A Fair Story: Fair Trade kurz erklärt 1


FAIRTRADE-Wochen vom 17.04 – 14.05.2011

Transfair präsentiert zu den Fairtrade-Wochen den interaktiven Film “A Fair Story”.Fairer Handel, eine unendliche Geschichte meist ohne Happy-End. Unsere eigenen Entscheidungen im Supermarkt, unser persönliches Kaufverhalten, unser Griff zum „richtigen“ oder „falschen“ Produkt“ haben Folgewirkungen, derer wir uns oftmals gar nicht bewusst sind. Kleinbauern und Großfamilien, ArbeiterInnen in Entwicklungsländern, Menschen in Schwellenländern leben mit und von unserem Geld. Fair Trade ist ein Begriff, welcher heutzutage in aller Munde ist, doch leider ist er noch nicht in vieler Munde.

Die Fairtrade-Wochen wollen uns auf Fairtrade sensibilisieren. Was bedeutet der Begriff und vor allem: Wie lässt sich dieses theoretische Konstrukt auch wirklich umsetzen. Zu diesem Zweck gibt es im genannten Zeitraum neben vielen Veranstaltungen, Informationen, Downloads und selbstverständlich auch den Fairtrade-Wochen selbst einen Kurzfilm unter dem Titel „A Fair Story„.

Schon wieder ein Film!“ werden manche jetzt vielleicht denken. Mag schon sein, doch die Idee dahinter ist nicht die schlechteste. Und dazu muss ich wieder einmal das liebe allmächtige Internet und unser allerliebstes virtuelles Spielzeug Facebook bemühen. Denn der Film möchte auf spielerische Weise uns jenes näherbringen, was uns doch so fern erscheint.Wer sich über die Filmseite (bei Klick auf das untere Bild) bei Facebook einloggt, kann selbst Teil der globalen Geschichte werden und mit NutzerInnen dieses Erdballs in Interaktion treten. Das eigene Profilbild im Film, den Film an weitere FreundInnen weiterschicken und so ganz nebenbei noch etwas über fairen Handel lernen. Ich würde sagen: Einfach mal ausprobieren!

Wenn wir schon nicht von heute auf morgen die AKWs dieser Welt abschalten können, dann schalten Sie doch zumindest selbst für ein paar Augenblicke ab.          

A Fair Story: Interaktiver Film für fairen Handel.


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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