Abenteuer Faltertage: Bilanz der fliegenden Rüssel



Schmetterlinge im Bauch und Schmetterlinge zählen

BUND bittet zur Zählung der Schmetterlinge: Das Abenteuer Faltertage.Was tun mit den lieben Kleinen? Die Sommerferien sind noch endlos lange, aber die Tage werden jedoch schon wieder kürzer. Die Freibäder sind mit sonnenölverschmiertenAbenteuer Faltertage mit dem BUND. Schmetterlinge im Bauch durch Schmetterlinge zählen. Leibern bis zum Bersten gefüllt, die Sitzplätze der Eissalons brechen unter der Last der BesucherInnen. Wissen Sie was? Gehen Sie doch einmal Schmetterlinge zählen, anstatt den Nachwuchs permanent vor den Fernseher oder Computer zu setzen. Bereits zum siebten Male ruft der BUND dazu auf, aktiv die Abenteuer Faltertage zu unterstützen. Keine Angst, weder Geld wird gefordert noch unmöglich Unmenschliches verlangt.

Jagen Sie einfach gemeinsam im eigenen Garten, auf einer nahen Streuobstwiese, im etwas weiter entfernten öffentlichen Park oder welchen Lieblingsplatz Sie und Ihr Nachwuchs auch immer auserkoren haben, jenen lautlosen flatterhaften Wesen nach, deren Anwesenheit leider immer öfter auf der Roten Liste bedrohter Tierarten zu finden ist anstatt in freier Wildbahn.

Warum Schmetterlinge zählen? Der BUND ist auf diese Daten angewiesen, um dadurch einerseits auf die fortschreitende Zerstörung der Lebensräume dieser Gaukler der Lüfte aufmerksam zu machen. Aber viel wichtiger noch, die durch diese Zählaktionen aggregierten Zahlen und Fakten bilden die Grundlage für die Entwicklung der Schmetterlingsbestände und damit auch ein wichtiges Instrument, geeignete Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der Schmetterlinge, insbesondere der Tagfalter, zu finden. Und weil ein altbekanntes Sprichwort davon spricht, dass die sich die wohligen Schmetterlinge im Bauch meistens nur im Frühling einstellen, bietet die Zählaktion doch eine höchst willkommene Gelegenheit, dieses schöne Gefühl doch bis in den Herbst hinein zu verlängern.

Stecken Sie den eigenen Rüssel deshalb einmal in jenes Reich der fliegenden Rüssel. Nicht dorthin, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht!“ sagen, sondern wo der Kleine Fuchs sein Tagwerk verrichtet. Und dass eine einzige Schwalbe noch lange keinen Sommer macht, ist zwar bekannt, doch ein Schwalbenschwanz im sommerlichen Gras kann einen Sommertag gleich viel bunter machen. Sie werden überrascht sein, welche Unterschiede sich beim männlichen und weiblichen Zitronenfalter entdecken lassen. Oder auch beim Aurorafalter. Und dass das sogenannte Landkärtchen des Frühlings ganz anders aussieht wie die sommerliche Variante, war auch mir bis dato unbekannt. 


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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