Palmblatt Schalen aus natürlichen Palmblättern gibt es schon


Biologisch abbaubares Einweggeschirr statt Plastikteller

Oft liest die allerbeste Ehefrau dieser Welt ja nicht mit. Also, zumindest nicht auf meinem Blog. Doch wenn sie dies tut, dann liest sie mir meistens die Leviten. So geschehen bei meinem letzten Artikel, der unter „Wer einmal aus dem Blattnapf frisst … “ zu lesen wäre, sofern sie dem Beispiel meiner allerbesten Hälfte nicht sowieso schon gefolgt sind.Palmblatt Schale aus natürlichen Palmblättern.

Um noch einmal zu rekapitulieren. Ich war ganz fasziniert von der Tatsache, dass Recycling auch auf, unter dem Tisch ist der Hund dafür zuständig, zumindest solange er nicht schneller ist als ich, dass also Recycling auch auf dem Tisch stattfinden kann. Statt Einwegteller aus Plastik hat sich ein junges Berliner Team entschlossen, Teller, Schalen und Schüsseln aus Palmblättern zu produzieren respektive in Indien produzieren zu lassen. Die Idee hielt und halte ich immer noch für sehr schön. Doch auf die Idee, dass wir solcherlei schon im eigenen Haushalt unser eigen nennen, kam ich nicht.

So saß ich denn mit stolzgeschwellter breiter Brust im Wohnzimmer und überlegte mir bereits, ob Brust oder Keule besser auf diese innovativen Teller passen würde. Bis meine Gattin wortlos dieses Refugium gottgleichen Ehelebens wortlos betrat, wortkarg (wie sie ansonsten selten anzutreffen ist), ein kleines unscheinbares Etwas auf den Tisch neben mich stellte und im stillen Triumphzug die Räumlichkeit wieder verließ.

Greenline Palmblatt Schale aus natürlich abgeworfenen Palmblättern.Und zurück ließ sie mich Häuflein bloggendes und hungriges Elend mit einem Stapel Schalen. Schalen aus Palmblättern. Erstaunlich, was es nicht schon alles gibt und ich nicht weiß. Da schreibe ich enthusiastisch über Öko-Power und der Öko-Teller liegt schon auf der Lauer. Ich möchte jetzt die Idee des von mir im oben angeführten Artikels vorgestellten Öko-Startups nicht schmälern. Doch bei aller Fairness muss und möchte ich zumindest darauf hinweisen, dass umweltschonendes Tischlein-deck-dich bereits mit Palmblättern, sofern kein grün angehauchter Hund unterm Tisch zur Verfügung steht und liegt, bereits möglich und vorhanden ist.

Was lerne ich daraus? Dass ich zum wiederholten Male kläglich feststellen muss, dass ich zwar der Herr im Hause bin, aber die allerbeste Gattin der Welt den Schlüssel für den Eingangsbereich fest in Händen hält. Und gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Und sei es auch nur ein Hot Dog. So, nun aber genug der grünen Blätterdächer, welche auf unsere Tische rauschen. In den nächsten Artikeln werde ich Sie mit auf eine virtuelle Reise nehmen, wo erstaunlicherweise ebenfalls Palmblätter im Winde flattern. Und dieser wird uns nach Irland tragen. Beginnen werden wir unsere kleine Nachbetrachtung an der rauen Westküste der grünen Insel, an den berühmten „Cliffs of Moher – 200 Meter über dem Atlantik„. Das mit den Palmblättern macht übrigens der Golfstrom möglich, der für ein günstiges und vor allem mildes Klima sorgt. Selbstverständlich nicht immer – aber dies soll eine andere Geschichte sein.      


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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