Badesaison: Weiches Wasser und Kunststoffweichmacher
Schadstoffe in Badeutensilien für Kinder
Auch wenn Sie mit oder ohne Kinderschar gerade dabei sind, den heimischen Schmetterlingen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen lassen, was aber in Anbetracht der Tatsache, dass Sie diese Zeilen lesen, eigentlich eher unwahrscheinlich ist, ist es vielleicht gut zu wissen, dass Baden gerade dort schädlich sein kann, wo wir es am wenigsten vermuten. Doch wer ins kalte oder in meinem Falle doch lieber wohlig warme Wasser springt und schwimmenderweise zu neuen Ufern aufbricht, sollte besonders dem schon erwähnten Nachwuchs besondere Aufmerksamkeit schenken.
Im vorliegenden Falle weniger, weil die Gewässer zu tief sind oder die Wasserqualität zu schlecht ist, sondern weil andere Gründe sich als gesundheitsschädlich herausstellen könnten. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Phthalate (Kunststoffweichmacher) lauten jene möglichen Inhaltsstoffe in Luftmatratzen, Badeschuhen und Schwimmflügeln, welche auf den ersten Blick kein Wässerchen trüben können, aber bei Hautkontakt in den Körper eindringen können und dort für mehr als nur unbedenkliche Badefreuden sorgen. (Weiterführend dazu Umweltbundesamt: PAK und DEHP in Produkten und oftmals auch problematisch in elektronischen Erzeugnissen, wie in meinem Artikel “Der grüne Elektronik-Ratgeber von Greenpeace” kurz angerissen).
Die Arbeiterkammer Burgenland im schönen wasserreichen Österreich hat aus diesem Grund eine Studie in Auftrag gegeben, welche 17 verschiedene Badeartikel, welche in neun verschiedenen Handelsketten erhältlich sind, hinsichtlich dieser gesundheitsschädlichen Stoffe untersucht hat. Kein Grund zur Panikmache, denn 14 dieser Produkte waren diesbezüglich o.k. und von diesen wiederum waren 50 Prozent von ausgezeichneter Qualität. Aber es tummelten sich eben auch drei schwarze Schafe unter den Testprodukten, welche bezüglich der Produktsicherheit durch enthaltenen krebserzeugendes PAK und Weichmacher dann auch mit “ungenügend” abgekanzelt wurden. Wer sich und besonders seinen Kindern unangenehme Überraschungen, das Leben birgt genügend andere, ersparen möchte, sollte vielleicht immer im Hinterkopf behalten, dass auch das Baden mehr Gefahren beinhaltet als Sonnenbrand und Glasscherben.
So, wie ich sehe oder mir zumindest vorstelle, dass ich Sie sehen sehe, warten Sie selbstverständlich auf weiterführende Informationen und die geprüften Produkte. Da wäre zum einen der Artikel Gesundheitsgefährdende Stoffe in Badeutensilien für Kinder oder falls Sie sofort die Ergebnisse sehen möchten, bei Klick auf das Bild die Weiterleitung auf die entsprechende Produktliste.



