Im Westen nichts Neues und im Osten auch nicht



Politik will Pekinesen vor dem Aussterben schützen

Habe ich gestern unter „WikiWoods: Das Internet pflanzt sich fort“ wortwörtlich „um die Hecke gedacht“ geschrieben, so sollte es heute dementsprechend „um die Ecke gedacht“ lauten. Gerade in diesen schwierigen Zeiten hoffnungloser schlaffer europäischer Rettungsschirme und damit verbundener hoffnungsfroher straffer chinesischer Rettungsanker bietet solch leicht verderbliche Ware wie die im folgenden beschriebene doch mannigfaltige Möglichkeiten, das Thema Artenschutz einmal aus völlig anderer Perspektive zu betrachten. Wobei ich dieses Thema auch schon wesentlich geradliniger und weniger um wirtschaftspolitische Ecken und geldwerte Kanten gedacht auf meinem zweiten Blog unter „Liu Xiaobo: (K)ein Platz in der ersten Reihe“ angedacht hatte.   

Immer wieder hören wir von steigenden Arbeitslosenzahlen, mehr und mehr Hartz IV-EmpfängerInnen in Deutschland, Menschen nahe am Rande des Existenzminimums in Österreich oder den Ärmsten der Armen in Monaco, welche einfach nicht mehr wissen, wie sie sich zum Kaviar das Toastbrot leisten sollen. Erst unlängst musste ich selbst mit ansehen, wie eine alte Frau ihrem entzückenden kleinen Pekinesen keinen frischen Chinesen mit frischer Petersilie und Handschellen zum Frühstück servieren konnte. Es war einfach keiner aufzutreiben. NichtPolitik will Pekinesen vor dem Aussterben schützen. Paul Boegle als braver EU-Bürger unterstützt natürlich dieses menschenfreundliche Vorhaben vorbehaltlos. einmal ein kleines Dissidentenstückchen oder systemunfreundliches Frühstückchen fand seinen Weg in den leeren Futternapf des in Europa gern gesehenen Köters. Das arme Hundsvieh wurde aufgrund der angespannten finanziellen Lage der bemitleidenswerten freundlichen Dame aus einem fiktiven europäischen Land jeder Wahl mit ordinärem Menschenfleisch zum Besten gehalten. Ein Zustand, welcher den Besten ganz ordinär ungehalten werden ließ. Denn was viele Menschen nicht wissen: Viele ausgestorbene Tier- und natürlich auch Pflanzenarten starben nicht deshalb aus, weil sie ihre angestammten Lebensräume verloren haben, sondern weil sie permanent mit Menschenfleisch ohne jeglichen Nährwert gefüttert wurden.

Immer wieder machen schäbige Organisationen wie amnesty international oder andere subversive Elemente der linken Szene und sogar völlig ungefragt zahlreiche inkompetente und unwissende Menschenrechtsorganisationen, welche eigentlich mit Menschenfleisch nichts am Zopf haben, durch vollkommen unbewiesene Thesen marktschreierisch auf sich aufmerksam und wollen uns glauben machen, dass wir für dieses Artensterben der besonderen Art veranwortlich sind. Stimmt alles nicht! Wir habden damit nichts, aber rein gar nichts zu tun. Vergessen Sie sowas gleich wieder. Fakt ist: Vollkommen ungenießbares Menschenfleisch ist für dieses Massensterben zuständig. Hochgradig leicht verderbliche Ware aus europäischen leeren Futternäpfen.

Doch nun hat sich endlich auch die Politik diesem leidigen Thema fortschreitender Armut und zunehmender Zumutung und selbstverständlich des Massensterbens hinterm politischen Horizont ganz östlich und nahe des wirtschaftlichen Sonnenuntergangs sehr westlich angenommen. So sollen Essensmarken für den Pekinesen dafür Sorge tragen, dass die entzückend blöde Kreatur dieser ganz reizenden alten Frau auch in Zukunft seinen geliebten gelben Snack aus Fernost weiterhin futtern darf. Um den dafür notwendigen Nachschub zu sichern, konnte jetzt ein Wirtschaftsembargo wirtschaftliches Abkommen mit China präsentiert werden. „Bio Natur„, der Blog für fehlende Tadellosigkeit und tadelloses Fehlverhalten, selbst ein dressierter Hund Freund der guten Küche und des schlechten Geschmacks, wollte selbstverständlich von sämtlichen politischen Unverantwortlichen und unpolitisch Verantwortlichen, welche für dieses Massensterben die Verantwortung tragen, wissen, was denn dieses Abkommen zwischen fernem Osten und nahem Westen alles beinhaltet. Die politische Pressesprecherin Phrasen Drescher, eine entfernte Verwandte von „Nanny“ Mäh Drescher aus den europanahen USA, dazu und gleich wieder weg: „Schauen Sie, mein lieber Herr Gesangsverein! Es ist eigentlich recht einfach und relativ zweifach und rigoros vielfach. Unsere sehr zuverlässigen Partner nehmen pro Jahr eine festgesetzte Menge politischer Dissidentinnen und einwandfreier Systemkritiker fest, foltern diese Festgesetzten nach vorher festgesetzten keinen Regeln der Kunst nach allen Regeln der Kunst und wir schauen dafür einfach weg. Und dafür bekommen wir dann eine vorher festgesetzte Menge chinesische Kredithebelwirkung „Trade in China. Made for loving you“ für unseren europäischen Rettungsschirm, unter dem wir dann alle Platz haben. Oder auf eine einfache Formel gebracht: Viel schlagen, wenig fragen! Und natürlich schlagkräftig massakrieren und tatkräftig kassieren! Ich denke, eine für alle Parteien der Einheit und Einheitsparteien eine mörderisch gute Lösung.

Ein nicht näher beschriebenes, aber nicht unbeschriebenes politisches Blatt aus dem pekinesenfreundlichen EU-Lebensmittelmarkenministerium und Phrasendrescherverein ohne beschränkte Haftung, ein zuverlässiges Organ der Tatenlosigkeit, welches schon öfters in der politischen Landschaft durch unbändigen Tatendrang nach vorne und noch mehr Harndrang nach hinten lospreschte, macht jetzt mit einem konstruktiven Vorschlag auf sich aufmerksam, bevor es sich die letzten wertvollen gelben Tropfen aus der impotenten finanziellen Hose schüttelt. „Wenn wir, meine lieben Freunde der kleinen Marschmusik und der musizierenden Marshmallows auf den Plätzen des himmlischen Friedens und des irdischen Reichtums auch in Zukunft noch einen intakten Planeten Erde haben wollen, auf dem sich nicht nur durch Katzenfutter vor sich hin siechende Pekinesen und andere Viecher tummeln und dümpelnd vor den leeren Schüsseln stehen bleiben, müssen wir sofort handeln. Wir brauchen tatkräftige Harnröhren und harntreibende Tarnkappen. Wir benötigen, und das sage ich nicht, weil ich nichts zu sagen habe, weit mehr als nur infizierte Harnwege und getarnte Harnwegsinfektionen. Meine lieben Freunde der großen Urinproben und der erprobten Uranminen, wenn wir auch unseren Kindern noch einen lebendigen Pekinesen vor die Haustüre oder während der Urlaubszeit an die neue Autobahn stellen möchten, müssen wir, und das verschweige ich natürlich jetzt nur, weil ich eigentlich immer etwas zu verschweigen habe, dann müssen wir, aber meine lieben Freunde der trockenen Salzsteine und gesalzenen Schweinepocken, das wissen Sie bereits und Sie wissen, dass ich dies nun nicht deshalb sage, weil ich eigentlich schweigen sollte, dann müssen wir, meine lieben chinesischen Freunde der milliardenschweren Geiselhaft, dann müssen wir jetzt gemeinsam das wollen, was wir schon längst hätten tun sollen. Wir müssen erst ordnungsliebend massakrieren und dann ordentlich kassieren. Drum sage ich, und Sie wissen, dass ich nur das sage, was ich sowieso nicht verschweige und sei es auch noch so, drum rufe ich also Ihnen, meine lieben Freunde der gepflegten Außenpolitik und politischen Autopflege und natürlich auch der autonomen Folterhaft zu: „Friede den chinesischen Palasthunden und Krieg den verschütteten Hütten. Ich danke Ihnen!

Dann nimmt der freundliche Mann seinen entzückenden Pekinesen wieder an die Leine und geht ausgiebig Gassi. Hinter ihnen folgt langsam hechelnd ein Tibetanischer Terrier auf kurzen Beinen am fernen Horizont. Und blutrot senkt sich die Sonne. 


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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