Die Manipulation der Minderjährigen
Dem Nachwuchs (k)eine Chance
Wenn es um Konsumterror, Verbrauchertäuschung oder um Konsum- und Werbekritik vom Feinsten geht, bin ich sicherlich nicht der allerbeste Ansprechpartner geschweige denn ein ausgewiesener Experte in Sachen Konsum-Sumpf. Dafür gibt es Bessere wie mich. Also nutze ich diesen kleinen Beitrag, um auf einen in meinen Augen in dieser Sparte Allerbesten kurz hinzuweisen und natürlich auch zum Weiterlesen zu empfehlen. Dies spiegelt selbstverständlich nur meine eigene bescheidene Meinung wider und soll keinesfalls als manipulativer Versuch gewertet werden, auch wenn auf meinem Blog die Minderjährigen wohl in der Minderheit sein dürften.
Aus diesem Grund möchte ich heute ganz bescheiden sein und, wie es eben so meine Art ist, nur wenige eigene Worte machen und räume das Feld schnellstmöglich für Peter
Marwitz, einen jener 68-Jahrgänge, wie ich selbst einer bin. Also ein alter Hund (Verzeihung, lieber Peter, ich meine selbstverständlich nur mich selbst) oder, um noch einen passenden Bezug zur Preisverleihung des vom NABU gestifteten Dinosaurier des Jahres 2010 an RWE-Chef Jürgen Großmann herzustellen, ein langsam in die Jahre kommendes Blogger-Fossil.
Denn Peter hat wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet und in einem Zweiteiler auf seinem Blog Konsumpf unter dem Titel “Werbung schadet - Manipulierte Jugendliche“ das englische Original “Manipulated Kids” von Roy Fox ins Deutsche übersetzt hat. Ich gab das Versprechen, nicht viele Worte zu machen. Wer also Interesse hat, einmal in die Seele der Jugend von heute zu blicken und dort in die tiefe Kraterlandschaft zu schauen, welche der Sumpf der Marketingabteilungen und seichte Werbeversprechen bei den Minderjährigen hinterlassen, möge sich bitte weiter zu Peter Marwitz begeben. Und ich mache mir heute einen schönen Tag. Auf der Baustelle des Freundes meiner Tochter. Auch eine Kraterlandschaft, aber zumindest werbefrei und mit der baldigen Hoffnung und Aussicht auf Besserung. Zumindest solange, bis der erste Fernseher irgendwo rumsteht. Und Huck Finn wird mich zusammen mit Tom Sawyer gedanklich beim Renovieren dabei unterstützen. So wie vor hundert Jahren, als die Welt ebenfalls schon von Rassismus und Sklaverei geprägt war. Die Botschaften ähnelten sich, alleine die Mittel waren andere. Doch da hatten selbst Peter Marwitz und Paul Bögle noch nicht das Licht der Welt erblickt.
Zu der Studie von Roy Fox auch sehr interessant: Channel One kids.



