Paul Bögle: Guerilla Gardening für Anfänger 1


Auf abwegigen Umwegen zum eigentlichen Ziel

Heute hat Paul Bögle einmal so gar keine Lust, seine Zeit auf seinem Blog Bio Natur zu verschwenden. Das Wetter ist einfach zu verlockend, um die knapp bemessene Zeit innerhalb der virtuellen Welt Internet oder im Kino zu verbringen. Also habe ich die allerbeste Ehefrau der Welt gebeten, mich beim Guerilla Gardening im eigenen kleinen Garten zu begleiten. Umgeben von Wildstauden, mit den Lilien im Bunde, ein Naheverhältnis zum Basilikum aufbauend, den Duftmarken der Rosen folgend und den Wilden Wein auf Distanz. Sozusagen wildern ohne Samenbomben, aber mit Bombenstimmung in der urbanen Wildnis der eigenen vier grünen Wände aus Chlorophyll und Photosynthese. Manche würden auch sagen: Ein Guerillagärtner beim Üben für den Ernstfall.

Und eine andere Geschichte trägt übrigens auch dazu bei, dass meine Laune nicht zum Besten steht. Der Film von Wilfried Huismann über den „Pandabären“ WWF nagt doch ordentlich an meinem Verständnis über die Weltordnung in Sachen Umweltschutz. Irgendwie bekomme ich den Kopf einfach heute nicht frei für konstruktive Dinge. Einzig die Erinnerung, am Samstag oder Sonntag auf dem Wiener Heldenplatz bei der ersten grünen Zukunftsausstellung „greenEXPO“ vielleicht selbst einmal vorbeizuschauen, lasse ich Ihnen deshalb als Hinterlassenschaft dieses Beitrages.

Jetzt stellt sich natürlich aufgrund der wenigen geschriebenen Sätze für manchen Menschen die Frage: „Was bitte schön ist Guerilla Gardening?“ Nutzen Sie doch ganz einfach die Suchfunktion auf meinem Blog und Sie werden die Antwort finden. Bis dahin mache ich mir einen schönen Vormittag im Garten. Und am Nachmittag dann einen kleinen Spaziergang über den Heldenplatz. Hoffentlich mit besserer Laune.  


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Kommentar erstellen