Dortmund: Fairer Handel im Übertagebau auf der Fair 2011 1


Die FA!R2011: Deutschlands größte Messe für Fairen Handel öffnet ihre Pforten

Nachdem ich Ihnen gestern die Möglichkeit vorgestellt habe, sich aktiv bis zum 09. September an der Preisverleihung für die oder den größten Lobbyisten beiderlei Geschlechts zu beteiligen und diesen von LobbyControl initiierten Preis ohne Namen kurzerhand und eigenmächtig „Lobby Dick“ getauft habe, muss ich als durch und durch altruistischer Mensch natürlich Ihren restlichen Terminkalender ausfüllen. Dass ich dabei gleichzeitig meinen Blog mit neuen Inhalten füllen kann, lasse ich, Sie wissen schon, der Altruismus wird bei mir und gewissen Süßmais-Produzenten groß geschrieben, aus platzsparenden Gründen dabei außen vor. Aber weil der Ruhrpott nicht nur aus den Königsblauen aus Schalke und dem unversöhnlichen Reviernachbarn Borussia Dortmund besteht, machen wir heute trotzdem einen kleinen Ausflug in den nachhaltigen Übertagebau.

Fair2011 in der Westfalenhalle Dortmund: Messe zum und für Fairen Handel.Also, Sie haben, da die Nominierung nur bis zum 09.09.2011 möglich ist, am 10. September 2011 eigentlich keine Termine, wenn ich mich richtig entsinnen kann? Sie dürfen mich selbstverständlich berichtigen oder auch mit geeigneten Gegenvorschlägen kommen, sollte Ihnen das jetzt Kommende nicht zusagen. Fakt ist aber, dass am 08. September in der Westfalenhalle Dortmund, halt, halt, noch nicht auf das Logo klicken, erst weiterlesen, oder glauben Sie, ich schreibe hier einfach nur zum Spaß(!), Deutschlands größte Messe für Fairen Handel die Türen und die Tore öffnet und dies drei Tage lang auch offen hält. Am Eröffnungstag zwar nur für Fachbesucher, aber an den beiden Folgetagen haben auch EndverbraucherInnen die Möglichkeit, von 10:00 – 18:00 Uhr (09.09.2011) bzw. 10:00 – 17:00 Uhr (10.09.2011) die Vielfalt und hoffentlich auch bunte Welt des Fairen Handels und fairen Handelns kennenzulernen.

Dass Dortmund als zweifache „Hauptstadt des Fairen Handels„, einem bundesweiten Wettbewerb für mehr verantwortungsvolles Handeln und lokales Engagement auf Kommunalebene, in den Jahren 2003 und 2005 schon genügend Erfahrung in Sachen „fairbessern“ mitbringt, macht die Sache sicherlich umso interessanter für Aussteller und MesserbesucherInnen. Dieses „fairbessern“ ist übrigens keine Eigenkreation, sondern stammt aus dem Slogan der Bewerbung der Hansestadt Bremen als Hauptstadt des Fairen Handels 2011. (Einen lieben Gruß in den Norden unseres großen Nachbarn und ein Dankeschön für die Inspiration und viel Glück bei Eurer Bewerbung sendet Euch Paul Bögle aus Wien deshalb so nebenbei). Und auch so nebenbei vielleicht als kleiner Ansporn für deutsche Städte, Gemeinden und Kommunen: Die Fünf Fairsten Preisträger können sich über ein sattes Preisgeld von 100 000,- Euro freuen, was Fairen Handel eigentlich doch wirklich und im wahrsten Sinne des Wortes lohnenswert macht, was jetzt aber nicht verstanden werden soll, sich nur des Geldes wegen zu bewerben.

Dass der Faire Handel mittlerweile auf der Erfolgs- und vielerort schon auf der Überholspur ist, beweisen die vielen Messen, Veranstaltungen und Konzepte, welche ich immer wieder auf meinem Blog vorstelle. Egal, ob es sich dabei um Zukünftiges wie die ebenfalls im September laufende Faire Woche handelt oder um vergangene und wohl auch zukünftige Projekte wie die Ende Mai 2011 abgehaltene Goodgoods in Bremens nachbarlicher Hansestadt Hamburg, die weit hinter dem Weißwurstäquator, quasi dem Machtzentrum der Weißwürste, in München beendete und am 22./23. Oktober 2011 neuerlich stattfindende Öko-Messe für fair gehandelte Produkte und nachhaltiges Leben namens Fairena oder auch Wien, wo sich auf dem Heldenplatz Ende Juni (Der Regen war sicherlich eine Hemmschwelle für viele Interessierte) dieses Jahres mehr als 50 000 Menschen in und auf den neuen Zukunftswelten und Visionen zum Thema Nachhaltigkeit auf der greenExpo vergnügten.

So, jetzt habe ich eigentlich schon wieder mehr geschrieben als ich eigentlich wollte. Aber im Sinne und selbstverständlich zum Wohle Ihrer Freizeitgestaltung und PlanungAktion von TransFair: Weltrekordversuch im fairen Kaffee-Trinken auf. An einem Tag mindestens 500.000 Tassen Fairtrade-Kaffee. Mitmachen, denn: “Jede Tasse zählt!” fremder, also wiederum Ihrer, Terminkalender bedarf es doch einer gewissen Reichhaltigkeit zum Thema Nachhaltigkeit. Und jetzt dürfen Sie natürlich auf das oben eingefügte Logo der FA!R2011 klicken. Würde ich zwar auch gerne tun, aber im Moment schmerzen die Finger vom Schreiben. Also seien Sie zumindest für diesen einen Moment und vielleicht noch den einen oder anderen Augenblick jenen gegenüber fair, welchen Fairer Handel zugute kommen sollte. Auch wenn Sie zwischen dem 08. und 10. September 2011 andere Pläne haben oder einfach nur den ausgezeichneten Plan haben, am 30. September eine gute Tasse Kaffee zu trinken. Welchen und warum? Dazu klicken Sie am besten das nebenstehende Schaubild.


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Kommentar erstellen