Das Gemüse macht die Musik
The Vegetable Orchestra

Bildquelle: The Village Voice Blogs
Keine Frage: Der Ton macht die Musik. Doch wie in vielen Bereichen unseres Lebens ist eben auch wiederum hierbei einiges Schall und Rauch. Töne verflüchtigen sich, Oktaven kommen in den Stimmbruch, Symphonien verblassen unter den Taktstöcken. Oder anders ausgedrückt: Je älter das Gemüse, desto niedriger deren Vitamingehalt. Doch weil ein Ton alleine selten aus einer Plattitüde eine Attitüde macht, hat es sich ”The Vegetable Orchestra” zur Aufgabe gemacht, die Flüchtigkeit des tonalen Moments durch entsprechende kurzlebige Tongeber zu verstärken.
Dieses Prinzip der Verflüchtigung und Auflösung hat sich die 1998 gegründete Wiener Künstlergruppe “The Vegetable Orchestra“ zu Herzen genommen. Doch nicht die Töne verlieren hierbei an Intensität, sondern die vorab designten und benutzten Instrumente im Verlauf und besonders am Ende der Konzerte neben ihrer Funktion auch ihre Vitamine. Wenn der Begriff “gehaltvolle und nahrhafte Musik” im wahrsten Sinne der Worte irgendwo seine Berechtigung hat, dann sicherlich bei dieser Art von Musik. Und wer sich an frischen Tönen erfreuen kann, darf bei der Gemüse-Kombo sicher sein, dass diese Gelüste auch mit dem letzten gespielten Ton befriedigt werden. Wobei die Zubereitung der Instrumente schon eine Sache für sich ist. Denn alles, was abgeschnitten, ausgehöhlt und weggeraspelt wird, wird nicht weggeworfen. Ganz im Gegenteil!
Vor einem Konzert wird frisches Gemüse gekauft, dieses wird zu den Instrumenten transformiert, der Rest zu einer Gemüsesuppe verarbeitet und nach dem Auftritt werden die bissfesten Vitamin- und Tönespender an das Publikum verschenkt, nebst einer kräftigen Gemüsesuppe natürlich. Getreu dem Motto: Vorbereiten, aufbereiten, zubereiten.
Wer sich also vorstellen kann, zu pfeifenden Karotten, quietschenden Paprika, rasselnden Rettichen oder trommelnden Kürbissen zu jammen und swingen, sollte sich unbedingt einmal das Ensemble anhören. Und nicht vergessen: Vor dem Konzert nichts essen! Schließlich warten am Schluss der Konzerte die Reste von Gurkophon, Lauchgeige und Karottenflöte darauf, den notwendigen Vitaminschub zu verabreichen.
Und wer nachher sagt, dass war so gar nicht nach meinem Geschmack, muss wirklich völlig den fleischlichen Gelüsten verfallen sein. Aber vielleicht bringt ja diese Art von Kunst endlich einmal Veganer und Fleischfresser an einen gemeinsamen Tisch. Und sei es auch nur, um über A-Dur und C-Moll zu fachsimpeln. Wäre doch zu schön, wenn es mehr Anhänger von (ökologisch) wertvoller Musik gäbe.
Wer nun neugierig geworden ist, welche Töne und Stimmungen “The Vegetable Orchestra” ihren handgefertigten Instrumenten entlocken, möge sich das folgende Video ansehen. Hier läuft einem beim Wort ”Kunstgenuss” doch gleich das Wasser im Munde zusammen.
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die Lüfte erheben. Dies macht weit mehr als 11 000 Flugzeuge pro Jahr, welche durch ihre Abgase die Luft zusätzlich belasten. In meinen Augen wohl eine mehr als kontraproduktive Art, der Klimaerwärmung Herr (und Frau) zu werden. Siehe dazu auch

draufgeschlagen, was ihnen vor die Hände kam. O.k., durch die vielen Blutspritzer haben sie alles vielleicht nicht so genau gesehen, aber trotzdem ist das schon irgendwie peinlich. Und wir müssen jetzt den ganzen Dreck aufräumen. Alleine die Entsorgung, was das wieder kostet. Eine Katastrophe für uns.”







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Olivin als Option des gezielten Eingriffs in unser Klima. Olivin ist ein natürlich vorkommendes kohlenstofffreies Minerals, welches bei seiner chemischen Verwitterung der Umgebungsluft über Umwege CO2 entzieht. Durch die Reaktion von Regenwasser mit dem CO2 in der Atmosphäre bildet sich Kohlensäure. Und diese Kohlensäure wiederum greift die Oberfläche des Olivins an und es entsteht unter anderem Bikarbonat, welches die hauptsächliche Form von gelöstem CO2 in unseren Ozeanen ist. Dieses gelöste CO2 wird schließlich mit den Flüssen in die Weltmeere geschwemmt und liegt dort also in gebundener Form vor.


