Gegen betonierte Borniertheit: Dein Grün in der Stadt 1


BUND Fotowettbewerb sucht die schönsten Fotos mit Grünstich

Nachdem ich ja erst vor wenigen Tagen auf den Naturefund-Fotowettbewerb „Nordische Küsten und Küstenvögel“ aufmerksam gemacht habe, folgt heute ein weiterer Bewerb klickender, knipsender und zoomender Weise besonders objektiver Art im weitwinkligen Sinne. Oder wie auch immer der fotogafierende Homo sapiens sonst durch die suchende Röhre respektive den röhrenden Sucher fernschaut und dies durch eine auslösende Anschlusshandlung der fingerzeigenden Art bildhaft zu dokumentiert, um sich über bestimmte Zustände im minimalen Makrobereich bzw. maximalen Mikrokosmos seiner Umgebung schlüssig zu werden und diese möglichst lange auch noch im Nachhinein festzuhalten.

Oder weniger prosaisch und unkomplizierter ausgedrückt. Der BUND Deutschland sucht etwas, was Sie als verstädterter Mensch, welcher tagtäglich völlig verdattert durch die BUND Deutschland Fotowettbewerb “Dein Grün in der Stadt”.städtischen Betonwüsten geht, während andere Zeitgenossen durch dieselbe auf vier Rädern mehrspurig knatternd auf der grünen Welle des benzingetriebenen Erfolges rasen, möglicherweise schon längst gefunden haben. Kurzum: Dein Grün in der Stadt lautet das Motto dieses Fotowettbewerbes, welches Sie unter Umgehung meiner geschriebenen Worte, derer aber nun, ich verspreche es hoch und heilig beim Eigenleben meines eigenen Fotostativs, nicht mehr nicht viele folgen werden, entweder bei Klick auf den Link oder, sollten Sie jetzt schon Bildmaterial den Vorzug geben, bei ebensolchem auf das Bild erreichen. Und was erwartet Sie, wenn Sie den unheilvollen Entschluss gefasst haben, ab hier doch noch weiterzulesen? Es folgt nun noch die digitale Ablichtung des BUND zum Fotowettberwerb selbst.

Dein Grün in der Stadt

Der BUND ruft zum großen Fotowettbewerb „Dein Grün in der Stadt“ auf. In ganz Deutschland sollen Stadtmenschen ihre urbanen Oasen und liebsten grünen Plätze fotografieren und dem BUND über ein Onlineformular zuschicken.
Und es winken tolle Preise: Das Gewinnerfoto wird mit Adobe Photoshop im Wert von über 1.000 Euro belohnt. Für den zweiten bis sechsten Platz winken Kopfhörer von Urbanears und Taschen von Feuerwear. Unter allen Teilnehmern verlost der BUND außerdem fünf Gutscheine für ökologische Streetwear von Zündstoff. Einsendeschluss für die Fotobeiträge ist der 30. Juni.

Nach Einsendeschluss heißt es: Freunde und Freundinnen aktivieren! Denn dann ist erst einmal die Facebook-Community gefragt. Aus allen Einsendungen wählt sie die besten 15 Bilder aus. Wer dann einen der Hauptpreise mit nach Hause nimmt, entscheidet in einer zweiten Bewertungsrunde Mitte Juli die Jury.

Ich hoffe, und hier spreche ich hoffentlich im Sinne der veranstaltenden Naturschutzorganisation, dass sich auch viele Menschen vom Lande (was auch immer dieser Begriff umfasst) beteiligen werden. Denn gerade diese immer seltener werdende Spezies hat oftmals ein besonderes Auge für jenen rar und rarer werdenden grünen Tankstellen für die menschliche Psyche, an denen wir flügge gewordenen Kinder, welche aus aus urbanen Brutstätten und turmhohen Nistplätzen gefallen sind, oftmals so achtlos vorbeigehen. Zumindest jene, welche nicht jener mächtigen Sekte der strenggläubigen Benzinbrüder und sämtlicher Schwesterbetriebe des horizontal fahrenden Gewerbes angehören. Und für alle Interessierten gibt es unter „So funktioniert der Fotowettbewerb“ noch reichlich Informationen über die Teilnahme, Regeln und selbstverständlich das Wichtigste an der ganzen Sache: Die Preise!


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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