Schneechaos auf europäischen Airports 1


Hilfspersonal schaufelt Schnee

Aufgrund der andauernden Schneefälle und des unerwarteten Kälteeinbruchs mitten im Winter haben die Flughäfen in Europa nun in Kooperation mit den davon betroffenen Regierungen beschlossen, Personal zu rekrutieren. Was in Deutschland schon lange unter Ein Euro Job bekannt wird, soll nun auch in Großbritannien unter 0,8517 Britisches Pfund Job eingeführt werden. Natürlich kommt es dabei immer auf den jeweiligen Tageskurs an. Verdienen die Hilfskräfte also an einem Tag den einen oder anderen Sterling mehr, kann sich dies am nächsten Tag schon wieder ändern, je nach umgerechneten Wechselkurs. Um jedoch gewisse Härten auszugleichen, beschloss die Europäische Zentralbank die Einführung des sogenannten Eiszapfen-Index, eine Kombination aus mehreren Indizes. Dabei fließen in die Umrechnung die Taugeschwindigkeit der Schneebälle bei 4,3 Grad Celsius genauso ein wie die Fallgeschwindigkeit von Dachlawinen bei einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 1,3 m/s.

Um die prekäre Situation auf Deutschlands Drehkreuz Nummer 1, dem Frankfurter Flughafen, zu entspannen, hat die deutsche Bundesregierung nun umgehend erste Hilfskräfte vor Ort geschickt, um wieder Dame und Herr der Lage zu werden. Umfassende und äusserst genaue und der deutschen Mentalität entsprechend akkurat penibel geführte Trockenübungen zeigen auf dem untenstehenden Bild die erste Dame und Herren, wie sie sich auf ihren ersten Auslandseinsatz unter dem Namen „Der Airbus ist gestrandet“ freuen. Pünktlich um 14:22 Uhr landete das Räumkommando auf dem Flughafen Heathrow und begann umgehend, die Startbahn für den österreichischen Umwelt- und Landwirtschaftsminister Berlakovich freizuräumen, welcher gerade mit 12tägiger Verspätung vom Klimagipfel 2010 aus Cancun zurückkam und in Heathrow zwischenlanden musste.

Ein Euro Job für Hilfskräfte: Flughafen Heathrow wird von den Schneemassen befreit.

Bildquelle: IBC Solar Blog

Selbst der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle zeigte sich erfreut von der beispiellosen Aktion und fügte wohlwollend hinzu: „Ja, das gefällt Papas Sohn. Arbeitslose sollen Schnee schippen. Aber das muss für die Zukunft noch alles etwas schneller und flüssiger von der Hand gehen. Besonders diese Frau da in der Mitte hat noch nicht das richtige Händchen für diese Art von Arbeit. Die sollte einmal so wie ich in der Politik tätig sein. Da wüsste sie ganz schnell, was Arbeit heißt. Aber diese Hartz IV EmpfängerInnen sind eben nicht zum Arbeiten geboren.“

Guido Westerwelle im Auslandseinsatz.

Bildquelle: Welt Online 

Voller Tatendrang griff der Minister daraufhin selbst zum Arbeitsgerät und räumte in einer noch nie dagewesenen Räumungsaktion den gesamten Flughafen von Heathrow eigenhändig und alleine. In einer von BBC ausgestrahlten Sondersendung unter dem Titel „German Giant Guido, the Triple G-Man“ konnte sich die gesamte Welt vom Eifer des deutschen Aussenministers überzeugen. Die von ihm verwendete Schneeschaufel, welche bei seinem Auslandseinsatz allerdings unter der Brachialgewalt in die Brüche ging, wird jetzt bei Madame Tussaauds in London ausgestellt.  



Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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