McPlanet.com: Kommunikatives Slowfood im globalisierten Fastfood 1


Lernen, streiten, austauschen und informieren: Und vor allem zukünftig bewegen

Zugegeben, als ich das erste Mal über die sogenannte „McPlanet.com“ las, drängten sich mir unwillkürlich fetttriefende und sündige Gedanken an bestimmte Fastfood-Produkte auf. Eigentlich schon seltsam, wie grausam diese Welt sein kann. Viel schlimmer geht’s schon gar nicht mehr. Höchstens vielleicht, man lässt diesen schwelgerischen Gedanken freien Lauf und setzt diese auch noch in die Tat um. Per Auto natürlich, wozu gibt es solch sinnige Einrichtungen wie Drive In, welche es einem erlauben, McPlanet.com “Too Big To Fail”. Vom 20. bis 22. April 2012 in der TU Berlin. Deutschlands größter internationaler Bewegungskongress an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, globaler Gerechtigkeit und Umweltbewegung.sozusagen auf der käsegepflasterten Überholspur und im eben schon erwähnten triefenden Kriechgang Richtung Sündenpfuhl voller Übergewicht und Herzverfettung cholesterinschwanger in die fleischbeschauende Leichenschau zu rollen. Das tiefgekühlte Jüngste Gericht für ehemalige Bewegungsandächtige wäre möglicherweise in diesem fatal postmortalem Zusammenhang angebrachter.

Und wie es der Zufall so will, und hier handelt es sich wirklich um einen solchen, weil ich über das kurze Video auf „Focus online: Tod durch Burger – Makabrer TV-Spot empört McDonald’s“ tatsächlich gestolpert bin, was mich dazu veranlasst, in Zukunft nur noch mit dem Auto per Surf In oder was auch immer hier ratsam wäre, durchs Internet zu rauschen, noch etwas ganz passabel Passendes in Sachen magersüchtige Salatblätter für fröhnende Plattfüßer. Obwohl, wenn ich Ihnen jetzt schon den Mund wässrig gemacht habe: Das McDonalds Happy Meal Project der Künstlerin Sally Davies (siehe meinen Artikel „Happy Meal – härter wie Stahl und unkaputtbar„) 

Nun, lassen wir die Zufälle aber jetzt beiseite und wenden uns der betoniert bornierten Gegenwart zu und lassen Sie mit meiner Hilfe Ihren weiteren Terminkalender füllen. Nachdem wir alle gemeinsam am 31.03. freiwillig und mit traumwandlerischer Sicherheit im klimawandelnden Dunkel als Fürstinnen und Fürsten im Finstern sitzen werden (Earth Hour 2012: „Eine Stunde Licht aus am 31.03.2012! Ein Symbol mit Lichtstärke„) heißt diejenigen unter uns nur wenige Wochen danach McPlanet.com herzlich willkommen, welche ebenfalls der Überzeugung sind, dass Globalisierung, Gerechtigkeit und Umweltschutz zusammengedacht werden müssen.

Habe ich nun wortwörtlich übernommen, als spricht eigentlich nichts dagegen, wenn ich gleich den kompletten Text per Guttenberg und Past in das Hier und Heute kopiere, ohne mir weitere eigenen Gedanken über weitere gedankliche Eigenheiten zu machen. So steht also geschrieben, was Sie aber auch selbst unter dem oben bereitgestellten Logo, als ich noch dem Fastfood nachstellte, nachlesen können, sollten Sie denn bereits zu diesem Zeitpunkt schon mehr als genug von mir und eben jenen fremden Gedanken, welche ich mir zu eigen gemacht habe, haben. Denn eines kann ich Ihnen gleich sagen: Es kommt ab hier und für heute nicht mehr viel.

McPlanet.com

Deutschlands größter internationaler Bewegungskongress an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, globaler Gerechtigkeit und Umweltbewegung.

McPlanet.com entstand aus der Überzeugung, dass Globalisierung, Gerechtigkeit und Umweltschutz zusammengedacht werden müssen. Der Kongress ist eine Plattform, auf der man lernen und streiten, sich austauschen und informieren, alte Bekannte und neue MitstreiterInnen treffen kann. So will McPlanet.com einen Beitrag leisten für eine gerechtere und ökologisch zukunftsfähige Welt.

Gut, den Termin für McPlanet.com könnte ich zum Schluss noch nachreichen. Als Dank für all jene Hartnäckigen unter Ihnen, welche aus lauter Mitleid und Erbarmen bis zu diesen Zeilen durchgehalten haben oder welche fest entschlossen oder auch nur halbwegs unentschlossen unbeirrbar den Nährboden der Neuigkeiten nach weiteren satzkonstruierten Keimen durchpflügten und sich der trügerischen Hoffnung hingaben, dass ich noch mehr zu berichten habe. Habe ich natürlich nicht! Außer die Ankündigung selbstverständlich, welche bei neuerlichem Klick auf das Schaubild Ihnen weitere Informationen zu den über 100 Veranstaltungen, Panels, Workshops, Aktionen und dem kulturellen Rahmenprogramm eröffnet.


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Kommentar erstellen