Birkenstock & Co online: Ein Schuh geht seinen Weg 1


[Trigami-Review]

Oder: Was macht ein Schuh im Kino?

Heute möchte ich mich dem Thema „Schuhe im Kinofilm“ nähern. Wen wundert´s, wenn ich doch einen Gutschein von bessergehen.com über ein Paar Birkenstock bekommen habe. Also, dann lassen Sie mich das Produkt bewerben, natürlich unterschwellig und höchst subtil, sozusagen Patschenkino (österreichischer Ausdruck für Pantoffelkino) in formvollendeter Reinkultur.

Der Schuh hat bekanntermaßen seinen Siegeszug in der Kinowelt seit Ende des 19. Jahrhunderts angetreten. Der Begriff „Als die Bilder laufen lernten“ kommt schließlich nicht von ungefähr, Pate und erster Hauptsponsor war natürlich der Online-Markenshop

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Sie blicken skeptisch? Sie glauben mir nicht? Sie halten mich für einen schamlosen Lügner, der Ihnen nur die Produkte der Firma bessergehen.com schmackhaft machen möchte. Nun ja, Sie mögen nicht Unrecht haben, aber ich hatte Ihnen bereits angedroht, dass ich dieses Mal traumhaft unterschwellig und unverschämt subtil Werbung betreibe. Also lesen Sie ganz einfach weiter und schauen Sie, wie ich mich aus diesen Verstrickungen wieder befreie respektive aus dieser Nummer wieder herauskomme, ohne mir selbst auf die Zehen zu treten oder mich an irgendeinem Schnürsenkel versehentlich aufzuhängen.

Welcher Kinofilm fällt Ihnen als erstes ein, dessen heimlicher Star ein Schuh war und der folgerichtig die Hauptakteure förmlich an die Wand gespielt hat, quasi an die Leinwand? Vollkommen richtig: „Der Schuh des Manitu“ ist gemeint. Aber genau hier liegt das Problem. Alle Welt glaubt, der „Schuh des Manitu“ sei der erste und einzige Filmstar der langen und glorreichen Geschichte berühmter Schuhe im Kino. Und hier sage ich: „Mitnichten!“

Denken Sie, die ältere Generation unter uns wird mir zustimmen und anerkennend mit der (Leder)Zunge schnalzen, an den Vater väterlicherseits vom „Schuh des Manitu“. Bereits 1974 spielte er im Thriller „Stoppt die Todesfahrt der Schuh-Bahn 123″ neben dem Gangster Robert Shaw, im Film Mr. Blue genannt, und dem unvergessenen Walter Matthau als Lieutenant Zachary Garber von der New Yorker Schuh-Bahn-Polizei seine erste tragende Rolle.

Und dann natürlich der Klassiker „Das Boot“ von Wolfgang Petersen mit Jürgen Prochnow, Uwe Ochsenknecht und Herbert Grönemeyer in den (vermeintlichen) Hauptrollen. Sie als InsiderIn werden genauestens erkannt haben, dass das Schuh-Boot 96 in Wirklichkeit die Schwester schwesterlicherseits vom Vater väterlicherseits des berühmten „Schuh des Manitu“ war. Was waren das für dramatische Szenen, als das Schuh 96 in der Strasse von Gibraltar in 280 Meter Tiefe förmlich aus allen Nähten platzte und die Besatzung gegen zahllose Wassereinbrüche zu kämpfen hatte. Ganz nebenbei gesagt, mit den heutigen Nähten der Birkenstock-Schuhe wäre dies nicht passiert, die hätten einwandfrei gehalten.

Doch die grosse Schuh-Dynastie begann eigentlich ihren Siegeszug schon viel früher. Bereits 1926 diente der damalige Earl Winnie the Schuh, ein Cousin der Mutter mütterlicherseits der Schwester schwesterlicherseits des Vaters väterlicherseits des „Schuh des Manitu“ als Inspiration für den Kinderbuch-Klassiker Winnie-the-Schuh oder zu deutsch Schuh der Bär von Alan Alexander Milne.

Und dann das Märchen schlechthin: Aschenputtel. Vielen von uns ist Aschenputtel nur aus der Sammlung der Gebrüder Grimm in Erinnerung geblieben. Was aber die meisten nicht wissen, und hier sage ich ausnahmsweise einmal die Wahrheit, ist die Tatsache, dass schon im Jahre 1697 eine Fassung von Charles Perrault unter dem Titel „Cendrillon ou La petite pantoufle de verre“ (Aschenputtel oder der kleine Glasschuh) veröffentlicht wurde. Und als Vorlage hierzu dienten die Memoiren der Erzherzogin Caroline Pauline Theresa Asch von Puttel, einer früheren Dienstmagd des Sonnenkönigs Paul Louis des Eineinhalbten. Besagte Caroline, mit bürgerlichem Namen hieß sie Michaela Schummel-Schuhmimacher, war übrigens die Ur-Ur-Grosstante der Cousine der Mutter mütterlicherseits der Schwester schwesterlicherseits des Vaters väterlicherseits des „Schuh des Manitu“.

Ich könnte jetzt noch stundenlang über die grossartige Schuh-Dynastie lügen, äh natürlich referieren, aber die Zeit drängt. Und so möchte ich Ihnen zum Schluss eines der bestgehütetsten Geheimnisse der gesamten Filmgeschichte anvertrauen. Also kommen Sie etwas näher zum Bildschirm. Ich möchte nicht so laut schreiben, es braucht nicht jeder wissen, was ich Ihnen nun unter dem Siegel der Verschriebenheit mitteile. Sie kennen doch sicher noch den Edgar-Wallace-Film „Der Frosch mit der Maske“? Nein, kennen Sie nicht? Nun gut, 1959 war möglicherweise noch nicht die Zeit, als Sie Schuhe trugen. Sei´s drum.

Auf alle Fälle gibt es Indizien, von Gerüchten möchte ich in diesem Zusammenhang gar nicht reden, dass sich James Cameron entschlossen hat, diesen Strassenfeger der Schwarzweiss-Filmzeit neu zu verfilmen. Und wie ich aus gewöhnlich sehr gut unterrichteten Kreisen erfahren habe, soll dieser Hollywood-Blockbuster unter dem Titel „Der einbeinige Frosch hat seine Maske verloren“ demnächst in unsere Kinos kommen. Und jetzt kommt´s! Ich kenne die Hauptdarsteller persönlich.

Sir Archibald Birkenstock, von dem wir eigentlich seit seinem grossen Erfolg „Mit Schirm, Schwamm und Melone“ nichts mehr gehört haben.

bessergehen.com: Sir Archibald Birkenstock in “Mit Schirm, Schwamm und Melone”

Das Original-Filmplakat „Mit Schirm, Schwamm und Melone“

Der totgeglaubte Einbrecher Harry „The Schuh“ Lime wird von Sir Archibald Birkenstock und seinem Neffen Richard Gordon, gespielt von Michael Hamilton Sebastian Schu(h)macher, ja DER Schu(h)macher in seiner ersten grossen Rolle, in der er sich nicht ständig im Kreis dreht, als „Der einbeinige Frosch, der seine Maske verloren hat“ enttarnt und…. Nein, den Schluss darf ich Ihnen noch nicht verraten.

bessergehen.com: Der einbeinige Frosch ohne Maske

Die kaum bekannte blaue Flosse, ein zweiter Vetter dritten Grades des Stiefbruders vom Schuh des Manitu. Sie spielt den totgeglaubten Einbrecher Harry „The Schuh“ Lime, welcher zwölf Minuten vor Ende des Films als „Der einbeinige Frosch hat seine Maske verloren“ enttarnt wird.

bessergehen.com: Birkenstock gegen die berühmt-berüchtigte Schlapfenbande

Sir Archibald Birkenstock und sein Neffe Richard Gordon Aug in Aug gegen die berüchtigte Schlapfenbande, welche 84 Minuten des Films damit verbringen, die zweite Flosse mit dem dazugehörigen Froschschenkel und vor allem die verlorene Maske des einbeinigen Frosches zu suchen.

bessergehen.com: Die Statistenrolle des Paul Bögle im neuesten Birkenstock-Blockbuster

Wer genau hinschaut, wird mich in einer Statistenrolle sehen. Es ist eigentlich die Schlüsselszene des Films, sozusagen haarsträubend. Und zwar bin ich derjenige Fuss, welcher Sir Archibald Birkenstock den entscheidenden Fusstritt, nein Hinweis klingt besser, gibt.

Und deshalb ist Steven Spielberg, vergessen Sie das mit James Cameron, an mich herangetreten, um mir die letzte noch existierende Requisite abzukaufen. Natürlich habe ich Quentin Tarantino, das mit Steven Spielberg vergessen Sie jetzt auch, in den Schuh hinein versprechen müssen, nichts über sein neuestes Filmprojekt auszuplaudern. Aber von Schreiben hat Clint Eastwood, vergessen Sie das mit Quentin Tarantino schleunigst, schließlich nichts gesagt. Und damit ich über den schmerzlichen Verlust hinwegkomme, hat mir Jim Jarmusch, also vergessen Sie jetzt auch Clint Eastwood, eben jenen Gutschein über ein Paar neue Birkenstock-Schuhe aus dem Hause bessergehen.com zukommen lassen. Oder glauben Sie, ich würde für

bessergehen.com: Onlineshop für equeme Schuhe, Sandalen, Clogs

Werbung machen? Apropos Werbung für bessergehen.com. Eigentlich sollte ich Ihnen ja den Bestellvorgang beschreiben. Aber ganz unter uns, sozusagen von Pantoffelheld zu potentiellem Kinoheld. Heldinnen sind natürlich ebenso angesprochen, aber der Kalauer des letzten Satzes lässt sich eben nur mit der männlichen Kundschaft so richtig breittreten. Auch wieder so eine Doppeldeutigkeit, gerade wenn es um Schuhe geht. Also heute bin ich wieder richtig gut! Aber zurück zum Bestellvorgang. Hätte ich Ihnen zu Anfang dieses Artikels geschrieben, dass ich Sie über den Bestellvorgang bei bessergehen.com informieren will, hätten Sie wohl kaum bis hierher weitergelesen. Naja, und wenn Sie schon einmal da sind, können Sie sich doch ebenso gut gleich selbst informieren.           
Deshalb sage ich zum Schluss: Jetzt zum Kinofilm. Verzeihung, ich meinte natürlich: Jetzt zum Angebot.


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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