Ein Foto erzählt eine Geschichte 1



Wer sagt’s denn: Es kommt nur auf die richtige Perspektive an!

Das sage noch einmal jemand, dass wir alle gemeinschaftlich gemeinsam und einerlei einsam völlig perspektivlos durch diese schöne Welt voller Dimensionen, wahrgenommener Inhalte und wiedergegebener Tatsachen stolpern. Ich hatte in meinem letzten Beitrag „Ungelöschte Emails, die virtuelle Klimaerwärmung“ nebenbei vom allzu sorglosen Umgang mit unseren persönlichen Daten geschrieben. Aus diesem Grund nehme ich dieses Thema zum Anlass, um in etwas erweiterter Form daran anzuschließen und in vielleicht ungewohnter Form vor Augen zu führen, welche damit verbundenen Probleme im Zusammenhang mit den Medien wir nicht ausblenden sollten. Als Blogger natürlich ein Bereich, welcher mich aus mehreren Gründen beschäftigen sollte.

Die nächsten drei Artikel beschäftigen sich deshalb mit dem Phänomen Mediengestaltung. Allerdings in etwas anderem (wie etwa Core Design Studio), wenngleich genauso gestalterischem Sinne. Aber eben anders. Ich bitte deshalb vorab, sich diesen und den darauf folgenden Beitrag auf meinem Blog einfach durchzulesen, das dazugehörige Bild als Teil dieses Geschriebenen zu betrachten und aufgrund dessen auch gerne eine abschließende und ganz persönliche Wertung abzugeben und sich eine eigene Meinung zu bilden. Schließlich ist dies fast immer Sinn und Zweck, um Gelesenes und Gesehenes zu verarbeiten und im einen oder anderen Fall dann auch an seine Mitmenschen, in welcher Form auch immer, weiterzugeben. Das ganze Procedere bitte dann mit dem zweiten Artikel einfach wiederholen. Was diese Übung bezwecken soll? Die Auflösung folgt dann in einem dritten Teil, dessen Verlinkung in hier natürlich aufgrund der zu nehmenden Reihenfolge auch erst am Schluss des zweiten Beitrags angebe. Es mag jetzt alles noch recht seltsam erscheinen, was ich vorhabe, aber ich glaube, nach Teil 3 werden Sie wissen, auf welche Problematik ich hinweisen möchte.

Nun aber zur Meldung, welche ich heute nachmittag in meiner Tageszeitung (aus Gründen unlauterer Werbung möchte ich den Namen außen vor lassen) nebst dem Foto gefunden habe und auch ohne einen weiteren Kommentar von meiner Seite wiedergeben und dementsprechend an Sie weiterreichen möchte.

Vermisstes Soldaten nach fast zwei Jahren befreit

Amerikanische Militäroffensive in Kandahar

Laut Nachrichtenagentur dpad haben amerikanische Soldaten während einer großangelegten Offensive nahe der südlich von Kabul gelegenen afghanischen Stadt How the media can manipulate our viewpoint. Eine Foto erzählt eine Geschichte. Nachrichtenmeldung von Paul Boegle.Kandahar mehrere amerikanische Kriegsgefangene sowie vier gefangene alliierte Soldaten befreien können. Die insgesamt 18 Gefangenen, darunter 14 GIs, welche bereits seit fast zwei Jahren in den Händen einer bisher unbekannten Terrororganisation waren, konnten laut US-amerikanischem Verteidigungsministerium während der Operation „Sunshine“ unverletzt aus einem Keller in einem Randbezirk von Kandahar geborgen werden.

Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte, dass die Soldaten zwar geschwächt, aber alle transportfähig seien und bereits in den nächsten Tagen in ihre Heimat zurückgeflogen werden können. Bei den Auseinandersetzungen starben vermutlich mehrere Untergrundkämpfer, welche laut Verteidigungsministerium der Al-Qaida nahestehen. Ob es dabei auch Tote in Reihen der an der Offensive beteiligten Amerikaner gab, wollte der Sprecher nicht mitteilen.

Foto: dpad/pb

Zwei amerikanische Soldaten nach der Befreiung der Geiseln aus den Händen der Terrororganisation

Die Grenzregion im Süden des Landes wird immer wieder durch Unruhen erschüttert und gilt selbst unter den Soldaten als äußerst gefährlich. Geiselnahmen und Entführungen sind dabei an der Tagesordnung und spiegeln die Ambivalenz der Befreier zu der unterdrückten Bevölkerung wider, welche das Militär aber in weiten Teilen des Landes unterstützen. So soll der Tipp für den Aufenthaltsort der Kriegsgefangenen, welche die Rettung der Männer erst ermöglichte, auch aus der Bevölkerung selbst gekommen sein und zeigt laut Behörden das gute Verhältnis der Amerikaner zu den Einheimischen.

Ob unter den vier befreiten allierten Soldaten auch Deutsche sind, wurde bisher weder bestätigt noch dementiert. Laut NATO werde man dazu erst Stellung beziehen, wenn die Soldaten im Militärhospital von Kabul auf ihren derzeitigen Gesundheitszustand untersucht worden seien. Ebenso ließen die Generäle offen, ob und wieviele Soldaten sich noch in den Händen der Terroristen befänden. Ebensowenig äußerten sie sich dabei zu Fragen nach eventuellen Lösegeldforderungen, schlossen aber dabei gleichzeitig aus, dass es hierzu offene Verhandlungen gebe.

So, genug für heute. Ich lasse Sie nun mit dieser Meldung alleine und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend inmitten von Fernseher, Internet und was eben sonst so in Ihrer unmittelbaren Umgebung strahlt und glänzt. Wie es weitergeht? Die Fortsetzung folgt unter „Ein anderes Foto erzählt eine andere Geschichte„.


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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