - auf Herz und Nieren geprüft
Um etwas auf Herz und Nieren, immerhin zwei der lebenswichtigsten inneren Organe des Menschen, zu prüfen, muß ich mich daran machen, das Innere der LED Lenser M7 zu erkunden. Als erstes fällt mir auf, ehe ich mit dem “Sezieren” beginne: Nichts! Es fällt mir rein gar nichts auf. Und das ist gut so, sogar ausgezeichnet! Denn ich kann keinen Spalt zwischen Verschluss und dem dazugehörigen Batteriefach erkennen. Denn wo Batterien sind, ist im Normalfall auch Strom. Und da auch die LED Lenser M7 diesen lebenswichtigen “Saft” benötigt, um ihre volle Lichtleistung zu bringen, sollten sich die für den Betrieb der M7 benötigten vier AAA-Batterien, alternativ kann sie auch mit hochstromfähigen Batterien oder sogar 1,2V AAA-Akkus betrieben werden, im Trockenen befinden. Gerade für mich als Outdoor-Urlauber eine unabdingbare Eigenschaft, welche ich an eine Outdoor-Taschenlampe stellen muss, um sicher durch den Regenwald von Costa Rica oder durch die Eingeweide der Cu-Chi Tunnel nördlich Saigons zu kommen und im wahrsten Sinne des Wortes weder im Regen und schon gar nicht im Dunkeln zu stehen.
Die neue LED Lenser M7: 220 Lumen auf kleinstem Raum
Doch doppelt hält besser. Wer, so wie ich dies im Normalfall tue, Wert auf Kleinigkeiten legt, wird nach dem Öffnen der M7 sofort zwei Dinge bemerken. Der passgenaue Dichtungsring zwischen Battery Cartridge und Schraubverschluss sollte Garantie dafür sein, dass selbst ein Platzregen, ein Sandsturm oder ein blasender statt saugender Staubsauger (hat es alles schon gegeben) die Schaltereinheit nicht vom Strom trennt. Weit interessanter und vor allem äußerst sinnvoll sind jedoch die hartvergoldeten Kontakte, Garant für optimale elektrische Leitfähigkeit und besten Schutz vor Korrosion.
Da die Bedienung und die verschiedenen Funktionen wohl zu den elementaren Eigenschaften einer Taschenlampe gehören, habe ich dementsprechend diesem Teil des Testberichtes einen eigenen Punkt gewidmet. Die beigefügte Bedienungsanleitung, ich will es jetzt einmal vorsichtig und höflich formulieren, gleicht eher einem Beipackzettel eines Herz-Kreislauf-Medikamentes denn einer wirklich hilfreichen Anleitung für den unerfahrenen Anwender. Kleingedruckt ist ja schön und gut, aber wir haben doch keine Versicherung gekauft bzw. unterschrieben. Also, liebe Firma Zweibrüder, ein bisschen größer darf es schon sein, gerade für Menschen wie mich, welche aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters zwar eine Brille bräuchten, aber, bedingt durch die Eitelkeit, lieber in der Öffentlichkeit darauf verzichten, sie auch zu tragen. Und bitte, die Firma Zweibrüder hat ihren Sitz in Solingen, also in Deutschland. Das mit der Smart Card, also der Kurzbedienungsanleitung im Scheckkartenformat zum In-die-Hosetasche-stecken ist im Prinzip eine hervorragende Idee, aber doch nicht in Englisch. So, aber nun genug der Kritik. Kommen wir zum angenehmen Teil der LED Lenser M7, sprich der sehr überzeugenden und vor allem ausgesprochen benutzerfreundlichen Handhabung. Die M7 verfügt über insgesamt drei verschiedene Modi, also Lichtprogramme, welche die Bezeichnungen Professional, Easy und Defence tragen. Um zwischen den verschiedenen Modi hin- und herzuspringen, tippe ich die Einschalttaste im ausgeschalteten Zustand der Taschenlampe viermal kurz hintereinander an und schalte sie dann ein. Ein ein-, zwei- oder dreimaliges Blinken zeigt mir an, in welchem Modus ich mich gerade befinde. Leuchtet die High-End-Taschenlampe zu Beginn einmal auf, habe ich den Professional Modus gewählt. Dieser Modus beinhaltet insgesamt acht verschiedene Funktionen, welche durch Antippen des Tasters nacheinander angewählt werden. Wer jedoch auf Boost, Morse, Blink oder S.O.S verzichten möchte und sich auf jene Funktionen einer Taschenlampe konzentrieren willl, welche ich als elementar bezeichne, sei empfohlen, die LED Lenser M7 auszuschalten. Und dann, richtig, wieder viermal kurz darauf getippt und anschließend die Tachenlampe einschalten und ich befinde mich auf wundersame Weise im Easy Modus. Dort habe ich wesentlich weniger Möglichkeiten zur Auswahl, was die ganze Sache aber auch erleichtert. Entweder hell oder dunkel, puristisch und übersichtlich, außer ich halte den Taster gedrückt. Dann kann ich die Leuchtkraft dimmen, beginnend von 15% bis zu den gewohnten 100% Lichtstärke. All jene, welche eine Taschenlampe bisher immer nur als Taschenlampe angesehen haben und nicht als Verteidigungswaffe zur effektiven Selbstverteidigung, bietet die M7 jedoch auch die Funktion namens Strobe. Im ausgeschalteten Zustand tippe ich wieder viermal aufs Knöpfchen und schalte dann die LED-Lampe ein. Wie gewohnt bietet sich uns ein helles ruhiges Licht. Aber wehe, ich tippe kurz auf den Taster. Plötzlich beginnt die M7 wie wild zu blinken, schmettert im Tactical Defence Light Modus Lichtblitze (20 Hz) aus ihrem Lampenkopf. Diese Funktion ist sicherlich ideal für Menschen, welche im Sicherheitsdienst beschäftigt sind, bietet aber auch all jenen Schutz, welche auf einsamen Wegen oder z.B. mit dem Hund unterwegs sind. Aber Vorsicht: Diese Funktion ist wesentlich wirkungsvoller als es den Anschein hat. Deshalb auch ein gut gemeinter Rat. Sollten Kinder die Möglichkeit haben, die LED Lenser M7 in die neugierigen kleinen Finger zu bekommen, nehmen Sie als Voreinstellung keinesfalls den Tactical Defence Modus. Denn die M7 hat eine sinnvolle Eigenschaft: Der voreingestellte Modus wird gespeichert und bleibt bis zum nächsten viermaligen Antippen voreingestellt. D.h., Sie brauchen dem Nachwuchs nicht unbedingt auf die hellerleuchtete Nase binden, wie Sie zwischen den drei Programmen wechseln können. Apropos einsame dunkle Wege. Normale Taschenlampen haben oftmals die unangenehme Eigenschaft, sich gerade dann zu verabschieden, wenn es am finstersten ist. Ohne Vorwarnung, ohne ein kurzes “Tschüß, ich geh dann mal!” Sie gehen wortlos dahin und mit ihnen auch ihre hervorragendste Eigenschaft, nämlich das Licht. Die Smart Light Technology der M7 verfügt über ein Element mit dem Namen “Low Battery Message System”. Wie der Name bereits sagt, ca. fünf Minuten, bevor ich endgültig im Dunkeln stehe, signalisiert mir die M7 durch Blinkintervalle alle zehn Sekunden: “Bursche, entweder Du rennst jetzt schneller oder Du wechselst schleunigst die Batterien!” Doch auch hier habe ich zwei Möglichkeiten, um die Lebensdauer der Batterien und damit auch die Energieleistung zu verlängern. Ich kann mich zwischen zwei verschiedenen Energy Management Modi entscheiden, welche modi-übergreifend sind, also innerhalb Professional, Easy und Defence allgemeingültig funktionieren. Entweder ich wähle den “Energy Saving Modus” oder ich entscheide mich für den “Constant Current Modus”. Beide Modi starten zunächst für zwei Minuten mit der maximalen Helligkeit (Boost Funktion: 130% oder Power Funktion: 100%). Im Constant Current Modus regelt die Lampe danach innerhalb von fünf Minuten auf 60% der Lichtleistung herunter, wobei diese Leistung bis zum Ende der Batterie- oder Akkuleistung erhalten bleibt. Der Energy Saving Modus verhält sich stromsparender und, um meine Worte von vorhin zu benutzen, ich erspare mir das schnelle und für meine Begriffe unnötige Laufen, schließlich heiße ich nicht Dr. Kimble und bin nicht auf der Flucht. Nach zwei Minuten Höchstleistung, ich spreche nicht von mir, sondern von der M7, fällt die Lichtleistung auf 50% des Ausgangswertes. Diese 50% bleiben dann für etwa 25 Minuten erhalten, dann erfolgt eine weitere Reduktion auf 15%, welche bis zum Ende der Batterien oder Akkus zur Verfügung stehen. Wie schalte ich zwischen den beiden Energy Mangement Modi hin und her? Ich tippe achtmal kurz hintereinander auf den Schalter und schalte die Taschenlampe dann innerhalb von fünf Sekunden ein. Habe ich den Constant Current Modus gewählt, wird mir dies dadurch angezeigt, dass die Lampe für drei Sekunden hell leuchtet und danach schlagartig ausgeht. Nutze ich den Energy Saving Modus, leuchtet die LED M7 ebenfalls für drei Sekunden, um dann aber langsam herunterzudimmen.
Eine wesentliche Neuerung gegenüber der P7: Die Arretierung des Lampenkopfes verhindert das unbeabsichtigte Verstellen der Fokussierung. Übrigens: Die Gelse am linken Bildrand gehört nicht zum Lieferumfang der M7.
Der gerändelte Griff der M7 sorgt auch bei Regen oder schweissnassen Händen für perfekten Halt. Meine dreckigen Finger bitte ich zu entschuldigen, aber auch Blogger arbeiten nicht nur an der Tastatur.
4. Resümee
Die unglaubliche Lichtleistung der LED Lenser M7 dank der Smart Light Technology, welche mithilfe des eigens für die M-Serie entwickelten computeroptimierten intelligenten Microcontrollers gesteuert wird, lassen definitiv keine Wünsche offen. Die Steuerung der acht Lichtprogramme über einen einzigen Tastschalter mag zu Anfang gewöhnungsbedürftig und unverständlich sein, doch bereits nach wenigen Sekunden des eigenen Experimentierens mit den verschiedenen Lichtfunktionen stellt sich der gewünschte Learn-by-doing-Effekt ein. Einer der wohl grössten Vorteil ist jedoch meines Erachtens die gegenüber der P7 meines geschätzten Arbeitskollegen (siehe unten) Fast-Lock Funktion der Fokussierung, d.h. endlich ist es möglich, die voreingestellte Fokussierung gegen unbeabsichtigtes Verrutschen zu sichern. Das Speed-Focus Schiebesystem funktioniert leichtläufig, ohne jedoch wackelig zu wirken. Ein weiterer gravierender und nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber der P7 ist die Lichtleistung der M7 in den beiden Extremeinstellungen, sozusagen mit dem bloßen Auge sind hierbei Unterschiede schon erkennbar. Im komplett ausgefahrenen Zustand, also vollständig fokussiert, besitzt die M7 eine wesentlich stärkere Lichtbündelung, was sich besonders auf große Entfernungen bemerkbar macht und für ein erfreuliches “Eincashen” der ausgeleuchteten Fläche sorgt. Doch auch im “Flächenbombardement”, also im defokussierten Zustand, bietet die M7 dem Auge des Betrachters einen wesentlich breiteren Lichtkegel oder dementsprechend eine im Radius größer ausgeleuchtete Fläche. Der Tastschalter zum Einschalten der LED Lenser M7, der sogenannte Clicky, hat einen festen, in meinen Augen jedoch nicht zu harten Druckpunkt. Will man nur einmal schnell etwas beleuchten oder anschauen, genügt ein leichter Druck mit dem Daumen, ohne den Clicky vollständig durchzudrücken, um “Licht in die Sache zu bringen”. Was gibt es zu bemängeln? Das Fokussiersystem der LED-Handlampe besteht aus Kunststoff, was mithin kein Nachteil sein muss, aber einer werden kann, wobei hier erst die Praxis zeigen wird, ob sich der Mechanismus im Laufe der Zeit abnützen wird. Ein weiterer Nachteil, und hier sollte Zweibrüder auf jeden Fall nachbessern, ist der Gürtelclip. Es ist nicht fast, sondern vollkommen unmöglich, die LED-Leuchte ohne gehörigen Kraftaufwand wieder aus den Fesseln der laut einrastenden Zangen zu bekommen. Was aber Ästheten immens stören wird, sind die dabei entstehenden lauten Kratzgeräusche und daraus resultierend sicherlich viele Kratzer, welche innerhalb kürzester Zeit in der gerändelten Grifffläche ihre Spuren hinterlassen werden. Und da wir uns hier auf einem Bio und Natur Blog befinden, welcher niemals, auch bei aller Euphorie nicht, die Umwelt aus den Augen verliert, sollten die beigelegten AAA-Batterien ohne Wenn und Aber gegen umweltschonende Akkus ausgetauscht werden. Natürlich darf ein entsprechendes Ladegerät nicht fehlen, was sich sicherlich im Preis bemerkbar machen wird. Doch wer genauer darüber nachdenkt, wird a la longue neben der Entlastung von Mutter Erde auch wohlwollend eine spürbare Entlastung seines Geldbeutels bemerken. Wobei zur Verteidigung, hier spreche ich nicht vom für Spezialeinheiten des Law Enforcement entwickelten Taktischen Lichtwerkzeug LED Lenser M7T, von Zweibrüder gesagt werden muss, dass die in Kürze erscheinende LED Lenser M7R bereits mit einem Floating Charging System ausgerüstet sein wird und diese aufladbare Version zumindest Teile meiner Forderung nach umweltbewusstem Verhalten erfüllt.
Zu guter Letzt sei noch eines vermerkt. Ich kann selbstverständlich nicht alle Details und sämtliche Aspekte bezüglich der LED Lenser M7 beleuchten. Deshalb bitte ich jene Fragen und Punkte, die in diesem Artikel keinen Platz gefunden haben, im LED Lenser Forum der dortigen Community zu stellen. Desweiteren finden sich natürlich sowohl auf Facebook als auch auf Twitter weitere Informationen zu den LED Lenser Produkten.
5. Ein Streit unter Arbeitskollegen ist entbrannt
Ich hätte Ihnen gerne mehr über die innovative Smart Light Technology oder auch das revolutionäre Advanced Focus System der neuen M7 geschrieben, doch mein lieber Arbeitskollege war schneller. Obwohl er bereits zwei LED-Leuchten aus dem Hause Zweibrüder sein eigen nennt, ist er der Meinung: “Aller guten LED-Dinge sind drei!” Zum einen besitzt er die handliche LED Lenser P7, also das Vorgängermodell der hier vorgestellten LED Lenser M7 für den täglichen Hausgebrauch, wobei hier der Begriff “täglich” eher dem Wort “nächtlich” weichen sollte, da mein lieber Kollege im Nachtdienst beschäftigt ist und dementsprechend eine zuverlässige Taschenlampe zu jeder Zeit griffbereit haben muß, um schnell Licht in die noch so dunkelsten Ecke bringen zu können. Doch damit nicht genug, hat er sich unlängst das absolute Flaggschiff aus dem Hause Zweibrüder, die phantastische X21, gegönnt. Wer dies nun für eine Werbemaßnahme von meiner Seite hält: Die beiden folgenden Fotos sollten für sich sprechen.
Drei Beispiele aus der Sternenflotte LED Lenser von links nach rechts: Die X21, die neue M7 und der Licht-Däumling P2
Nun, zu guter Letzt konnten wir unseren Streit zu unserer beider Zufriedenheit beilegen. Ich darf meine M7 behalten, dafür habe ich meinem Lieblingskollegen den entscheidenden Tipp für seine eigene LED Lenser M7 gegeben, kurz und bündig lautet er: Jetzt zum Produkt!
6. Willkommen bei Physik-Paul´s Pastelstunde
So, meine liebe LeserInnen und ganz besonders, liebe Kinder! Nachdem wir nun eine Menge Informationen und technische Details anhand von Trockenübungen über die LED Lenser M7 gelesen und verarbeitet haben, wollen wir uns endlich der Praxis zuwenden. Und wer könnte hier kompetenter sein als Physik-Paul, der Herr über Licht und Zeit! Und so wollen wir uns heute bei Physik-Paul´s Pastelstunde etwas ganz besonderes basteln. Wir bauen uns einen Materieumwandler der Kawumm-Bumm-Klasse, also quasi ein Scotty-Beam-Me-Up-Haushaltsgerät. “Warum denn gerade einen Materieumwandler?” fragen Sie. Darauf hat Physik-Paul natürlich die richtige Antwort parat: “Warum denn nicht?” Denn ein Materieumwandler ist eine wirklich feine Sache. Wir können uns mit so einem Umwandler der Kategorie KB, dem höchsten seiner Art, nämlich in Nullkommanix einfach wegbeamen. Also, liebe Kinder, deshalb merkt Euch eines: “Ein Kawumm-Bumm-Beschleuniger sollte in keinem guten Haushalt fehlen!” Was brauchen wir?
6.1. Benötigte Materialien
Eigentlich solltet Ihr alles in Eurem Haus finden, was wir für den folgenden Versuch benötigen. Wenn Ihr etwas nicht findet, geht ganz einfach zu Mama und Papa. Die helfen Euch sicherlich gerne. Ihr braucht ja nicht gleich sagen, dass Ihr einen Materieumwandler bauen wollt. Erzählt Ihnen, dass Ihr irgendetwas im Physikunterricht machen müsst. Oder dass Euer Hamster so komische Geräusche von sich gibt und Ihr ihn reanimieren müsst. Meine Tochter erzählt mir auch jeden Tag solche Dinge und ich glaube ihr einfach alles. Aber Vorsicht: Mütter sind wesentlich misstrauischer als Väter. Also geht lieber zu Papa. Folgende Dinge solltet Ihr Euch zusammensuchen:
Eine kleine Farbwalze zum Dämpfen der Vibrationen, denn es werden irrsinnige Schwingungen entstehen bei Eurem Ritt durch Zeit und Raum. Sollte Euer Vater eine handwerkliche Niete sein, geht zu Opa und sagt ihm, dass Ihr den Gartenzaun streichen wollt. Er wird es Euch danken.
Einen runden Verstärker von etwa 30-40 cm Durchmesser, um die notwendige Energie für die Materienumwandlung in die dafür notwendige Überschallfrequenz zu transformieren. Ich habe dafür den Deckel unseres Behälters für die schmutzige Wäsche genommen. Ein kleiner Tipp am Rande: Solltet Ihr gerade noch irgendwo dreckige Socken oder sonst etwas im Zimmer herumliegen haben, sagt Eurer Mutter, dass jetzt ein günstiger Zeitpunkt wäre, dass sie das wegräumt. Solltet Ihr keinen Metalldeckel zur Verfügung haben, könnt Ihr selbstverständlich auch die Satellitenschüssel im Garten abbauen. Je größer der Durchmesser, um so mehr Kawumm-Bumm, wie der Physiker sagt.
Ein etwa 50 cm langes Kunststoffrohr von 40mm Durchmesser (ganz wichtig!!!) und einem dazu passenden Dichtungsring, um die Ionenkanalisierung von Ausgangsquelle zum gewünschten Beam-Objekt herzustellen. Ich habe natürlich lange herumexperimentiert, um den größtmöglichen Kawumm-Bumm zu erzielen, wie der Physiker sagt. Ihr wollt wissen, wo Ihr so ein gutes Stück bekommt? Geht entweder in die Küche oder ins Badezimmer. Unter dem Waschbecken ist fast immer eines in der richtigen Länge angeschraubt, wobei der Durchmesser in diesem Fall wichtiger ist. Einfach abschrauben, loslegen und Freude haben! Sollte Eure Mutter in der Zwischenzeit das Geschirr oder die Haare waschen wollen, kein Problem! Sagt einfach, dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, um die Wohnung wieder einmal richtig aufzuwaschen.
Wo befestigen wir die ganze Versuchsanordnung? Ich habe für meine Zwecke einen CD-Ständer gefunden, welcher einfach perfekt ist. Eure große Schwester oder der kleine Bruder werden Euch mit Freude unterstützen. Wenn nicht, gar nicht lange fragen. Denn wer lange fragt, geht lange irr, wie der Physiker sagt. Und wer irr geht, kann kein Kawumm-Bumm herstellen, wie der irre Physiker sagt. Also schmeißt die ganzen CD´s einfach irgendwo hin, ist sowieso nicht Euer Musikgeschmack.
Das Kernstück des Ganzen ist natürlich die neue LED Lenser M7. Ohne die M7 geht rein gar nichts! Ihr habt keine? Kein Problem: Hier geht´s zum Produkt! Wegen der Bezahlung macht Euch keine Sorgen, Da Ihr sowieso zum Opa wegen der Farbwalze müsst, macht gleich noch einen Kurzbesuch bei der Oma und sagt, dass der Lebenshaltungsindex, bedingt durch die steigende Inflation, welche durch die globale Wirtschaftskrise ausgelöst wurde, geradezu horribel für Euch ist und Ihr Euch gezwungen seht, Euren Goldhamster im Tierheim abzuliefern, da die Futtervorräte vollständig zur Neige gehen. Wenn Oma darauf nicht reagieren sollte, legt noch was drauf! Wenn Ihr beiläufig erwähnt, dass Ihr seit gestern Vollwaise seid, stehen Euch plötzlich alle materiellen Türen offen.
Bestandteile von Physik-Paul´s Materieumwandler
6.2. Der Versuchsaufbau
Alles kein Problem, liebe Nachwuchs-Kawumm-Bummer, wie der Physiker seine gelehrigen Schüler liebevoll und anerkennend nennt. Schaut Euch einfach die folgenden Bildern an und Ihr werdet sehen: Alles halb so schwer! Und solltet Ihr doch Fragen haben. Nein, Ihr geht weder zu Mama, Papa, Oma oder Opa, das wäre komplett falsch! Sendet einfach eine Email an Physik-Paul Kennwort: Pastelstube Kawumm-Bumm-Materieumwandler und ich sende Euch die notwendigen Zisch-Blitz-Informationen zu, selbstverständlich verschlüsselt und kostenfrei!
Die LED Lenser M7 als zentraler Bestandteil
6.3. Das Experiment
Ihr seid soweit, liebe Nachwuchs-Kawumm-Bummer? Nun denn, dann lasst die Spiele beginnen! Aber trotz ausführlichster Testreihen meinerseits mit meinen Geckos, der Katze und meiner Schwiegermutter bleibt selbstverständlich immer ein kleines Restrisiko, die sogenannte Kawumm-Bumm-Konstante, wie der experimentierfreudige und zu allem entschlossene Physiker sagt. Also würde ich vorschlagen, Ihr beginnt erst einmal im Kleinen, sprich mit Eurem Hamster. Sollte irgendetwas fehlschlagen, könnt Ihr Eurer Oma immer noch sagen, dass trotz der finanziellen Zuwendungen die globale Wirtschaftskatastrophe einfach destrasiös war und Euer Hamster vor lauter Hunger am Hungertuch genagt hat und dabei erstickt ist. Dafür könnt Ihr beiläufig erwähnen, dass Ihr mit einem weiteren Kostenzuschuss vielleicht neue Eltern adoptieren könnt. Aber wir wollen ja nicht den Teufel an die Wand leuchten, sondern positiv denken.
Die folgenden Aufnahmen sind deshalb auch eine Weltsensation und wurden noch niemals gezeigt. Sie zeigen Physik-Paul´s Materieumwandler, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat, nämlich in Betrieb. Ich habe mich nach langem Hin und Her dazu entschlossen, mich selbst für das alles entscheidende Experiment zur Verfügung zu stellen. Wohlwissend, dass damit all mein Wissen für immer verloren gehen könnte. Bevor Sie und natürlich Ihr, meine über alles geliebten Hilfs-Kawumm-Bummer, Euch nun entscheidet, die Bilderserie zu betrachten, muss ich unmissverständlich eine Warnung aussprechen. Wer ein schwaches Gemüt hat und von labilem Wesen ist, stoppen Sie und Ihr nun hier und hören Sie und Ihr auf, weiterlesen bzw, weiterzuschauen! Ich kann nicht ausschließen, dass trotz eingehender Untersuchungen alleine das Betrachten der Bilder nicht schon zu gesundheitsschädlichen Folgen führen kann. Aha, ich sehe schon, Sie nd vor allem Ihr platzt förmlich vor Neugierde! Na dann, auf Ihr und Euer eigenes Risiko! Sehen Sie und all meine Kawumm-Bumm-Nachwuchshoffnungen also Bilder, wie sie die Welt noch niemals gesehen hat. Und danach könnten die Erwachsenen vielleicht vorsichtig anfragen, wer denn eigentlich für den Physik-Nobelpreis in Stockholm so vorgesehen ist.
Der Materieumwandler mit der integrierten LED Lenser M7 entfaltet innerhalb von Millisekunden seine volle Lichtleistung. Wie man unschwerlich erkennen kann (oder auch nicht), traf ich entsprechende Schutzmassnahmen, um auf meinem Ritt durch Raum und Zeit gewappnet zu sein. Möglicherweise habe ich den berühmt-berüchtigten Kawumm-Bumm-Katapulteffekt schon erwähnt, wie der entgeisterte Physiker sagt. Hierbei gilt vor allem zu beachten, dass Sie, bedingt durch die gefürchteten Kawumm-Bumm-Zentrifugalkräfte, wie der Physiker sagt, Ihre Unterhose durch Anbringen spezieller Unterhosen-Hosenträger fest und sicher am Körper halten sollten. Oder noch besser, Sie machen es wie ich und reisen überhaupt ohne Unterhose durch Raum und Zeit. Aber lassen wir das!
Die folgenden Bilderserien sind innerhalb weniger Millisekunden entstanden und ich benötigte dementsprechend sensilble und sündhaft teure Aufnahmegeräte, wie sich der Laie sicherlich denken kann. Hier halfen mir meine jahrelangen sorgsam gepflegten Kontakte und Konnecktschions (oder so ähnlich) zu NASA und ESA. Der Großteil des entwendeten, Verzeihung, verwendeten Equipments stammt deshalb auch aus den Beständen der beiden Weltraumorganisationen und wurde mir dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Nun gut, manches habe ich vielleicht auch ohne deren Wissen bei mir gebunkert, aber zumindest werde ich alles wieder zurückgeben. Nun, möglicherweise nicht gleich auf einmal, aber so peu à peu eben. In der Zwischenzeit wird es zwar keine Bilder von der nächsten Marsexpedition geben, aber was bitte schön ist eine ordinäre Marsexpedition gegen Physik-Paul´s Pastelstunde. Aber jetzt genug der Worte!
Physik-Paul im Lichtkreis des Kawumm-Bumm
Die letzten Prä-Kawumm-Bumm-Nanosekunden
Die Kawumm-Bumm-Auflösungserscheinungen
Der Grenzgänger von Raum und Zeit am Ziel seiner Träume
Der Traktorstrahl der LED Lenser M7 erfasst den Raum-Zeit-Reisenden
Die Kawumm-Bumm-Raum-Zeit-Reinkarnation
6.4. Danksagung
Wem gilt mein spezieller Dank? In erster Linie meinen drei Geckos, meiner Katze und meiner Schwiegermutter, welche sich selbstlos (also mehr oder weniger) in den Dienst der Wissenschaft gestellt haben. Alle sind wohlbehalten wieder zurückgekehrt aus den weiten Welten des Universums, haben Mr. Spock getroffen, sich mit HAL 9000 beim Schachspiel unterhalten und Sigourney Weaver bei ihrem Kampf gegen Aliens unterstützt.
Und was wäre eine Danksagung ohne die Nennung meines Sponsors. Soviel wie eine Oscar-Verleihung ohne die obligatorischen Tränen der Preisträger. Deshalb sage ich Dank der Firma Zweibrüder, welche mir die neue LED Lenser M7 und als Draufgabe noch den Licht-Däumling LED Lenser P2 kostenlos zur Verfügung gestellt haben.
So sende ich ein krachendes Kawumm-Bumm durch Raum und Zeit. Bleiben Sie mir gewogen. Und wenn Sie der Meinung sind, dass ich mit Physik-Paul´s Pastelstunde zu Ihrer Unterhaltung beigetragen habe, könnten Sie mir auf der LED Lenser Gallery Ihre Stimme geben, sozusagen als kleines Dankeschön für das großartige Experiment. Es grüßt Sie aus den finsteren Gewölben und Katakomben seiner Pastelstube Physik-Paul mit einem dreifachen Kawumm-Bumm, Kawumm-Bumm, Jetzt zum Produkt.