Der grüne PUNK(t): Paul Bögle baut sich selbst ab
Die Wiederverwertbarkeit eines Bloggers oder Ganzkörper-Recycling
Auch Blogger wie ich müssen an die Zukunft denken. An die eigene Zukunft natürlich. Wer braucht de
nn die Zukunft der anderen? Stellen Sie sich doch nur einmal vor, Sie müssten sich mit den Sorgen und Ängsten Ihrer Kinder, deren Kinder und möglicherweise auch doch deren Kinder auseinandersetzen? Nicht auszudenken, schließlich haben wir in der Gegenwart schon genug Sorgen.
PaläontoloInngen vom Naturschutzbund Deutschland graben Jahr für Jahr neue menschliche Fossilien aus Mutter Erde, obwohl diese eigentlich dort aufgrund ihrer prähistorischen Ansichten gar nicht sein dürften. Andere AltertumsforscherInnen und friedliche Guerilla-KämpferInnen graben mit gut durchdachten und neuzeitlichen Aktionen und Methoden unter der Oberfläche, um ein kleines bisschen politische Aktivität ans Licht der immer noch schwebenden Postmoderne names Atomzeitalter zu fördern.
Doch gleichzeitig fördern wir auf europäischer Ebene Erdgas ohne Ende, um das bevorstehende Ende der Atomkraft durch andere fossile Brennstoffe adäquat zu substituieren und endlos in die Länge zu ziehen. Eine Seifenoper in unendlich unzählig uneinheitlich unbegreiflichen Akten, welchen wir Namen von Werken längst verloschener Geister und Zeitgenossen wie Nabucco geben, um damit auf die Schönheit der noch zu fördernden Schätze von Mutter Natur hinzuweisen, welche Vater Staat seinen liebevoll zu umsorgenden WutbürgerInnen angedeihen lässt. Sozusagen eine neue alte Goldader im gasförmigen oder von mir aus auch Flüssiggaszustand, je nachdem, welchen Aggregatzustand wir gerade benötigen, bevorzugen und bevormunden.
Also beginne ich den Juli so wie ich den Juni und wohl so manch anderen Monat beendet habe, nur etwas anders. Und bringe auf den grünen Punkt, was auf den grünen Punkt gebracht werden sollte. Und weil ich nicht nur Negatives zu berichten habe, soll mein erster Juli-Artikel mit erfreulichen Dingen starten.
Viele von Ihnen werden sicherlich Lohas Blog von Det Müller kennen. Wenn nicht, vielleicht ein guter Lesetipp. Aber Det Müller steht Ihnen auch unter seinem Pseudonym Mario von Middendorf zur Verfügung. Und weil ich die Kunst, die Arbeiten und die Werke von Det alias Mario schätzen und lieben gelernt habe, sofern ein Mensch überhaupt Kunst lieben sollte, möchte ich Ihnen in diesem Zusammenhang auch den neuen Blog ans Herz legen. Wer dementsprechend mehr zu Mario von Middendorf erfahren möchte, klicke doch auf nebenstehenden Schriftzug. Und so ende ich wie es Det Müller im Regelfall macht: “Bleiben Sie wertschätzend“. In diesem Falle natürlich Paul Bögle.



