Freundeskreis Peru Amazonico e.V. 1


Freundeskreis Peru Amazonico e.V.: Brandrodungen im Urwald des Amazonas reduzieren.Menschenwürde durch Selbsthilfe und Mithilfe

Vielleicht ein etwas ungewöhnlicher Blickwinkel, aus welchem ich mich heute meiner persönlichen Woche der Wälder als kleines Mosaiksteinchen im großen Jahr der Wälder nähere. Lassen Sie mich eines vorab sagen. Die Initiative „Freundeskreis Peru Amazonico e.V.“ ist, so wie es mein Blog ist, ebenfalls nur ein kleines Mosaiksteinchen in einer mittlerweile unüberschaubaren Zahl von Hilfsprojekten, Fördervereinen, Umweltorganisationen usw., welche um unsere Gunst werben. Und es ist mir dementsprechend unmöglich, allen den ihnen gebührenden Platz auf meinem Blog einzuräumen. Wahrscheinlich weiss der Freundeskreis Peru Amazonico e.V. nicht einmal, dass ich über ihn einen kurzen Artikel verfasse, doch genau so soll es sein.

Denn was mich sofort angesprochen hat, ist die Idee, der peruanischen Bevölkerung durch Selbsthilfe langfristig Mittel Hautkrankheit Leishmaniose (Weiße Lepra). Kleines Mädchen in Peru.und Wege an die Hand zu geben, um auf diesem Wege nicht in dauerhafte Abhängigkeiten zu gelangen, sondern kleine Projekte in Eigenregie zum Erfolg zu führen. Doch um diesen Erfolg herbeizuführen, bedarf es eben wie vielerorts einer Anschubfinanzierung.

Um die Infrastruktur des Landes zu stärken, um Krankheiten wie die auch mir bisher unbekannte Krankheit Leishmaniose (Weisse Lepra) zu bekämpfen, um Mensch und Natur gemeinschaftlich und nebeneinander gleichberechtigt einen Lebensraum zu schaffen, welcher die immer noch für die ärmsten Bevölkerungsschichten leider lebensnotwendige Brandrodung von Regenwald verhindert, um den Primärwald zu schützen, indem der sekundäre Wald wirtschaftlich besser genutzt und rekultiviert wird, um Kleinbauern technisch und ökonomisch unterstützen zu können, um viele weitere Dinge in Peru zu verwirklichen, welche ein zukünftiges menschenwürdiges Dasein ermöglichen, braucht es Zeit, Geduld und eben auch finanzielle Hilfe.

Ich habe mir einige Zeit überlegt, ob ich Sie mit einem der Bilder konfrontieren soll, welche die Krankheit Leishmaniose zeigt. Ich habe mich dann dazu entschlossen, eines jener veröffentlichten Bilder zu übernehmen, welches Sie auch auf der Projektseite des Freundeskreises Peru Amazonico e.V. finden. Es ist mit Sicherheit eines der harmlosen Bilder, wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt solch ein Adjektiv verwenden darf oder sollte.

Es geht hier keinesfalls darum, die Sensationsgier der Menschen zu befriedigen noch darum, durch solches Bildmaterial die peruanische Bevölkerung zu diskriminieren. Es geht einzig und allein darum, zu zeigen, dass die Erde weder eine Scheibe ist noch hinter den eigenen vier Wänden aufhört. Und um dieses zu verdeutlichen, ist die Wahrheit immer noch das eindrücklichste Mittel. Auch wenn sie manches Mal wehtun kann. Doch sie ist für uns Außenstehende sicherlich nicht so schmerzhaft wie jene Wirklichkeit in Peru. Und ich verfolge genausowenig die Intention, Mitleid für die Menschen Perus erwecken zu wollen. Mitleid ist in meinen Augen eine Eigenschaft, welche weder hilft noch andere Vorteile mit sich bringt. Und dementsprechend brauchen die Bevölkerung alles andere, aber Mitleid sicherlich als letztes bzw. gar nicht.

Abschließend darf ich noch die Empfehlung aussprechen, sich doch einmal den Pureperu’s Blog von Henrik Hollensteiner anzusehen, welcher mir bei meinen Recherchen über das Jahr der Wälder „zufällig“ über meinen virtuellen Weg gelaufen ist.     


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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