Wider den Voyeurismus 1


Grün raubt einem die Sicht

auf die wirklich interessanten Dinge des Lebens. Es ist leider so! Kaum kommt der Frühling, das Frühjahr oder poetisch ausgedrückt, kaum ist der Lenz da, habe ich keine Freude mehr am Leben. Sie werden mich jetzt zurecht für einen Misanthropen halten, einen verbitterten alten unzufriedenen immer grantelnden ewig nörgelnden Menschen, dessen Freude am und im Leben nur darin besteht, den anderen jauchzenden Mitmenschen mit seinem Pessimismus, seiner tiefsten Schwarzseherei, seiner noch schwärzeren Schwarzmalerei und was weiß ich mit welch sonstigen dem seelischen Okkultismus vertrauten Dingen gehörig auf die Nerven zu gehen.

Recht haben Sie! Ich bin genau so, wie ich mich gerade beschrieben habe. Und was fast noch schlimmer ist: Ich bin auch noch stolz darauf! Und da ich ein freizügiger Mensch bin, lasse ich Sie sogleich an meinem Seelenleben teilhaben und werde Ihnen dezidiert erklären, warum der Frühling die allerschlimmste Jahreszeit überhaupt ist. Ich öffne Ihnen mein Herz, denn mit dieser Mördergrube kann und will ich nicht alleine leben. Ergo mache ich Sie zu Mitwissern und ich garantiere Ihnen, in spätestens zwei Minuten werde Sie sich nichts sehnlicher herbeiwünschen als einen ordentlichen Herbststurm, welcher sich gewaschen hat. Und für die ganz labilen Mitbürger sei jetzt angemerkt: Sollten Sie über die folgenden Zeilen hinauslesen, ziehen Sie sich warm an, denn Sie werden sich stante pede, also stehenden Fusses, selbst wenn Sie im Moment sitzen, den tiefsten Winter zurückwünschen. Ich werde Ihnen jetzt so einheizen, daß Sie unweigerlich Ihre Heizung auf die allerhöchste Stufe stellen, selbst wenn Ihnen der Schweiß in Sturzbächen vom lenzumnebelten Hirn rinnt.

Also, holen Sie sich Ihre Thermounterwäsche, vergessen Sie nicht drei Paar handgestrickte Socken, die Wollhaube legen Sie ebenfalls griffbereit neben Ihren Computer oder noch besser, ziehen Sie alles am besten sofort an! So, Sie sind soweit? Dann los!

Sie wollen wissen, warum der Frühling für jeden halbwegs vernünftigen Menschen das größte Übel ist? Dazu muß ich eines voranschicken: Ich bin ein leidenschaftlicher Voyeur. Ja, ich bin von solch voyeuristischer Natur, daß ich mich sogar selbst beobachte, wenn gerade niemand anderer zur Hand ist, welcher sich von mir beobachten ließe. Möglicherweise kennt die eine Leserin oder der andere Leser die wunderbare Geschichte Narziß und Goldmund von einem meiner Lieblinge schriftstellerischen Schaffens, dem großen Hermann Hesse. Wobei ich nun nicht meine Lebensgeschichte mit der jenes Protagonisten vergleichen möchte, nichts liegt mir ferner außer möglicherweise die Tatsache, daß ich mich ebenfalls auf solch gottlosen Wanderspfaden befinde. Aber sei´s drum, das ist wieder ein anderes Kapitel und bedarf deswegen auch einer Erörterung an anderer Stelle. Weiterhin darf ich anmerken, daß ich auch mit Goldmund, jenem frommen Klosterjüngling, in etwa so viel gemein habe wie ein Radrennfahrer ohne Doping. Aber bitte nicht alles auf die Goldwaage legen, es gibt auch ehrliche Menschen, schauen Sie mein Spiegelbild an!

Alleine diese Verbindung von Voyeurismus und Narziß läßt mich frohlocken. Wie dieses, wird sich der Skeptiker unter Ihnen fragen? Es ist respektive war doch so, damals in der wunderbaren Zeit griechisch grauer perfider Vorzeit. Zugetragen hat sich die Geschichte in der Stadt Thespiai, idyllisch gelegen am Fuße des Berges Helikon, besser bekannt und berühmt als Wohnstätte der griechischen Musen. Und in besagte Stadt mit dem komplizierten Namen Thespiai lebte der noch kompliziertere Flußgott Kephisos, lüstern wie so viele Götter der griechischen Mythologie. Und wie es sich nun einmal für einen mächtigen Flußgott geziemt, war er mit allerlei mächtigen Werkzeugen bestückt, nicht was Ihnen nun schon wieder in den Sinn kommt, wobei das Ihnen gerade gedanklich nach vorne Drängende für alles weitere noch eine wesentliche Rolle spielt. Kephisos hatte, wie es vieler großer Flüsse Sitte ist, eine Unzahl an Mäandern, also Schlingen, Windungen und Wendungen, manch LeserIn wird dies wohl, zugegebenermaßen berechtigterweise, auch meinen Artikeln anlasten. Und infolge seiner unstillbaren potenzierten Gier oder andersherum gierigen Potenz stand ihm der wässrige Sinn nach Fleischlichem. Er vergewaltigte die Wassernymphe Leiriope oder auch Liriope und aus dieser Untat wurde Narkissos, andere sprechen von Narcissus, geboren.

Wie es weitergeht, wissen wohl die meisten. In den Metarmophosen von Ovid geht die Geschichte folgendermaßen weiter, Abwandlungen seien hierbei außer Betracht gelassen und werden explizit vernachlässigt, wobei hier vor allem auf die beiden Narziß-Deutungen von Pausanias sowie der Epitome von Photios verwiesen sei (siehe dazu z.B. Wurzeln und Entwicklung des Mythos des Narziß). Narziss war ein selbstverliebter junger Mann, zumindest wird diese Interpretation auch in unserer Gegenwart der tragischen Gestalt des Narziss oftmals vertreten. Doch war Narziss dies wirklich oder müssen wir tiefer graben? Nein, liebe LeserInnen, dies möchte ich Ihnen für heute ersparen, aber zumindest muß ich mir diesen Langweiler gleich einmal für spätere Zeiten notieren, denn nur wer schreibt, der bleibt. Machen wir es also kurz und geben wir die Worte seiner Mutter Leiriope wieder, welche sie an den Seher Teiresias (Tiresias) richtete, um zu erfahren, ob ihrem Sohn ein langes Leben vorausbestimmt sei.

Teiresias bejahte diese Frage, allerdings mit der im weiteren Verlauf fatalen Einschränkung: „…, si se non noverit“ („Wird sich selbst er nicht schauen!“). Also Narziss sei nur unter der Voraussetzung ein langes Leben bestimmt, solange er sich selbst fremd bleibt. Diese auf den ersten Blick enigmatische Erklärung des Teiresias gewinnt allerdings bald an Schärfe. Die Liebe sowohl der Bergnymphe Echo als auch seines Verehrers Ameinios zurückweisend straft ihn Nemesis mit nicht zu zähmender Selbstverliebheit, Narziss verliebt sich in sich selbst, in sein eigenes Spiegelbild, welches ihm aus dem Wasser entgegenblickt. Diese Unmöglichkeit einer unerfüllbaren Liebe erkennend bringt sich Narziss um, das Blut des Narziss wiederum bringt eine Narzisse an dieser Stelle zum Blühen.

So, ich sehe schon, die ersten meiner LeserInnen sind wieder einmal sanft entschlafen. Es scheint, ich habe wie so oft die Kurve wieder nicht gekriegt! Aber selbst ich muß nun erst nach oben scrollen, um den Ausgangspunkt meiner Erzählung wieder zu finden und muß ernsthaft überlegen, diesen nun in einen sinnvollen Kontext zu bekommen. Dann rollen wir, nachdem wir das Scrollen erfolgreich beendet haben, natürlich meine ich dabei in erster Linie mich selbst, schließlich habe ich in meiner Selbstverliebtheit, um nicht sogar von Selbstvergessenheit zu sprechen, den Stein ins Rollen gebracht. Wussten Sie eigentlich, wenn wir uns schon einmal mitten in der griechischen Sagenwelt befinden, daß Sisyphos dieses Problem mit dem rollenden Stein jeden Tag hatte? Nein, vergessen Sie es, auch meine Verschlagenheit hat ihre Grenzen, ganz im Gegensatz zu jener des schon erwähnten Sisyphos.

Nun, also die Verbindung, ja diese Verbindung von Narziss und meinem Voyeurismus, wie soll ich jetzt sagen, wo soll ich denn beginnen? Also, irgendwie fehlt mir im Moment der rote Faden. Apropos roter Faden, wer weiß eigentlich, woher dieser sprichwörtliche rote Faden zum ersten Male Verwendung fand? Ein kleiner Tipp von meinem selbstverliebten Alter Ego, jenem unverzichtbaren Bestandteil meines zwei-, drei- und vielfach gespaltenen Charakters, es hat etwas mit, ob Sie es nun glauben oder nicht, der griechischen Mythologie zu tun. Und zwar hatte sich Theseus so im Labyrinth von Knossos verirrt, die näheren Umstände lassen wir außen vor, daß er vor lauter Verzweiflung schon den Minotaurus um Rat fragen wollte. Dieser jedoch war dem Theseus, auch hier beleuchten wir nicht die näheren Umstände, so feindlich gesinnt, daß er ihn umbringen wollte. Nun gut, kurze Rede, langer Sinn: Theseus tötete den Minotaurus und mit Hilfe eines Garnknäuels, dem roten Faden, welchen ich anscheinend  verloren habe, übrigens ein Geschenk von Ariadne, deshalb auch als Ariadnefaden bezeichnet, nicht an mich, sondern an Theseus, fand er den Ausgang aus dem Labyrinth, im Gegensatz zu mir.

Also fange ich jetzt noch einmal von vorne an. Ausgangspunkt meiner Irrfahrt war, soweit ich mich erinnern kann, aber berichtigen Sie mich bitte, mein Voyeurismus und warum der Frühling dem entgegenwirkt. Apropos Irrfahrt, wussten Sie eigentlich, daß es für dieses Wort auch das Synonym Odyssee gibt. Ja, und Sie werden es nicht für möglich halten, geprägt hat diesen Begriff wahrscheinlich der Dichter Homer. Und jetzt halten Sie sich bitte fest, denn unglaublicherweise kommt dieser aus Griechenland und es wird, besonderes Augenmerk sei hierbei auf die Gesänge neun bis zwölf dieses Epos gerichtet, die Geschichte des in der griechischen Mythologie so wohl bekannten Helden Odysseus erzählt, die bereits erwähnten Gesänge berichten hierbei insbesondere von seinen Irrfahrten und Abenteuern, welche er nach Ende des Trojanischen Krieges bestehen musste. Wer nun langsam am Verzweifeln ist, wann meine Irrfahrt eine Ende findet, der irrt, wenn er glaubt, dieser Zeitpunkt sei nun erreicht.

Wissen Sie was? Ich lasse es jetzt bleiben. Ich komme einfach auf keinen grünen Zweig. Denn genau diese sind es, welche mir jedes Jahr pünktlich dann, wenn alles sprießt, mein voyeuristisches Leben so unendlich schwer machen. Stellen Sie sich doch bitte folgende Situation vor. Ich warte also wie so oft auf die Schnellbahn, welche meinen von der kommenden Arbeit bereits im Vorhinein schon ausgemergelten und vollkommen geschwächten Körper in die vorgegebene Richtung bringen soll. Der Puls jetzt schon schwach, die auf mich zukommenden Aufgaben drücken schwer wie das Himmelszelt auf die Schultern des Titanen Atlas, übrigens kommt Atlas in der griechischen Mythologie vor, aber dies sei nur am Rande erwähnt, so harre ich der Dinge, die da kommen. Ich sitze also auf einer kleinen Bank, die im Gegenlicht der frühlingshaften Sonne verführerisch glitzernden Gleise der Bahn unsichtbar ins Nirgendwo führend, und warte.

Gegenüber, vielleicht 100, mögen es 150 Meter sein, befindet sich ein angrenzender Sportplatz. Und auf dem wird dem runden Leder nachgejagt, besonders am Wochenende kämpfen dort 44 Beine mit unbändigem Siegeswillen um Ruhm, Ehre und möglicherweise auch ein paar Euro Siegesprämie. Und da ich weiß, daß solch ein Zuschauen meist die unangenehmen Folgen eines Eintrittgeldes nach sich zieht, freue ich mich jedes Mal, ob meines hervorragenden Sitzplatzes sozusagen schwarz zu schauen. Ich freue mich also immer schon diebisch, gratis, kostenlos und völlig umsonst am Spiele zweier Mannschaften teilzuhaben, von denen ich allerdings nicht einmal weiß, wer sich hier mit sportlichen Mitteln misst. Aber dies stellt für mich kein Problem dar, alleine die Gewissheit, um das Eintrittgeld herumzukommen, beflügelt mich, mich schon Stunden vorher auf meinem angestammten Platz niederzulassen, perfiderweise die allerbeste Ehefrau im Glauben lassend, ich sei unabkömmlich in meinem Arbeitsbereich.

So sitze ich also bereits am frühen Morgen an der Schnellbahn, Züge rauschen im Minutentakt an mir vorüber, Schulkinder begrüßen mich und geben mir ihr Pausenbrot, selbstverständlich gegen Bares, alte Frauen beschimpfen mich als sittenlosen Lüstling, die zwanglos vorbeischauenden Polizisten schauen sich meinen Personalausweis nur noch gelangweilt an, die Welt ist vollkommen im Lot, sie dreht sich, sie dreht sich um mich. Doch mit jedem Tag wird es schwieriger, mit jedem Tag lassen die wärmenden Strahlen der Frühlingssonne Blatt für Blatt an den vom Winter so entzückend kahlen Ästen sprießen. Die Natur sabotiert mich, wo es geht. Anfangs lassen noch ausreichend große Löcher die Sicht auf den Fußballplatz zu, doch das Drama nimmt seinen Lauf. Was bitte ist die griechische Tragödie gegen die erbarmungslose Bestie Natur? Nichts, rein gar nichts!

Gestern war es dann soweit. Ich wusste, die Zeit drängt. So verließ ich bereits um 4:39 Uhr mein trautes Heim, Dienstbeginn ist üblicherweise um 18:00 Uhr, meiner Frau erzählte ich etwas von dringend, besonders eilig und von unglücklichem Unglück und katastrophaler Katastrophe, quasi die Welt ist ohne mich verloren und ich bin unabkömmlich und so weiter. Schuldbewußt nahm ich meine Habseligkeiten, senkte meinen Blick und schlich aus dem Haus. Einzig die allerbeste Tochter war sich der Tragweite meiner Verantwortung bewußt, denn sie sagte im Vorbeigehen: „Das Leben ist kein Spiel!“ „Weise Worte“, dachte ich bei mir und tastete mich durch die finstere Nacht.

So saß ich auf meiner Bank, der erste Frühzug im fortgeschrittenen Frühling spuckte verschlafene Gestalten aus, mürrisch und mißmutig, keine Spur von spielerischer Leichtigkeit. Ich saß und saß, die Sonne tauchte den Morgen in ein zartes Licht, die Silhouetten der Bäume erwuchsen aus dem Dunkel, Blatt für Blatt zeichnete sich gegen den pastellfarbenen Himmel ab. Und dann sah ich: Nichts! Die letzte Bastion war gefallen, hinter einem dichten grünen Blätterwald, einem undurchdringlichen Vorhang aus grausamen ekelhaft grünen Blättern. Mein heiß geliebter Sportplatz war nun endgültig meinen Blicken entschwunden, kein noch so kleiner Grashalm lustwandelte vor meinem sportbegeisterten Auge, die weißen Kreidemarkierungen der heiligen Strafräume ließen sich nur noch erahnen, die formvollendeten Elfmeterpunkte schimmerten verschwommen im Nirwana aus grüner Bestialität, nicht einmal mehr die tapfer gegen den Frühling ankämpfenden Torstangen boten mir ihren täglichen Gruß. Alles war weg, verschwunden hinter diesem ekelhaften frischen Frühlingsgrün, praktisch zubetoniert von Mutter Natur. Ich kramte in sämtlichen Taschen, von Kleingeld, ganz zu schweigen von Großgeld, keine Spur, alles verflüchtigt im Tausch gegen Vollkornbrot mit Nutella. 

Ich hasse den Frühling! Wie liebe ich den Winter! Da habe ich freie Sicht auf meinen heißgeliebten Sportplatz. Jetzt müsste ich nur noch die ganzen Fußballspieler dazu bringen, daß sie im Winter Fußball spielen. Wer braucht schon eine Winterpause? Die sollen lieber eine ordentliche Frühlingspause einführen. Dann wäre allen gedient, besonders mir. Ich könnte mich wieder einmal ordentlich ausschlafen. Gerade im Frühjahr überkommt mich immer so eine Müdigkeit, geradezu eine Frühjahrsmüdigkeit. Ich habe es bis dato noch nicht durchschaut, dieses Phänomen Frühjahrsmüdigkeit, phänomenal, dieses Phänomen. Pünktlich am 01.01. beginnt diese Frühjahrmüdigkeit, begleitet mich wie ein roter Faden, Sie wissen schon, Ariadne läßt grüßen, und punktgenau am 31.12. beendet sie ihren Dienst, um aber sogleich am 01.01. wieder ihr Stelldichein zu geben. Es ist zum Verzweifeln, zum Heulen, leider bin ich dazu zu müde.   

So sitze ich also wieder auf unserer Terrasse, vereint mit Frau und Kind. Und wissen Sie was? Ich sehe nicht einmal mehr in Nachbar´s Garten vor lauter Blumen und Büschen. Aber nächstes Jahr wird alles anders, da pflanze ich überhaupt nichts mehr in unserem Garten, nun gut, möglicherweise ein paar Blumen, vielleicht noch den einen oder anderen Strauch, abgesehen von den Kletterrosen, aber die wollte ich sowieso schon lange. Ach ja, und eine weitere Clematis würde sich beim wilden Wein ganz gut machen, allerdings nur mit dem Geißblatt, welches ich bereits vor zwei Jahren gesetzt habe. Schade, daß die Forsythie ihre gelben Blätter schon verliert, aber dafür werden die Pfingsrosen heuer besonders schön, ganz abgesehen von den türkischen Lilien, die scheinen ziemlich üppig werden, ich muß aufpassen, daß ich den Überblick nicht verliere. Das mit dem Duftrasen war übrigens auch eine gute Idee, wer kann schon römische Laufkamille sein eigen nennen?

So hat sich also wieder ein neuer Frühling in unser Land geschlichen, hat sich unmerklich breit gemacht und schwingt mit leisen grünen herrlich duftenden summenden bunten flatternden schwingenden wohlig warmen Lebensgeistern über uns. Und unter uns, so nebenbei bemerkt. Winston Churchill hat wahrscheinlich niemals sein legendäres „No Sports!“ gesagt, aber sollte er es gesagt haben, kann ich ihn nur dazu beglückwünschen. Bin ich vollkommen einer Meinung. Und sollten diesen kryptischen Spruch bereits die alten Griechen geprägt haben, ja dann liebe ich die griechische Mythologie noch ein kleines bißchen mehr als ich es ohnehin schon tue. Aber das wissen Sie bereits.         


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Kommentar erstellen