Österreich: Explosionsartiger Bevölkerungszuwachs 1



Journalistische Maßarbeit einer sogenannten „Tageszeitung“

Österreich, die Krone der journalistischen Berichterstattung mit Tiefgang. 3 Billionen Menschen und HandynutzerInnen laut “Österreich”.Bei meinen Recherchen zu meinem gestern veröffentlichten Artikel „Handy4help: Umweltbewusst helfen ohne Klingeltöne“ bin ich auf ein Fundstück gestoßen, welches zwar mit dem grünen Grundrauschen meines Blogs nicht in unmittelbarem Zusammenhang steht, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Wie viele in unserem kleinen Lande an der blauen Donau, welche durch vielerlei Brauntöne leider immer mehr verschmutzt wird, deren Braun aber seltsamerweise meist durch ein glänzendes Blau kompensiert wird, wissen, ist Österreichs Medienlandschaft von allererster Güte. Wir haben hier im Lande Printmedien, welche quasi die „Krone“ des Journalismus darstellen und tagtäglich durch besonders fundierte Berichterstattung und noch weit intelligentere Federführung zum Wohle des Volkes die heimische Medienwelt, also jene Zeitungsvielfalt in „Österreich„, auch im postmodernen kaiserlosen Zeitalter zum Glänzen bringen.

Bei Sichtung der verschiedenen Quellen zu oben angeführtem Thema bin ich also auch auf jenes Exzerpt aufmerksam geworden, welche Sie natürlich in seiner ganzen journalistischen Leistungsdichte unter „Alte Handys bleiben zu Hause liegen selbst“ bewundern können. Sollten Sie sich allerdings im Zuge dieser Leistungsschau die Frage stellen, wo sich denn die restlichen mehr als zwei Billionen HandynutzerInnen oder ganz einfach Menschen jener derzeitig geschätzten Weltbevölkerung von sieben Milliarden Wesen auf diesem Planeten versteckt halten, muss ich Ihnen die Antwort schuldig bleiben. Da müssen Sie sich schon an jene wenigen Wesen in und natürlich bei „Österreich“ wenden, welche mit solch eindrucksvollen Zahlenspielen jonglieren.

Wobei, eine Vermutung habe ich selbstverständlich schon. Möglich wäre es durchaus und denkbar sowieso, zumindest wenn ich in den Kategorien dieser Medien-SachverwalterInnen mit Hang zur geistigen Enteignung denke, dass wir ein riesengroßes Problem mit illegalen EinwanderInnen im riesenkleinen Staate haben. Stellen Sie sich vor: Wir sind von Billionen menschlicher U-Boote umgeben, welche tief im ex-kaiserlichen Untergrund und ehemaligen österreichisch-ungarischen Donaumonarchie-Erdreich versteckt ihre gemeinschaftlichen Bahnen ziehen und nur darauf warten, in die Habsburg-Fußstapfen zu treten und das Land und die politische Kontrolle zu übernehmen. Die Medienlandschaft natürlich nicht, denn die bleibt fest in jenen federführenden journalistischen Patschehänden der Boulevardpresse. Boulevard? Nein, nicht was Sie als leichtgläubiges Menschenkind jetzt denken. Boulevard kommt aus dem niederländischen „Bulwerke„, also „Bollwerk“ zu deutsch. Die österreichische Bollwerk-Presse also, die letzte Bastion zwischen Fiktion und Wahrheit sozusagen. Ein unüberwindliches syntaktisches Mauerwerk, welche die dahinterliegende semantische Geröllhalde und semiotische Brachlandschaft bestens vor dem unerlaubten Zugriff der Leichtgläubigen in einer Art Minimal-Buchstaben-Geheimloge streng bewacht.  

Sozusagen ein Hamlet’sches Problem der Alpenrepublik mit der Feststellung: „Something is rotten in the State of Austria.“ Doch weil außer der auch schon erwähnten blauen Donau mit Grundtendenzen ins Braune eben nicht alles faul im Staate Österreich ist und Marcellus hierzulande nur andere freiheitliche Namen besitzt, dürfen wir gespannt sein, welcher österreichische Horatio demnächst ausrufen wird: „Heaven will direct it!“ Dass Österreichs blauer Himmel und die darunter fröhlich dahinfließende blaue Donau mit den braunen hässlichen Schlieren mittlerweile auch von strahlend blauen Augen mitgelenkt wird, macht die Sache natürlich ungleich schwieriger. Da kämen mir persönlich zwei Billionen WählerInnen gegen Rechts sehr gelegen.        


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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