Fliegen: Weniger Beinfreiheit, mehr Klimaschutz 1


Atmosfair: Fluglinien im CO2-Vergleich

Ranglisten mit dem Schwerpunkt Umweltkriterien und ökologische Verantwortung in Zeiten globaler Erwärmung gibt es derer viele. Der Verkehrsclub Deutschland wartet jedes Jahr mit seiner VCD-Auto-Umweltliste auf, welche Antworten auf die umweltverträglichsten neuesten Automodelle gibt und als Entscheidungshilfe in Sachen Autokauf in Zeiten von E10-Biosprit und anderer relevanter Faktoren dienen soll.

Der grüne Elektronik-Ratgeber von Greenpeace beleuchtet Hersteller aus Elektro- und Unterhaltungsindustrie hinsichtlich der eingesetzten Chemikalien und Recycling. Selbst Geldanleger können heutzutage ihre Geldmittel nach den Gesichtspunkten ökologischer Verantwortung und Umweltverträglichkeit gewinnbringend und trotzdem grün verzinsen lassen. Der Natur-Aktien-Index orientiert sich dabei an Kriterien wie Energieerzeugung, der Substitution gefährlicher Stoffe oder auch der durch die Unternehmen geleisteten Armutsbekämpfung. Klimaschutz wird also mehr und mehr zu einem wirtschaftlichen Faktor.

Atmosfair: Nachdenken und klimabewusst reisen.Und nun hat sich die Plattform atmosfair (Button klicken) dem Thema Effizienz von Fluglinien in Bezug auf ihre Klimaverträglichkeit angenommen. Der atmosfair Airline Index (AAI) teilt die verschiedenen Fluggesellschaften in Effizienzklassen von A bis G ein. Das Ranking beeinflussen dabei Faktoren wie Anzahl der Sitzplätze (schlecht ist also viel Beinfreiheit = wenig Sitzplätze), die Modernität der Flotte und die eingesetzten Flugzeugtypen oder die Kapazitätsauslastung. Weiterhin wird in Kurz- Mittel- und Langstreckenflüge unterteilt, wobei in keiner der drei Zonen die beiden ersten Effizienzklassen von einer Fluggesellschaft erreicht wurden. Zur Dokumentation der detaillierten Berechnungsmethode siehe dazu Dokumentation der Berechnungsmethode von atmosfair.

             


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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