Costa Rica: Schluss mit lustig 1


Costa Rica sagt „Hasta luego

Paul Bögle: Waschtag in Costa Rica. Der Staub eines Tages im Corcovado Nationalpark in der Drake Bay.Zurück in der Zivilisation. Leider. Doch auch das Paradies und in diesem Falle die Drake Bay im Süden Costa Ricas hat ein Ablaufdatum. Vier Wochen durch die sogenannte Schweiz Mittelamerikas neigen sich dem Ende entgegen. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich noch in San Jose, der Hauptstadt des kleinen zentralamerikanischen Landes, und denke mit Wehmut zurück an viele schöne Erlebnisse inmitten unberührter Natur und so noch niemals in freier Wildbahn gesehener Flora und Fauna. Aber die Wirklichkeit holt mich mit jeder Stunde ein, langsam verblassen die Farben, stehlen sich bereits jetzt schon leise Richtung Vergangenheit und Vergangenes.

Das nebenstehende Bild zeigt, dass oftmals die kleinen Dinge des Lebens von überraschender Wichtigkeit sein können. In diesem Fall natürlich auf Anraten der allerbesten Ehefrau dieser Welt. Scheinbar dürften sich meine Körperdüfte, vermischt und untrennbar verbunden mit jenen Ausdünstungen meiner Tag und Nacht getragenen Kleidung, nicht mehr mit den Ansprüchen ihrer Nase vertragen haben. Und so ließ mir eben meine mir Angetraute keine andere Wahl, als mich mitsamt meiner mir ans Herz und wohl auch schon an den Körper gewachsenen Kleider unter frisches Wasser zu begeben. Einziger Vorteil dieser Aktion: Ich hatte danach wieder für mehrere Tage Ruhe! 

Doch das Gedächtnis und viele Fotos und Videoaufnahmen halten das Erlebte und Gesehene fest. Und so werde ich mich die nächste Zeit auch verstärkt mit Costa Rica und den Facetten beschäftigen, werde von vielen aufregenden Erlebnissen berichten, aber auch einige Dinge beim Namen nennen müssen, welche vielleicht nachfolgenden Costa Rica Reisenden bei der Entscheidungsfindung und Vermeidung gemachter Fehler helfen können.

Meine angekündigte Pause ist also hiermit beendet und Paul Bögle wirft Gilet und Wanderstiefel wieder ab und kleidet sich zwangsläufig wieder mit jener Tracht des Mitteleuropäers, welcher langsam wieder in den hektischen und von allerlei Regeln bestimmten Alltag zurückfinden muss. Im Gegensatz zum letzten grossen Reisebericht über den unvergleichlichen Vietnam lasse ich dieses Mal verstärkt Videoaufnahmen in die Artikel mit einfliessen, da ich von mancher Seite hören musste, dass oftmals (laufende) Bilder doch mehr als tausend Worte aussagen.

So sage ich fürs erste „Hasta luego“ aus San Jose und bereite nun sukzessive einen Artikel nach dem anderen über die Erfahrungen unserer Reise in Costa Rica vor.    


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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