Auf ein freies Wort 1


Ich nehme mir die Freiheit…

… und gestatte mir selbst, sozusagen erteile ich mir mein eigenes Wort, meine verehrte Leserschaft auf den jüngsten Sproß meiner Internet-Familie aufmerksam zu machen. Freie Zeit ist online lautet die Botschaft, kurz und knapp, aber doch um Ihre Gunst und Aufmerksamkeit heischend.

Freie Zeit steht natürlich für Freizeit! Natürlich? Nein, weit gefehlt! Der Blog Freie Zeit dient mir vielmehr als experimentelle Spielwiese, auf der Themen und Bereiche ihren Platz finden, welches sich nun beim besten Willen, auch nach noch so gründlichem und abgründigem Nachdenken, nicht mehr in den Kontext dieses Blogs einbinden lassen. Was bleibt mir dementsprechend, um Herr meiner überschäumenden Gedanken zu werden?

Entweder all meine Morbiditäten im kleinen kranken Hirn des Paul Bögle vermodern lassen, solange warten, bis sich all meine Monströsitäten, Obszönitäten, Eventualitäten wieder verflüchtigt haben, um andererseits Platz für neue …täten zu schaffen. Soll ich nach dem Grundsatz „Gedanken raus, Luft rein!“ verfahren, soll ich all das stillschweigend als Niemals-Gesagtes, Nie-Geschriebenes und Nicht-Gedachtes in den Tiefen meiner Seele begraben, ohne Sie daran teilhaben zu lassen? Nein, dafür bin ich ein viel zu boshafter Mensch. So bleibt dementsprechend nur die Oder-Variante.

Ein neuer Blog muß her. Und hier ist er, mein neuestes virtuelles Kind mit dem vielsagenden nichtssagenden Namen Freie Zeit. Hier ist oberstes Gebot: Keine freie Zeit in meiner Freizeit. Geschrieben wird auf Teufel komm raus, satanisch, diabolisch, höllisch, geradezu unchristlich und vor allem zu unchristlichen Zeiten. Freiheit, Freiraum, freies Denken, freie Geister, freies Handeln, alles wird hier seinen Platz finden, muß seinen Platz finden, denn mein Gehirn platzt bereits aus allen Nähten, will sich über Sie ergiessen, will Sie mit Wortschwällen förmlich ertränken.

So bleibt mir nur noch eines. Begleiten Sie mich beim Bewerten, Umwerten, Neubewerten. Lassen Sie uns gemeinsam fragen, nachfragen, erfragen, neue Fragen stellen und mehr Fragen auf alte Fragen finden. Nicht die Antworten sollen unser Ziel sein, denn diese glauben wir bereits zu wissen. Und nun folgen Sie mir zu den ersten Artikeln Tote Zeit, Meinungsfreiheit – freie Meinung? sowie Barbara Rosenkranz wählt Blau-Pause!  


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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