Femtech: Aktive Forscherinnen 1


Förderung von Frauen in Forschung und Technologie

Bevor ich meinen zweiten Teil zum Thema Geo-Engineering veröffentliche, noch ein kurzer Streifzug zum Thema „Schaffung von Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Industrie.“ Deshalb richtet sich dieser Artikel auch in erster Linie an meine Leserinnen, also nicht LeserInnen, wie heutzutage im Gender-Deutsch geschrieben wird, sondern explizit an meine weibliche Leserschaft. Das soll jedoch nicht heißen, dass ich eine Verbotstafel im Sinne von aufstelle. Würde schließlich nicht allzu viel Sinn Männer müssen draussen bleiben.machen, sonst würde ich mich selbst „ante portas“ stellen wie dazumal Hannibal mit seinen Elefanten vor den Toren Roms stand.

Wobei wir selbstverständlich nicht vergessen sollten, dass Cicero nicht „ante„, sondern eben „Hannibal ad portas“ sagte, schrieb und wohl auch meinte, was soviel wie „Hannibal bei den Toren“ bedeutet und nicht „Hannibal vor den Toren.“ Aber, keine Angst, ich verliere mich heute nicht in den Scharmützeln römischer Geschichtsschreibung, ich möchte dabei anmerken, dass ich damit nicht mein Trauma des Angegriffen-werdens zum Ausdruck bringen möchte. Und schon gar nicht steht mir der Sinn danach, Ihre Geduld über Gebühr zu beanspruchen.

Das haben bereits andere Herren (und möglicherweise auch Damen) lange vor meiner Zeit versucht und auch getan. Da fällt mir doch passenderweise Cicero ein. Ich weiß, den hatten wir eben schon abgehandelt, aber ohne sein „Wie lange noch, Catilina, mißbrauchst Du unsere Geduld?“ könnte ich diesen Absatz nicht beenden, ohne heute Nacht dementsprechend ruhig zu schlafen. Und wenn wir über Catilina nachdenken und meinen ruhigen Schlaf erwähnen, so fällt uns doch spontan ein Römer namens Cäsar ein. Diesem nämlichen hat sich auch schon ein Großer angenommen. Wenn ich Ihnen sage respektive schreibe: „Lieber Schelm, schlaf wohl. Ich tu dirs nicht zuleide, dass ich dich wecke„, denken Sie genauso wie ich sofort an William Shakespeare und sein Stück „Julius Cäsar“. Denken Sie nicht? Nun gut, dann denke ich schmollend alleine an die erste Szene im vierten Akt, wo genau jene Worte Lucius aus dem Munde von Brutus hört. Oder war es womöglich sogar der Geist? Wissen Sie was? Lesen Sie das Stück in Ruhe selbst, am besten vor dem Einschlafen.

Kehren wir zurück in die Gegenwart. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit über die kostenlose Plattform ÖkoKauf Wien berichtet. Und jetzt habe ich den Namen Eva-Maria Persy gelesen. Und in diesem Zusammenhang die österreichische Initiative Femtech. Denn Eva-Maria Persy wurde zur Femtech-Expertin des Monats (siehe Standard: Umweltwissenschafterin ist Expertin des Monats) gewählt. Diese Aktion Femtech-Expertin des Monats wurde auf Initiative des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gegründet und soll dazu beitragen, aktiven Forscherinnen mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu geben.

Programm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) zur Förderung von Frauen in Forschung und Technologie und zur Schaffung von Chancengleichheit in der industriellen und außeruniversitären Forschung, an Fachhochschulen und in Forschungs- und Technologieprogrammen.Weiterhin hat sich Femtech zum Ziel gesetzt, durch Förderungen und gezielte Unterstützungsmaßnahmen das Bild der Frau in der oftmals immer noch von Männern dominierten Arbeitswelt zu ändern. Hierbei sollen besonders Projekte gefördert werden, welche diesem Klischee der immer noch vorherrschenden Meinung entgegentreten, dass Frauen in puncto Arbeitsleistung, Verständnis und Qualität den männlichen Fachkräften „nicht das Wasser reichen können.“

Denn schließlich sind nur die stillen Wasser tief. Wobei ich doch tatsächlich, Sie werden es nicht für möglich halten, eine galante Überleitung zu Cäsar gefunden habe. Denn mit diesen stillen Wassern könnte man jene Iden des März vergleichen, welche damals dem römischen Imperator zum Verhängnis wurden. Aber das ist und war natürlich eine ganz eine andere Geschichte. Wobei, wenn Sie möchten, unter „Gedanken-los“ habe ich mich auch damit schon beschäftigt.

In diesem Sinne hoffe ich, dass vielleicht die eine oder andere Leserin am Projekt Femtech partizipieren möge und grüsse Sie dementsprechend unter dem Decknamen Calpurnia.      



Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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