Ecogood: Intelligente Klima-Vignette


Klimaneutral auf vier Rädern

Habe ich mich gestern mit der Kennzeichnungspflicht von Klonfleisch innerhalb der EU beschäftigt, welche allerdings jetzt in den Wirren poitischer und vor allem wirtschaftlicher Interessen wieder einmal in der Anonymität europäischer Unfähigkeit zum Handeln zu versickern droht, steht heute das liebste Kind vor der Haustüre meines Blogs. Oder in meinem Falle vielleicht eher in der Garage.

Während sich die Plattform Atmosfair: Nachdenken und klimabewusst reisen. im Sinne des Klimaschutzes in die Lüfte erhebt und Fluglinien auf ihre Klimaverträglichkeit hin vergleicht, bleibt die Initiative Ecogood: Jetzt klimaneutral Auto fahren. Mit der intelligenten Klimavignette. auf dem Boden der immer noch raren klimaneutralen Tatsachen haften. Dass AutofahrerInnen nicht selten immer noch das Image der rücksichtslosen BleifusspilotInnen anhängt, ist eine unbestrittene Tatsache. Doch auch wer nur mit angezogener Handbremse durch den Sonntagnachmittag auf vier Rädern spazieren fährt, belastet die Umwelt mit CO2. Doch es gibt Unterschiede. Nicht nur in Bezug auf die unterschiedlichen Schadstoffbelastungen durch Diesel, Super oder E10 kommt es viel mehr darauf an, wie Frau und Herr AutofahrerIn ihr liebstes Blechspielzeug nutzen.

Und diesen Unterschieden will nun Ecogood Rechnung tragen. Mit der intelligenten Klima-Vignette setzen umweltbewusste KraftfahrerInnen ein Zeichen. Denn anhand einer einfachen Rechnung, welche die Faktoren gefahrene Kilometer, getankter Kraftstoff und Verbrauch zugrunde legt, können all jene, welche den fahrbaren Untersatz oftmals zwangsläufig nutzen müssen, die eigene CO2-Bilanz ausgleichen. Und das Schöne an dieser Geschichte: „Es ist billiger als wie man denkt.“ Sie wissen schon, der leicht abgeänderte Slogan von Frau Verona Pooth und ihres so beliebte Textildiscounter KiK. Aber dies ist leider ein anderes Thema, welches ich aber schon auf meinem anderen Blog „Freie Zeit“ näher besprochen habe.

Das eingezahlte Geld für die ausgestossenen CO2-Emissionen werden natürlich gewinnbringend investiert. Nein, nicht zu unseren Gunsten, sondern im Sinne des Klimaschutzes. Und da besonders jene unter den CO2-Abgasen zu leiden haben, welche am wenigsten dafür können, nämlich die sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländer, fließen die Gelder bereits ins Leben gerufenen Projekten in den Regionen Taiwan, China und Indien zu. Wobei hier meine hoffentlich (konstruktive) Kritik ansetzt.

Ich würde mir für die Zukunft die Unterstützung anderer Länder wünschen, welche vielleicht nicht durch Menschenrechtsverletzungen in den Schlagzeilen stehen bzw. durch eine massive Pro-Atompolitik nicht unbedingt positiv glänzen. Natürlich ist es richtig, dass Umwelt- und Klimaschutz länderübergreifend und grenzüberschreitend funktionieren sollte, doch auch andere Länder haben schöne Kinder. Und die bedürfen genauso unserer Aufmerksamkeit.

So, und so bleibt mir zum Abschluss nur noch die galante Überleitung und die nonchalante Aufforderung an Sie, doch einmal auf das folgende Schaubild zu klicken. Denn dieser Klick wird sie zum CO2-Rechner von Ecogood führen. Selbstverständlich ganz unverbindlich und ohne Verpflichtungen. Aber möglicherweise wollen Sie als AutofahrerIn ja einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Und weil nun einmal Geld diese doch immer noch wunderschöne Welt regiert, wäre ein Obulus von Ihrer Seite der beste Weg in die richtige Richtung.

Ecogood CO2-Rechner: Leisten Sie als AutofahrerIn Ihren Beitrag zum Klimaschutz.

      


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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