Bio Natur - Der Weblog

31.5.2010

Nicht XY…ungelöst, sondern Formel-Z…

Abgelegt unter: Bezahlte Rezensionen — Paul Boegle @ 20:51

[Trigami-Review]

…der vorbeugende Zeckenschutz für unsere liebsten Vierbeiner auf rein biologischer Basis.

Heute melde nicht ich mich zu Wort, sondern lasse einmal, ganz meiner sonstigen Gewohnheit, unserer Stubentigerin Minou das erste und vor allem auch das letzte Wort. Grund hierfür ist, wie könnte es bei solch einem grünen Herrchen auch anders sein, auch Minou ist vom Kopf bis in die Schwanzspitze ökologisch grün gefärbt. Natürlich soll hierbei nicht der falsche Eindruck entstehen, daß ich meiner Überzeugung dadurch Ausdruck verleihe, daß ich das silbergraue Fell unseres Vierbeiners mit irgendwelchen, möglicherweise sogar chemischen Färbemitteln behandelt habe. Nein, Minou ist und bleibt silbergrau, aber sie denkt und handelt grün.

Das geht nun schon so weit, zugegebenermaßen mag dies für Sie unglaublich klingen, daß sie sich nur noch mit chemiefreien und rein biologischen Mitteln behandeln läßt. Und wie Sie sicher schon ahnen werden, stelle ich Ihnen deshalb nun jenen vorbeugenden Zeckenschutz vor, auf welchen unser silbergrauer Miniatur-Panther schwört, wobei hierbei die Begriffe “schwören” und “fressen” den gleichen Rang einnehmen.

Möglicherweise ist Ihnen oder Ihrem internetsurfenden Haustier bereits dieses Logo (Sie dürfen natürlich auch schauen, was sich dahinter verbirgt)

Formel-Z: Ergänzungsfuttermittel zur Zeckenabwehr für Hunde und Katzen auf rein biologischer Basis

bestens bekannt und Sie wissen, daß es sich hierbei um ein biologisches Ergänzungsfutter für Hunde und Katzen handelt. Aber da wir, damit sind Minou und ich gleichermaßen gemeint, aus langjähriger Erfahrung wissen, daß nicht jede Katze, von Hunden ganz zu schweigen, für das Internet zu begeistern sind, haben wir uns entschlossen, etwas Aufklärungsarbeit zu leisten. Sie dürfen sich das jetzt nicht so vorstellen, daß wir gemeinsam in die Tasten hauen, es funktioniert eher nach dem Prinzip: “Eine denkt und einer schreibt!” Ich bin übrigens jener, welcher schreibt, aber dies nur so nebenbei. Allerdings darf ich hierbei voller Stolz anmerken, daß ich die Umfrage, warum ich mich für einen natürlichen Zeckenschutz entschieden habe, vollkommen selbständig und ohne Mithilfe von Minou gemeistert habe.

Formel-Z, vorbeugender Schutz mit dem natürlichen Vitamin-B-Komplex der Hefe

Minou hätte zwar gerne diesen Absatz unter dem Motto “Formel-Z, damit die chemische Keule weiß, wo der biologische Hammer hängt!” begonnen, aber nach stundenlangen und sehr lebhaften Diskussionen konnten wir uns auf eine weniger martialische Überschrift einigen. Allerdings musste ich versprechen, Sie mit einigen Fotos unseres geliebten Wollknäuels zu beglücken, denn auch die Eitelkeit macht nicht einmal vor Katzen halt. Und weil eine Katze bekanntlich sieben Leben hat, war die Bedingung, auch ebenso viele fotografische Bildbeweise einzufügen. Und um der Bildgeschichte einen tieferen Sinn zu geben, das war aber dann wieder meine Idee, haben wir uns dazu entschlossen, über jedes Bild einen jener Vorteile zu schreiben, welchen das Ergänzungsfuttermittel Formel-Z meiner und selbstverständlich auch Ihrer Katze bietet. Formel-Z bietet dieselben Vorteile natürlich auch jenen Tierfreunden, welche einem Hund Ihre Gastfreundschaft im gemeinsamen Haushalt gewähren, aber das Wort “Hund” darf ich aus verständlichen Gründen nicht laut aussprechen, solange sich eine Katze in unmittelbarer Nähe befindet. Wobei ich der Wahrheit halber sagen muß, daß Minou bezüglich Hunden doch eine sehr tolerante Katze ist, zumindest solange das Katzenfutter dort hinkommt, wo es hingehört, nämlich in ihren eigenen Magen.

Sehen Sie nun also das furchtbare, ergreifende und erschütternde Hundeleben einer Katze, welche auf den Namen Minou hört (zumindest dann, wenn sie es will). Und wenn Sie auf das jeweilige Bild klicken, sehen Sie das ganze Ausmaß dieses herrlichen Katzenlebens in voller Größe, Pracht und sonstigen Superlativen.

Formel-Z: Für dichtes, glänzendes Fell

Minou oder das beschwerliche Leben einer Katze

Formel-Z: Ungiftig für Mensch und Tier

Minou bei ihrer Lieblingsbeschäftigung

Formel-Z schützt von innen heraus (auch für Wasserratten!)

Minou, eine trinkfeste Katze geht ihren Weg

Formel-Z: Beste Verträglichkeit

Minou, eine Katze ohne Zecken, Milben und Läuse

Formel-Z: Für gesunde Haut

Minou: Ich denke, also bin ich!

Formel-Z unterstützt vorbeugend die Abwehr von Zecken, Milben und Läusen

Minou, weil Formel-Z Katzensache ist!

Formel-Z: Seit über 10 Jahren bewährt

Minou, ein haariges Blumenkind

Und damit Sie nicht die Katze im Sack kaufen, lasse ich nun, wie bereits zu Anfang geschrieben, unserer Minou das letzte Wort, oder besser gesagt die letzten Worte, die da lauten: “Auf die Plätze, fertig, jetzt zum Produkt!

30.5.2010

Öko-Messe Fairena - Eintritt frei

Abgelegt unter: Reisen — Paul Boegle @ 18:16


München ist eine Reise wert… 

…besonders dann, wenn Sie ein menschliches Wesen sind, welches den Vorsatz (aus)lebt,das eigene Handeln, Denken und Leben nach ethisch korrekten Gesichtspunkten zu gestalten. Doch die Öko-Messe Fairena am 16. und 17.10.2010 in der denkmalgeschützten Reithalle München richtet sich nicht nur an Sie als Verbraucher, sondern bietet gerade Firmen eine der leider viel zu wenigen Plattformen, sich einem breiten Publikum zu stellen. Dieser Artikel ist deshalb auch eine Unterstützungserklärung und ich möchte betonen, daß ich weder geldwerte Leistungen dafür bekomme noch andere Vergünstigungen für die Veröffentlichung erhalte, sondern einzig und alleine aus dem Bedürfnis darüber berichte, neue Konzepte bezüglich fairen Handels (fair trade) und sämtliche damit in Zusammenhang stehenden Erweiterungen publik zu machen.  

Öko-Messe Fairena bio und fair trade Messe

Bild entnommen aus der Pressemitteilung der

Messe für fair trade Produkte und Nachhaltigkeit

Was bietet die Erste “Fairena”- Messe für fairen Handel und Nachhaltigkeit vom 16. bis 17. Oktober 2010 in München? Hauptschwerpunkte, wie könnte es anders sein, sind ökologisch produzierte Produkte und Dienstleistungen aus dem nachhaltigen Bereich. Doch verantwortungsvolle Lebensweise und gelebte Verantwortung in unserer heutigen modernen Konsumgesellschaft bedeutet ebenfalls, an folgende Themen zu denken:

  • Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau

  • Naturtextilien und Naturkosmetik

  • Umwelt und Natur als Überbegriffe, welche sich natürlich einer strengen Definition entziehen und demzufolge auch kaum begrifflich fassbar sind

  • Verkehrs- und Transportlösungen, die dem Konzept Umweltschonung und Umweltverträglichkeit Rechnung tragen

  • Natürliches und vor allem energiesparendes Wohnen und Bauen

  • Nachhaltigkeit und jene allgemeingültigen und schwer einzugrenzenden Bereiche, welche Sinn und Zweck einer verantwortungsvollen Lebensweise in all ihren Formen und Farben erfüllen

Peter Brudna, Organisator der Fairena, fasst das Konzept der Öko-Messe deshalb folgendermaßen zusammen: 

“Die Nachfrage nach ökologisch und fair produzierten Waren steigt bei Unternehmen und Endverbrauchern kontinuierlich an. Daher haben wir uns entschlossen, die erste Fairena-Messe in München zu initiieren und Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.”

Für Verbraucher, welche sich über umweltfreundliche und fair produzierte Waren informieren wollen, ist der Eintritt an den beiden Messetagen deshalb auch frei. Und für Aussteller, welche ihre Dienstleistungen oder Produkte aus den Bereichen Umweltschutz, Energiesparen, Fair-Trade, Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau, umweltfreundliche Wasch- und Reinigungsmittel, Naturkosmetika, Naturtextilien etc. einem breiten Publikum präsentieren wollen, ist eine Anmeldung auf der eigens dafür eingerichteten Fairena-Messe-Webseite ab sofort möglich.  


27.5.2010

Die Natur - Natürliches Krisenmanagement…

Abgelegt unter: Tierisches — Paul Boegle @ 02:07

…als Strategie und Problemlöser für Wirtschaftsbosse?

Beim allnächtlichen Stöbern in den virtuellen Weiten, Welten und Wogen namens Internet, in vielen Fällen handelt es sich allerdings nur um virtuelle seichte Tümpel, bin ich doch wieder einmal fündig geworden. Ein Blog mit dem vielversprechenden Namen “Neues vom rechten Stirnlappen“ nahm meine Aufmerksamkeit in Anspruch und, weil ich nun einmal ein ruhe-, rast- und auch sonstiger -loser Mensch bin, beschloß ich, ein Weilchen zu verweilen. “Wie löst die Natur Probleme?“, so der Titel eines Blogbeitrages. “Das möchte ich auch gerne wissen”, dachte ich neidvoll und begann zu lesen.

Schon im ersten Satz wurde ich auf einen Beitrag mit dem interessant klingenden Titel “Manager sind wie Ameisen“, veröffentlicht auf Zeit online, geleitet, welcher sich mit der sogenannten Wirtschaftsbionik befasst. “Wirtschaftsbionik, hört sich verdammt wissenschaftlich und für den Laien wie mich viel zu kompliziert an”, so spann ich den Faden der Unterhaltung mit mir weiter, in Ermangelung geeigneter Gesprächspartner zu solch nachtschlafender Zeit der einzige Weg, Konversation zu betreiben. Übrigens, wenn ich schon beim Spinnen bin, aber dies nur nebenbei, ich finde es wieder einmal erwähnens- und natürlich lobenswert, daß Blogs genau aus diesem Grunde auf andere Artikel verlinken, denn nur so entstehen sinnvolle Netzwerke in ihrer ursprünglich gedachten Form, nämlich dem Hinleiten auf brauchbare Informationen, so wie es am Beispiel von Henning Patzner vorbildlich geschehen ist.

Aber nun wieder zurück zu meinem begonnenen Faden, denn wie Sie als leidgeprüfte LeserInnen wissen, hängt der bei mir oftmals am seidenen Faden, weil ich meist irgendwann den Faden verliere und irgendwann nicht mehr weiß, welch Kreativ-Spinnerei ich begonnen habe und mich meist, so wie es gerade im Moment wieder geschieht, irgendwann im Endlos-Rhetorik-Knäuel imaginärer Sprechblasen verliere, welche dann der Reihe nach zerplatzen, ohne jemals ihre schillernde Sprach-Haut über Sie gebreitet zu haben. Zu schnell, zu viel, zu versponnen, zu verschachtelt? Macht nichts, glauben Sie mir! Auch dieses syntaktische Kartenhaus und diese sprachlose Sprach-Sprechblasen-Sprachbarrieren-Semantik wird unweigerlich einstürzen und mich alleine und vollkommen wortlos zurücklassen.

Zurück zur Natur! Wir können also von der Natur lernen? Nicht schlecht, fragt sich dementsprechend nur noch, wann wir damit beginnen wollen. Einen Anfang macht zumindest die Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Fach Wirtschaftsbionik. Verzeihen Sie mir, wenn ich auf die Definition verzichte, mich interessieren vielmehr die Zielsetzungen, welche sich hinter dieser Begrifflichkeit verbergen.

Die Natur bietet Lösungen für die vielfältigsten Problemstellungen an. Diese von der Natur, z.B. Bienen, Ameisen oder Termiten, vorgegebenen und entwickelten Strategien müssen dabei jedoch nicht grundsätzlich besser sein als jene, welche der Homo sapiens entwickelt hat. Auch ist es oftmals nicht möglich, daß sie auf menschliche Krisen übertragbar bzw. anwendbar sind. Die Wirtschaftbionik untersucht dabei vielmehr die zugrundeliegende Dynamik, Komplexität und Dezentralisierung, wie sie z.B. in Insektenstaaten vorherrscht. Ebenfalls von Bedeutung ist hierbei, wie sich aufgrund von Millionen einzelner Lebewesen Strukturen im Hinblick auf Kommunikation, Kooperation sowie Konfliktlösungen auf menschliches Verhalten transformieren lassen.

Warum schwärmt ein Bienenschwarm ohne scheinbar oberste Instanz in die gleiche Richtung? Wer koordiniert die Richtung? Wer gibt vor, wie sich ein anscheinend unkoordiniertes Kollektiv zielgerichtet und vor allem taktisch diszipliniert gegen Feinde schützt? Wie schafft es ein riesiger Organismus, bestehend aus unzähligen “primitiven” Einzelorganismen, die lebenswichtigen Aufgaben an die entsprechenden Aufgabenträger zu delegieren? Warum funktioniert die Logistik der Transportwege der Ameisen so reibungslos und welche Ameisenalgorithmen stecken dahinter? Welche Informationen und vor allem wie geben die Arbeiterinnen eines Bienenschwarms diese Informationen weiter, damit die Nahrungsquellen gefunden werden? Welche Mechanismen stecken hinter diesem ungehinderten und effektiven Informationsfluß, damit dieser sämtliche daran beteiligten Schnittstellen ohne Informationsverlust passieren kann? Ein Bienenvolk sucht sich einen günstigen Standort. Doch wer zeichnet für die Standortwahl verantwortlich? Wer prüft den Standort nach welchen Kriterien und wer trägt letztendlich die Entscheidung? Was passiert bei Meinungsverschiedenheiten? Welches Kontrollorgan dient als Konfliktlöser?

Fragen, mit denen sich die Wirtschaftsbionik beschäftigt und deren Antworten vielleicht in Zukunft verstärkt als Instrumente für wirtschaftliche Krisen herangezogen werden könnten. Die Sache hat nur einen Haken. Eine mitentscheidende Voraussetzung ist kooperatives Verhalten. Doch welcher Manager, welcher Machthaber, welcher Wirtschaftsstratege bringt diese Fähigkeit mit. So wird es also weiterhin den Bienen, Ameisen und Termiten vorbehalten sein, auch in Krisenzeiten effektiv ihre Probleme zu lösen. Aber zumindest kann der moderne Mensch von sich behaupten, eine interdisziplinäre Wissenschaft mit dem wohlklingenden Namen Wirtschaftsbionik geschaffen haben.

Und die ungelösten Probleme? Aber bitte, nicht so kleinlich! Bei so vielen Fragestellungen aus dem Reich der Tiere wird es doch erlaubt sein, zumindest eine einzige Frage unbeantwortet zu lassen! In diesem Sinne grüßt Sie der Spinner, der am seidenen Faden hängt.          

26.5.2010

RINGANA…auf den Hund gekommen!

Abgelegt unter: Tierisches — Paul Boegle @ 03:22

RINGANA Vitapacks: Gesundes Ergänzungsfuttermittel für Hunde 

Sehr geehrte Leserschaft, dieser Artikel enthält Werbung und ist deshalb hauptsächlich gedacht, über die RINGANA-Produktpalette sowie das neue Ergänzungsfuttermittel für Hunde von RINGANA, die RINGANA VITAPACKS zu informieren.

RINGANA Frischekosmetik und RINGANA Naturkosmetik Frischekosmetik und RINGANA Frischekosmetik und RINGANA Naturkosmetik Naturkosmetik sind aus unserer Welt der Naturkosmetik sicherlich nicht mehr wegzudenken. Weshalb RINGANA die Nummer 1 auf dem Gebiet der Naturkosmetik und Frischekosmetik ist, habe ich bereits auf meinem Webprojekt Naturkosmetik von RINGANA zur Genüge geschrieben und verweise dementsprechend auf die dortigen Informationen zu den RINGANA-Produkten.

Doch was wäre, wenn nicht nur der Mensch, sondern auch der beste Freund des Menschen, in vielen Fällen gleichbedeutend mit dem Hund, von RINGANA profitieren würde? Deshalb hat sich nun RINGANA den berühmten Spruch von Mahatma Gandhi “Die Größe und den Fortschritt einer Gesellschaft kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.” zu Herzen genommen und bringt endlich frischen Wind in den unübersichtlichen Markt namens Hunde-Ergänzungsfuttermittel.

Frische Ideen mit WOW-Effekt

Was RINGANA bereits in vielfacher Weise im Hinblick auf das Wohlbefinden für den Menschen verwirklicht hat, wurde nun, in Zusammenarbeit mit Dinner For Dogs und selbstverständlich der Umsetzung moderner veterinärmedizinscher Erkenntnisse, auch für den Hund umgesetzt. Zielsetzung von RINGANA war es hierbei, jenen negativen Erscheinungsformen wie Übergewicht infolge von Bewegungsmangel, Gelenksproblemen oder Nierenüberlastung entgegenzuwirken. Denn nicht nur der Mensch leidet unter diesen Mangelerscheinungen unserer sogenannten Wohlstandsgesellschaft, auch die Hundegesundheit stellt die Hersteller vor immer neue Aufgaben, welche es zur Zufriedenheit von Hundebesitzer und vor allem des Hundes selber zu erfüllen gilt. Der Mangel an Eiweiß, hochwertigen Vitalstoffen und essentiellen Nährstoffen in herkömmlichem Hundefutter sind Faktoren für Nieren- und Herzerkrankungen, welche einen dementsprechenden Ausgleich durch Nahrungsergänzung erfordern.

RINGANA VITAPACKS

Das Ergänzungsfuttermittel von RINGANA, die RINGANA VITAPACKS spiegeln deshalb auch jenes Konzept wider, welches RINGANA mit seiner Philosophie von 100% Natur, 100% Frische, 100% Wirkstoff in Form von Frischekosmetik, RINGANA CAPS und RINGANA PACKS für den gesundheitsbewussten Verbraucher realisiert hat. Grundlage der fünf verschiedenen RINGANA VITAPACKS-Produkte, sozusagen die Grundversorgung für Ihren Hund, bildet dabei ein Vitalstoff-Basiskomplex aus essentiellen, kenzentrierten Substanzen und Vitalstoffen, welcher die Allgemeingesundheit Ihres Hundes sicherstellt, den Stoffwechsel und die Verdauung unterstützt sowie die Fitness und das Wohlbefinden des Hundes fördert.

Neben dieser Basisversorgung enthalten die jeweiligen RINGANA VITAPACKS zusätzliche Wirkstoffkomplexe, welche auf die individuellen Bedürfnisse der Hunde im Speziellen eingehen und verschiedene Gesichtspunkte der Hundegesundheit berücksichtigen.

  1. Eine Extraportion Aminosäure in denVITAPACKS grow up legt den Grundstein für die körperliche und geistige Gesundheit des jungen Hundes in der Wachstumsphase. Der Organismus des Hundes benötigt für den Muskelaufbau vor allem eines: Eiweiß! Das Pisane® Erbsenprotein erfüllt diese Funktion einer hochwirksamen und effektiven pflanzlichen Energiequelle, welche Ihrem Vierbeiner jenen benötigten und vor allem ernährungsphysiologisch wertvollen Eiweißbedarf zuführt. Darüberhinaus enthalten die VITAPACKS grow up einen äußerst hochwertigen Chlorella-Algen-Extrakt, welcher neben zahlreichen wichtigen Mineralien, Aminosäuren, Vitaminen und Chlorophyll einen speziellen Wachtumsfaktor (Chlorella-Wachstums-Faktor CWF) für das Zellwachstum und den Zellschutz enthält.
  2. Gesunde Gelenke, das A und O jedes Hundebewegungsapparates. Mit den VITAPACKS keep moving beugen Sie Gelenksproblemen und der eingeschränkten Bewegungsfreiheit Ihres Vierbeiners effektiv vor. Calcium und Magnesium für starke und gesunde Knochen, die vorbeugende Wirkung von Glucosamin gegen Arthrose, Knorpeldegeneration sowie als Stimulans für die Knorpelneubildung, der entzündungshemmende natürliche Nahrungsschwefel zur Stärkung des Immunsystems sowie die Förderung der Regeneration des Bewegungsapparates durch Teufelskralle und Weihrauch, viele gute Gründe, Ihrem Hund nur das Beste in Form von VITAPACKS keep moving zu geben. Essentielle Spurenelemente wie Bor und Silizium festigen die Knochen und sorgen dafür, daß Ihr Hund in Bewegung bleibt.
  3. Unsere Wohlstandsgesellschaft fordert ihren Tribut. Denn was viele Hundehalter nicht bedenken: Nicht nur wir Menschen haben mit Übergewicht zu kämpfen und in weiterer Folge davon mit körperlichem und seelischem Unwohlsein bis hin zu irreparablen Schäden. VITAPACKS stay slim helfen Ihrem Hund, in Form zu bleiben. Garcinia cambogia, ein indischer Kürbisextrakt, dient dabei durch sein länger andauerndes Sättigungsgefühl als Appetitzügler, bremst die Umwandlung von Kohlenhydrate in Fett und hilft somit letztendlich Ihrem Hund bei der Erlangung einer gesunden Fitness. Hunde fressen, und hier stehen sie uns Menschen in nichts nach, aus Langweile. Hochdosiertes lebensnotwendiges Chrom verringert diese Heißhungerattacken, führt durch seine appetitzügelnde Wirkung zu einer spürbaren Verbesserung des Eßverhaltens und unterstützt Sie und Ihren Hund beim Ziel der Gewichtsreduktion. Mit den VITAPACKS stay slim steht dem gesunden Normalgewicht Ihres Hundes nichts mehr im Weg.
  4. Welches Organ steuert unser Säure-Basen-Gleichgewicht? Welches Organ reguliert unseren Blutdruck? Welches Organ ist für unseren Wasser- und Elektrolythaushalt verantwortlich? Welches Organ regelt die Ausscheidung giftiger Abfallstoffe? Vier Fragen, eine Antwort: Die Niere! Und genau diese Funktion erfüllt die Niere auch beim Hund. Was aber, wenn Ihr Hund unter Niereninsuffizienz leidet und die Entgiftungsfunktion durch die Niere darunter leidet? Die VITAPACKS balance & more enthalten einen hochwirksamen Komplex aus Brennnesselblattextrakt, Ackerschachtelhalm, Birkenblättern, Java Tee und Buchu, welcher in seiner einzigartigen Kombination die Nierentätigkeit anregt, antibakteriell auf die Harnwege wirkt sowie unerwünschte Substanzen und Giftstoffe aus dem Körper ausscheidet, indem die Ausscheidungsfunktion der Niere gefördert wird. Vertrauen Sie den VITAPACKS balance & more, um den Körper Ihres Vierbeiners in der richtigen Balance zu halten.
  5. Vorzeitige Zellalterung durch freie Radikale, hervorgerufen durch extreme und schädliche Umweltfaktoren, sind nicht nur menschliche Probleme. Auch der beste Freund des Menschen hat mit diesem gravierenden Problem vorzeitiger Zellalterung zu kämpfen. VITAPACKS anti aging mit seinen beiden hochwirksamen Antioxidantien L-Carnosin und dem z.B. in Trauben enthaltenen Resveratrol zählen zu den wohl wertvollsten Anti-aging-Substanzen überhaupt. Zellverjüngende Eigenschaften und ein enormes Regenerationspotential von L-Carnosin in Kombination mit den positiven Eigenschaften von Resveratrol auf Herz-Kreislauf, Fettstoffwechsel und Knochendichte, welches auch als Aktivator des sogenannten SIRT1 (Langlebigkeits-/DNA-Reperatur)-Gen bezeichnet wird, machen VITAPACKS anti aging zum Jungbrunnen für Ihren Hund und sorgen dafür, daß Sie gemeinsam mit Ihrem Vierbeiner eine unbeschwerte und vor allem eine sehr lange Freundschaft genießen können.

Sie haben weitere Fragen zu den RINGANA VITAPACKS oder benötigen noch mehr Informationen, wie Sie Ihrem geliebten Vierbeiner und somit auch sich selbst als Frauchen und Herrchen noch mehr gesunde Freude bereiten können? Der RINGANA VITAPACKS-Produktfolder steht als Download für Sie bereit und unterstützt Sie bei der Suche nach dem richtigen Ergänzungfuttermittel für Ihren Hund.

RINGANA Vitapacks: Gesundes Ergänzungsfuttermittel für Hunde


Wichtiger Hinweis
VITAPACKS helfen, das Wohlbefinden Ihres Hundes zu steigern und unterstützen seine Gesundheit. Sie sind keine Arzneimittel und sollen Tierarztbesuche nicht ersetzen. VITAPACKS sind nicht zum Behandeln oder Heilen von Krankheiten bestimmt. Wenn Ihr Hund unter tierärztlicher Medikation steht, Gesundheitsprobleme hat oder tragend ist, konsultieren Sie vor der Verabreichung von VITAPACKS den Tierarzt. Wenn Ihr Hund an bekannter Unverträglichkeit oder Futtermittelallergien leidet, beachten Sie bitte die Zutatenliste Ihres Produktes. VITAPACKS sind nach den konkreten Bedürfnissen von Hunden entwickelt worden - sie sind daher nicht für Katzen, andere Tiere oder Menschen vorgesehen. Ergänzungsfuttermittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Fütterung und eine gesunde Tierhaltung.
 

16.5.2010

Stimmungsaufheller Natur…

Abgelegt unter: Garten — Paul Boegle @ 02:07

…und das Stimmungsbarometer steigt! 

Na, wer sagt´s denn. Jetzt haben wir es amtlich oder besser gesagt wissenschaftlich! Zumindest haben zwei Wissenschaftler der University of Essex, genauer gesagt Joe Barton und Jules Pretty, in einer Studie (siehe z.B. bild der wissenschaft: Grün macht vergnügt) herausgefunden, daß der Aufenthalt des Menschen im Grünen in kausalem Zusammenhang zur menschlichen Psyche stehen. Egal ob nun ein gemütlicher Spaziergang auf dem Programm steht, die grüne Umwelt mit dem Fahrrad erkundet wird oder die löbliche und vor allem nützliche Gartenarbeit: Die ersten Minuten in freier Natur sind wahre Stimmungsaufheller für den gestressten Menschen unserer Gesellschaft, also wohl für fast alle Wesen der Gattung sprechender und denkender Homo sapiens. Wer nun sagt: “Garten hab´ich keinen, Radfahren kann ich nicht und vor lauter Wald seh´ ich sowieso keine Bäume!”, dem sei erwidert, daß der nächste großstädtische Park sicherlich gleich um die Ecke lauert.

Besonders förderlich ist hierbei, sozusagen das Non plus ultra natürlicher Stimmungsaufheller ein Lustwandeln im Walde. Nicht alleine die frische Luft macht´s, sondern vor allem das grüne Blätterdach mächtiger Bäume, blühende Sträucher und Büsche, die wartende Wegwarte am Wegesrand und das liebliche Plätschern eines kristallklaren Baches, sofern es diesen nach Deepwater Horizon noch gibt, wirken wahre Wunder, wenn es um unser Selbstwertgefühl geht.

Die Extradosis Natur also als Medikamentenersatz für unser fehlendes inneres Gleichgewicht? Die beiden Forscher haben mehr als 1200 Personen unterschiedlichen Alters und Geschlechts analysiert und untersuchten dabei die Korrelation zwischen der Dauer des Aufenthaltes bzw. der Aktivität im Freien und der daraus resultierenden Wirkung auf die Psyche der Testpersonen. Und wen wundert´s: Bereits mit den ersten Minuten nach Beginn der Freizeitaktivität stieg das Wohlbefinden der Probanden signifikant an!

Auch diplomierte Psychologen hauen in dieselbe grüne Bresche. Gespräche in der freien Natur zeigen eine wesentlich intensivere Verarbeitungstiefe, verlaufen entspannter und steigern das Selbstwertgefühl. Also, liebes gestresstes arbeitendes Volk, links auf die Überholspur, beschleunigen und dann aber gaaaaanz tief Luft holen und entschleunigen.

Heinrich Maiworm, seines Zeichens Wanderphilosoph, bringt es auf einen einfachen Nenner, wenn er leicht deprimiert feststellt: “Wir Philosophen haben immer gedacht, wir müssten dafür sorgen, dass es den Menschen besser geht.” Und nun sind es plötzlich die singenden Vögel, das Rauschen des Waldes und das Klingen des Baches, welche für unser Glück zuständig sind. Wobei ich sagen muß, daß natürlich ein entspannt geführtes philosophisches Gespräch unter der schattenspendenen, weit ausladenden Krone eines Kastanienbaumes, während Blaumeise oder die leider viel zu seltene Zwergammer spöttisch ihr Liedchen singen, auch nicht zu verachten ist. So kann ich nur sagen: “Raus in die Natur, denn schon fünf Minuten genügen, um sich viele Sorgen aus dem verstaubten Pelz unserer selbstgebauten Betongefängnisse zu schütteln!

8.5.2010

Guerilla Gardening - grüne Piraterie

Abgelegt unter: Garten — Paul Boegle @ 00:38

Auf Kaperfahrt für die Umwelt

Guerilla Gardening oder auf gut deutsch Guerillagärtnerei bzw. Guerillagärtnern ist eigentlich eine schöne Sache. Guerilla Gardening ist streng genommen nicht so ganz legal, aber insgeheim doch aufgrund unseres sensibleren Umweltbewußtseins ein geduldetes Vergehen, nun gut zumindest bei mir, aber auch viele Städte betrachten die Guerillagärtner in unserer heutigen Zeit mit einem wohlwollenden Auge. Obwohl, bei genauerer Betrachtung ist es sogar sehr gerne gesehen, Sie wissen schon, bei mir, also bitte ich auch Sie, beide Augen zuzdrücken, wenn Sie GuerillakämpferInnen im Namen der Natur kämpfen sehen. Nein, besser noch, machen Sie zumindest bitte ein Auge auf, vielleicht gefällt Ihnen möglicherweise, was sich diese grünen PartisanInnen auf ihre grünen Piratenflagge geheftet haben. Begonnen hat eigentlich alles so richtig im Jahre 2000, ob es nun der 1. Mai war, sei dahingestellt, schließlich gab es schon davor Menschen, welche sich mit dem Guerilla Gardening beschäftigten.

Fest steht jedoch: Was einst als subtiler und wohlgemerkt unblutiger Kampf gegen grauen Beton und urbane Kahlstellen begann, hat sich mittlerweile zu einer regelrechten urbanen Gärtnerei und städtischen Form der Landwirtschaft entwickelt. Entstanden ist das Guerilla Gardening einerseits als Form des Protestes von Umweltaktivisten, aber ebenfalls aus Ausdrucksform von Großstadtmenschen, welche sich gegen die zunehmende Verbauung ehemaliger Grünflächen, die sich zu hässlichen Betonwüsten entwickelten, zur Wehr setzen wollten. Dienten ursprünglich sogenannte “Samenbomben (seedbombs)” als Waffen des friedlichen Protestes, hierbei von biologischen Waffen zu sprechen ist doch eigentlich eine schöne und gleichzeitig die einzig authentische und in meinen Augen legitime Art des “bewaffneten” Widerstandes und dementsprechend auch die einzige ethisch und moralisch zu vertretende B-Waffe, wird heutzutage durch dieses wilde Gärtnern die Verschönerung brach liegender Flächen oder sogar die Ernte landwirtschaftlicher Produkte angestrebt.

Arbeiteten die Urmütter und Urväter des Guerilla Gardenings noch mit jenen Samenbomben, einem Gemisch aus Erde, Ton und eben der eigentlichen Munition, den Samen, welche zu Kugeln geformt unauffällig und vor allem schnell von Fahrrädern oder aus der Hüfte heraus geschossen auf die zu erobernden Flächen geworfen wurden, bedient sich die heutige Generation der grünen Guerilleras und Guerilleros wesentlich ausgefeilterer Methoden. Egal ob die österreichischen Erdäpfel und Paradeiser (zu deutsch Kartoffeln und Tomaten) zwischen alten Autoreifen, kleine Feuchtbiotope neben Hochhäusern oder bunt gemischte und gemeinschaftlich genutzte Kleingärten auf Dächern, das Guerilla Gardening hat sich zu einer neuen Art der Selbstversorgung und der kreativen Gestaltung des eintönigen Großstadtdschungels entwickelt.

Was benötigen moderne Guerilla GärtnerInnen?

1. Grundvoraussetzung ist natürlich zuerst einmal der Wunsch, zur Verschönerung einer verwahrlosten Fläche beitragen zu wollen. Verspüren Sie diesen Drang, aus Grau Grün machen zu wollen, folgt alles andere im Normalfall von selbst.

2. Segeln Sie unter grüner Flagge, sollten Sie zumindest wissen, wohin Sie der Fahrtwind treiben soll, schließlich soll das Kapern für Sie als FreibeuterIn auch von Erfolg gekrönt sein. Sprich, halten Sie Ausschau nach einem kleinen Stückchen Land, welches es zu bepflanzen gilt.

3. Umsichtige Guerilla Gardener planen nachhaltig und langfristig. Wer sich an seinem Eroberungsfeldzug auf lange Sicht gesehen erfreuen will und wer möchte dies nicht, prüft die Bodenbeschaffenheit und sonstige Gegebenheiten, z.B. wird Regenwasser durch eine Überdachung abgehalten oder wie ist die Sonneneinstrahlung beschaffen. Eine Funkie ist zwar ein wunderschönes Gewächs aus der Familie der Agaven, aber steht der zu bepflanzende Brachraum in der prallen Sonne, dann wäre es doch besser, sich für einen herrlich duftenden Lavendel zu entscheiden. Und wer damit spekuliert, sein selbst gezogenes Gemüse an einer vielbefahrenen Strasse aufzuziehen, wird zwar sicherlich die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf sich und seine Vitaminkost lenken, alleine er wird auch die Auspuffabgase jener Autos auf Basilikum, Zucchini und Petersilie dorthin lenken. Da wäre es vielleicht zu überdenken, bei Nacht und Nebel ein paar schöne Tulpenzwiebeln im Erdreich zu versenken, aus welchen sich wunderschöne violette Tulpen entwickeln (so gesehen gleich bei mir ums Eck, wobei ich mich natürlich frage, wer dafür verantwortlich zeichnete).

4. In Gemeinschaft pflanzen macht besonders Spaß. Dazu gehört nicht nur, Gleichgesinnte zu finden, welche sich an der Pflanzaktion beteiligen, sondern auch das Gespräch mit Anwohnern suchen. Machen Sie die Nachbarn zu Verbündeten und Mitwissern, oftmals werfen diese dann auch einen hilfreichen Blick auf das Gepflanzte und helfen mit, Zerstörung vorzubeugen.

5. Guerilla Gardening in Höchstvollendung, sozusagen 5-Sterne-Guerilla Gardening liegt dann vor, wenn Sie sich entscheiden, neue Nahrungsquellen für unsere kleinen Stadtbewohner namens Bienen, Schmetterlinge, Hummeln etc. zu schaffen. Nektarreiche Pflanzenkost wie Salbei, Astern oder Schafgarbe sehen nicht nur gut aus und duften herrlich, sondern dienen auch als wichtige Nahrungsquellen für unsere brummenden, summenden und flatternden Nachbarn.

6. Bei all der Freude und den guten Vorsätzen aber bitte eines nicht vergessen: Der vorgefundene Platz soll nachher schöner sein als vorher! Also Mist und Müll wieder wegräumen, aber das nur der Vollständigkeit halber.

So, ich sehe schon, ich habe Sie auf die dunkel(grüne) Seite der Macht gezogen. Das freut mich natürlich, schließlich ist Guerilla Gardening kein Verbrechen, sondern macht irrsinnig viel Freude. Und um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, hier noch ein paar ganz nützliche Quellen für Ihre erfolgreiche Laufbahn als Untergrund-Gärtner. Da wären zum einen für alle Österreicher die Guerilla Gärtner ganz interessant, für Deutschland stehen mit Rat und Tat die Garten Piraten auf Grüne Welle zur Verfügung und wer es englischsprachig liebt, sollte sich auf dem Blog guerillagardening.org von Richard Reynolds einfach einmal umschauen.

In diesem Sinne kann ich Ihnen nur noch viel Erfolg wünschen beim Umgraben eines tristen Stückchens Erde für eine grünere Welt. Bleiben Sie mir gewogen.

Ihr grüner Guerillero oder, wie die allerbeste Ehefrau der Welt zu sagen pflegt, der grüne Gorilla Paul Bögle      

2.5.2010

Die Patentnummer 0815 PB…

Abgelegt unter: Verkehrte Welt — Paul Boegle @ 21:16

für die Nutzung der Genmanipulation …

wird hiermit Herrn Paul Bögle erteilt. Sehr verehrte Leserinnen, liebe Leser, jetzt ist es amtlich. Ich habe mich zum Patent angemeldet, habe sozusagen meinen eigenen Körper samt meinen hoffentlich schon veränderten Genen patentieren lassen, bin ab sofort ein hochoffizielles und vor allem schützenswertes Gut, welches nur nach Rücksprache mit mir selbst vermarktet werden darf. Fragen Sie mich jetzt bitte nach rechtlichen oder wirtschaftlichen Einzelheiten, ob dem auch so ist, aber ich habe beschlossen, den Weg des geringsten Gen-Widerstandes zu gehen. Für all jene, welche nun stirnrunzelnd kopfschüttelnd vor diesem Artikel sitzen und sich fragen: “Warum wünscht er sich verändertes Erbmaterial, ist er nicht schon mit seiner normalen DNA genug belastet?” Nein, ist er nicht, der liebe Herr braucht verändertes Erbgut, damit der Rubel ordentlich rollt. Ich will endlich reich werden. Ich möchte im Geld baden, bis ich absaufe. Ich brauche Kohle, Marie, Knete, Zaster, kurzum wenn ich zum Genmanipulations-Millionär aufsteigen will, hilft mir nur eines. Neue Gene müssen her, je veränderter, um so besser. Wenn sich meine alten Gene im Spiegel anschauen, quasi sinnbildlich gesprochen, müssen sie grün werden vor Neid. Wer bitte braucht alte arme Gene, wenn nur neues Erbgut reich macht? Getreu dem Motto: Alte Gene, arme Sau, neue DNA, Schwein gehabt! Sie werden gleich sehen, warum.    

“Nun ist er also vollkommen verblödet, unser lieber Herr Bögle, werden Sie sich möglicherweise denken!” “Macht nichts”, entgegne ich Ihnen nonchalant, “denn ich weiß schon, was ich tue! Und wenn ich erst meinen Körper vermarktet habe, werde ich derjenige sein, welcher als letzter lacht!”

Aha, nun sind Sie also doch neugierig geworden? Wissen Sie was, ich bin ein solch herzensguter, weil genmanipulierter Mensch, ich werde Ihnen das Geheimnis meines zukünftigen Erfolgs mitteilen. Ohne Kosten für Sie selbstverständlich, keine Angst, Sie können ruhigen Gewissens weiterlesen, ich bitte Sie nicht zur Kasse (dies hat schon Monsanto vor). Versprochen bei meiner genveränderten DNA-Seele!

Ich muß allerdings voranschicken, daß ich nicht Urheber dieser sensationellen Idee bin. Wer nun eilig bereits am Lorbeerkranz für mein Haupt bastelt, um mich zum Gen-Kaiser krönen möchte, diese Leser muß ich leider enttäuschen. Wer sich später, quasi als wandelnde Patentnummer durchs Leben wandelnd, eine unübersehbare Spur an Geldscheinen hinter sich lassend, bei den Verantwortlichen nie gekannten Reichtums bedanken möchte, der darf dies selbstverständlich tun, aber nicht bei mir, dem Daniel Düsentrieb der DNA.

Sprechen Sie also Ihren Dank jenen Vorreitern vorbildlicher Vermarktung genmanipulierter Erzeugnisse mit Namen Monsanto aus. Denn dieser US-Agrarmulti möchte tatsächlich sowohl Anwender in Form der Landwirte als auch die Verbraucher in Form von Ich-Du-Er-Sie-Es-Wir-Ihr-Sie zur Kasse bitten. Wie das, werden Sie sich fragen? Schauen Sie und staunen Sie: Unter Greenpeace: Kein Patent auf Schinken und Schnitzel, 300 Organisationen fordern neue Patentgesetze oder auch süddeutsche.de: Das patentierte Schnitzel von Silvia Liebrich finden Sie die Antworten auf all Ihre Fragen. Da kann ich nur sagen: Guten Appetit! 

Aber sollten Sie, so wie ich es gemacht habe, mit dem Gedanken spielen, sich und ihre genmanipulierten Innereien zu Geld machen zu wollen, es ist höchste Eile geboten. Wahrscheinlich wird sich irgendein Konzern sowieso schon mit Ihren Blutbildern, Röntgenaufnahmen und vielleicht auch, sollten Sie ein Mann sein, mit Ihrem Sperma beschäftigen. Und dann, eines schönen Tages, stehen zwei freundliche Herren im dezenten, aber irrsinnig teuren Nadelstreifenanzug vor Ihrer Türe, in unserer heutigen Zeit ist die Anwesenheit noch wesentlich freundlicherer Damen im dunklen Kostüm jedoch nicht ausgeschlossen, die noch viel freundlicheren Herren mit den breiten Schultern und den wahnsinnig schicken Sonnenbrillen im Hintergrund beachten Sie dabei bitte nicht, denn diese dienen nur der Staffage. Und jene liebenswerten gesunden Geschöpfe werden Ihnen einen unscheinbaren Vertrag unter Ihr rinnendes Näschen halten, auf welchem Sie nur die ersten, aber dementsprechend wichtigsten Zeilen, werden lesen können. Den Rest vergessen Sie einfach, wer kann und überhaupt wer will schon all das Kleingedrucke in solchen Verträgen lesen. Wichtig ist nur folgendes, wobei die geschlechtsspezifischen Details aufgrund Ihrer genveränderten DNA zukünftig sowieso vollkommen belanglos sind, verwaltungstechnisch wäre es deshalb zu überdenken, nicht einfach fortlaufende Nummern zu vergeben, aber dies müssen andere dunkle Kostüme und Nadelstreifenanzüge entscheiden:

Patentnummer 007 4711

ausgestellt am 23. Mai 2010 von der Weltpatentbehörde Genf

Hiermit wird Frau/Herrn Jenny Bond/James Bond bekannt gemacht, daß mit heutigem Datum sämtliche Verwertungsrechte an Ihrer Person an die

Gesellschaft für unbeschränkte Gentechnikverwertung übergehen (im folgenden GfuG).

Alle zukünftig mit Ihrem Körper und Erbgut erzielten Einnahmen sind aufgrund des folgenden Gewinnabführungsvertrages an die GfuG einkommensteuerpflichtig und werden im Rahmen der jährlichen Gen-Gesellschafter-Versammlung zu 4 Prozent an die Genmanipulierten ausgeschüttet, ausgeschlossen von dieser Regelung sind dabei alle Rindviecher. Die restlichen 96 Prozent werden an die Schweine ausgeschüttet. Rechtsgrundlage bildet hierbei die in §1,II,1-58 der Genmanipulationsverordnung geregelte Gesetzesregelung, welche vorsieht, daß die Verfütterung der von unserem Konzern hergestellten genmanipulierten Futtermittel an Masttiere, insbesondere Kühe und Schweine (nicht Sie, Anm. d. Verf.) sowie Gemüse- und Obstsorten einen entscheidenden Eingriff in Ihr Erbgut darstellt und deshalb nach gewissenhafter Untersuchung Ihrer DNA, welche wir über nun nicht im Detail zu erörternden Umwege über nun nicht im Detail zu erörternde Quellen von nun nicht im Detail zu erörternden Personen gegen nun nicht im Detail zu erörternde Geldsummen erhalten haben, es als erwiesen ist, daß Sie als Konsument dieser von uns mit nun nicht im Detail zu erörternden anderen Geldsummen unterstützten Produkte ein völlig neues Erbgut erhalten haben. Dementsprechend sieht der Welt-Genmanipulations-Gerichtshof  in seinem Urteil vom 04.01.2009 (siehe WGGH-Urteil 5,IV) vor, daß Sie eine exklusive Erfindung unseres Konzerns darstellen und somit der Gewinnbesteuerung unterliegen.

Alles Weitere möchte ich Ihnen nun vorenthalten, da für Ihre Zukunft vollkommen belanglos und unwichtig. Wer also so wie ich mit dem Gedanken spielt, Tiere, Gemüse und Obst weiterhin zu essen und zugleich irrwitzige Geldsummen zu verdienen, dem sei angeraten, schnellstens zu handeln. Ansonsten müssten Sie sich dafür entscheiden, als Erfindung irgendeines Unternehmens Ihre letzten Tage auf dieser Welt zu verbringen, Männern, welche jetzt gerade damit liebäugeln, am Wertschöpfungsprozess durch Zuhilfenahme von Samenbanken partizipieren zu wollen, darf ich entgegenhalten, daß auch Ihr wertvoller Samen nicht mehr Ihr Eigentum ist, also sozusagen auch nicht unter oder besser mit der Hand verschleudert werden darf. Sie sollten also darauf verzichten, sich durch unlautere Mittel etwas Geld aus dem Ärmel zu schütteln.  

Sollten Sie bereits unterschrieben haben, machen Sie sich nichts draus. Vielleicht könnten Sie sich noch für ein paar Wochen in unmittelbarer Nähe eines Kernkraftwerkes aufhalten und mit dem Werbeslogan “Strahlende Schönheit kommt von innen!” Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Wer entsprechende Urlaubsangebote sucht, wird sicherlich in meinem Urlaubsreisen-Katalog der besonderen Art fündig.

Es grüßt Sie das erste selbstvermarktende Wiener Schnitzel Paul Bögle, Verzeihung Patentnummer 0815 PB.          

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