Bio Natur - Der Weblog

28.7.2011

Virtueller Marktplatz Internet: Anno Domini gegen Kaufrausch

Abgelegt unter: Plattformen und Projekte — Paul Boegle @ 18:01


Tauschhandel, Mietplatz und Leihgeräte oder die Substitution des Kaufzwangs

Nachdem Petrus sich scheinbar spontan entschlossen hat, die Sommer- und Badesaison ab sofort zu beenden, die sommerliche Himmelspforte zu schließen und stattdessen die Himmelsschleusen auf regnerischen Dauerbetrieb umzustellen, bleibt natürlich viel Zeit, um sich anderen Dingen zuzuwenden. Gut, Einkaufsstrassen und andere Konsum-Hochburgen kommen für mich weder bei schönem noch bei regnerischem Wetter oder eigentlich bei gar keiner Wetterlage in Betracht, der Garten muss warten (welch schöner Einzeiler) und bei Anne Lefik auf “Fairer Handel Aktuell” habe ich auch schon auf einen kurzen virtuellen Sprung vorbeigeschaut.

Sebastian Backhaus: Tauschen, leihen und mieten 2.0. Online-Plattformen für Dinge des Alltags, welche wir nicht unbedingt selbst kaufen müssen.Blieben zwar noch viele andere Sachen zu erledigen, doch heute drängt es mich, auf den Spuren unserer Vorfahren zu wandeln. Natürlich wieder rein kryptisch geschrieben und sozusagen auf das heutige Thema sanft hinsteuernd. So, ich muss mich kurz fassen, da schon wieder reihenweise LeserInnen ob dieser ausdruckslosen, nichtssagenden und inhaltsleeren Phrasen und Zeilen abwandern, um sich wichtigeren Themen zu widmen. Also mache ich dies (oder auch nicht).

Nun denn! Am 16.07. des Jahres 2011 nach Christi Geburt oder Anno Domini oder im Jahre des Herrn, also eben nicht der Zeitraum jener unserer Ahnen, welche Ante Christum natum oder eben vor Anno Domini, was natürlich wiederum gleichbedeutend mit der Zeitrechnung vor Christi Geburt ist, den Planeten Erde bevölkerten und wohl auch schon ausbeuteten, was aber aufgrund der Tatsache, dass ich damals, also nicht Anno Domini oder A.D., sondern Ante Christum, also A.C. denselben Planeten mit diesen jenen Menschen teilte, was jedoch insofern für den Moment sowieso alles irrelevant ist, also am 16. Juli stellte ich einen Artikel unter dem ebenfalls äußerst zwielichtig undurchsichtig oder einfachhalber kryptischen Titel “Collaborative Consumption oder Gemeinschaftskonsum” ins Licht der Öffentlichkeit.

Sie werden sich jetzt denken. Ein einziger Satz und nichts dabei gesagt. Gratulation, Herr Bögle! Mehr davon! Nein, mache ich nicht, sondern ich beende deshalb diesen Beitrag und sage schlicht und einfach: Schauen Sie sich doch einmal die Liste “Tauschen, leihen und mieten 2.0” von Sebastian Backhaus auf seinem gleichnamigen Blog an. Auf einfache Art und Weise, also vollkommen konträr zu meinen ausufernden wirren und selbst für mich selbst nicht immer nachzuvollziehenden Gedankengängen, welche sich in verbalen Konstrukten niederschlägt, deren tieferer Sinn, meist als Syntax bezeichnet und durch klar definierte grammatikalische Regeln definiert, sollte es denn überhaupt eine Sinnhaftigkeit geben, sich mir auch nach mehrmaligem Lesen nicht offenbart und deshalb in Niederungen des geschriebenen Nichtssagenden verschwindet bzw. erst gar nicht an die Oberfläche dringt.

So, Sie stehen oder sitzen immer noch ante portas oder wie dazumals Hannibal ad portas? Bitte, es gibt nichts mehr zu sagen geschweige denn zu schreiben. Also satteln Sie ihren Elefanten und tauschen diesen doch bei Bedarf gegen ein Surfbrett oder was auch immer Sie möchten ein. Denn Sebastian Backhaus hat wirklich zu (fast) jedem Thema nützliche Links parat, wenn es darum geht, statt Neukauf die wesentlich kostengünstigere Variante Miete, Ausleihe oder eben Tausch in Erwägung zu ziehen. Ich ziehe jetzt or allem in Erwägung, in Zukunft einfachere Sätze zu schreiben. Nein, natürlich tue ich dies nicht. War nur so ein Gedanke.   

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