Vietnam – zwischen Kultur und Krieg 1


16.01.2010 Vietnam: Cao Dai Tempel und Cu-Chi Tunnel

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm! Wenn Sie mich jetzt fragen, ob dieses Sprichwort vietnamesischen Ursprungs ist, könnte ich Ihnen keine zufriedenstellende Antwort darauf geben. So sei´s drum, lassen wir den Vogel also trotzdem zeitig aus seinem Käfig, (Warum? Siehe Saigon – mit dem Cyclo zur Jadekaiser-Pagode), schliessen wir uns, damit meine ich ausnahmslos alle im Daunenkäfig, diesem um 6:00 Uhr gleich an und bewegen wir uns aus unserem weichen Ehenest, dem Bett.Vietnam Insel Phu Quoc: Indiana Bögle (und) der Schrecken des Mekong

6:00 Uhr? Aufstehen? Im Urlaub? Drei Fragen, aber keine Frage! Wir sind schließlich hier, um uns Vietnam nicht nur aus der Vogelperspektive anzuschauen. Jetzt heisst es Land und Leute kennenlernen, mit einem Open Tour Bus fahren wir heute in das Landesinnere nordwestlich von Saigon.

Sämtliche Bilder Copyright © 2010 Paul Bögle

Sightseeing in Vietnam ist nicht ganz so einfach wie Sie es vielleicht aus anderen Teilen dieser Welt gewohnt sind. Sie haben dementsprechend zwei Möglichkeiten, wobei ich jetzt, nach unseren gemachten Erfahrungen, die letztere vorziehen würde. Reisen in Vietnam, egal ob per Bus oder Zug, können Sie, in dem Sie eines der unzähligen Travel Cafes aufsuchen, sich dort ein Open Tour-Ticket kaufen und dann Vietnam auf eigene Faust erkunden. Diese Open Tour-Tickets haben sicherlich den Vorteil, dass Sie hier beliebig ein- und aussteigen können, d.h. haben Sie Gefallen irgendwo gefunden, bleiben Sie dort, bis es Sie weiterzieht. Sie können ebenfalls mit dem Zug von Hanoi nach Saigon reisen, natürlich steht es Ihnen frei, Vietnam auch von Süden (Saigon) nach Norden (Hanoi) zu erkunden. Ich muss mich jetzt im folgenden auf die Reiseberichte unserer zahlreichen, ständig wechselnden Reisebekanntschaften verlassen, die diesen Weg gewählt haben.

Die Bahnstrecke des Vietnam besteht momentan nur aus zwei Meterspur-Bahnen. Eine kommt aus dem Norden und führt, von China kommend, über Hanoi, Hue, Natrang und endet schließlich in Saigon (Ho Chi Minh Stadt), die andere dementsprechend Richtung Norden. Zum einen benötigen die Züge sehr lange, der schnellste bewältigt die mehr als 1700 Kilometer lange Strecke in 29 Stunden, andere Reisende sprachen aber auch von 40 Stunden Fahrtzeit, zum anderen sind die Züge meist ausgebucht. Reisende haben uns empfohlen, einen Platz bereits mehrere Tage vor Fahrtantritt zu reservieren. Nun gut, da wir „nur“ den Süden Vietnams bereist haben, ein Grund war eben dieses zeitintensive Reisen, haben wir uns hauptsächlich mit Bussen durch das Land bewegt. Auch hier besteht die Möglichkeit, sich ein Open Tour-Ticket zu sichern, um Vietnam in Eigenregie zu bereisen. Man sollte sich allerdings über eines im Klaren sein. Auch Vietnamesen benutzen Busse. Und da dies im Land die günstigste, bequemste und vor allem meist einzige Möglichkeit ist, lange Strecken hinter sich zu bringen, sind die „normalen“ Open Tour-Busse auch meist gut gefüllt bis überfüllt. Desweiteren kann es durchaus passieren, dass während der Fahrt der Bus gewechselt werden muss bzw. dass etwas exotischere Ziele des Landes nur über Umwege zu erreichen sind. Keine Frage, wer Zeit hat und sich das Land wirklich aus verschiedenen Perspektiven anschauen möchte, ist diese Art des Reisens sicherlich die beste Option.

Alleine, wir waren natürlich wieder einmal unseren zivilisierten Restriktionen unterworfen, sprich drei Wochen Urlaub und dann husch, husch, wieder ins große Körbchen der arbeitenden Bevölkerung. Also wählten wir die zweite Alternative.

Eine unüberschaubare Anzahl an kleinen Reiseanbietern in Saigon, speziell entlang und um die Hai Ba Trung Street und der Duong De Tham in Saigon, bietet Komplettpakete an. Ich möchte und kann schon gar nicht auf die verschiedenen Anbieter eingehen, da es schlichtweg unfair wäre, sich nur aufgrund der gelesenen Informationen und Aussagen aus dem Internet zu stützen. Ich bin der Meinung, dass es keine grossen Unterschiede geben kann, da die Erfahrung gezeigt hat, dass die verschiedenen Reisenden, egal über welchen Veranstalter sie nun gebucht haben, im Endeffekt doch immer eine grösstenteils gleiche Reiseroute hatten. Mag dies nun daran liegen, dass die Anbieter noch gewissen Zwängen ihrer Regierung unterworfen sind, mag es aber auch daran liegen, dass sich gewisse Reiseroute im Laufe der Zeit als praktikabel und machbar erwiesen haben. Der Vollständigkeit halber sei trotzdem erwähnt. Wir buchten unsere Ausflüge bei T.M. Brother´s Cafe, welche ebenfalls in der Duong De Tham ihr Büro haben.

Vietnam Insel Phu Quoc: Johnny Weissmüller Bögle oder Der Sixpack im SpeckmantelKurzum, wer diesen Weg des Reisens wählt, wird sicherlich den einen oder anderen Dollar mehr bezahlen müssen, andererseits bieten diese Open Tour-Busse aber auch mehr Komfort. Gerade auf langen Strecken auf nicht ausgebauten Strassen wird man mehr Beinfreiheit zu schätzen wissen.

Wir haben also diesen Weg gewählt. Manch Leser wird sich nun denken: Schau an, diese bequemlichen Touristen. Ja, ja, ist schon gut. Aber denken Sie doch bitte an mein fortgeschrittenes Alter, man nennt mich nicht umsonst in Forscherkreisen Indiana Bögle, den Weißhaarigen oder mein weltbekanntes Pseudonym Der-von-frischen-Kräften-Verlassene dürfte Ihnen sicherlich ebenfalls bekannt sein. Andere böse Zungen, besonders jene mit dem Ehering am Finger, titulieren mich sogar als Johnny Weissmüller Bögle, den Dickbäuchigen oder auch Kugelbauch von Phu Quoc. Und sehr stolz bin ich natürlich auf meinen Body, von Körper Vietnam Insel Phu Quoc: Reisbauer in Rosakann man hier wohl kaum mehr spreche, in Bodybuilder-Kreisen kennt man mich nur unter meinem Titel „Der Sixpack im Speckmantel“. Und wer Schliemanns Erben kennt, Sie wissen schon, jene Sendung eines deutschen öffentlich-rechtlichen Senders, mich nennt man, der Gipfel der Geschmacklosigkeit, Schliemanns Grossvater. So, nun habe ich mich wieder einmal selbst der Lächerlichkeit preisgegeben, einige meiner ArbeitskollegInnen werden nun ihre helle Freude an der folgenden Kollektion geheimster Geheimfotos haben. Überhaupt jenes mit dem Titel „Reisbauer in Rosa“ hält meine liebe Gattin, Sie wissen schon, die allerbeste Ehefrau der Welt, für besonders gelungen. Wie man sich nun denken kann, teile ich diese Meinung nicht unbedingt. Wenn sich dann alle wieder beruhigt haben, wollen wir endlich in den Bus einsteigen, welcher uns aus Saigon in Richtung Norden chauffiert.

Vietnam Insel Phu Quoc: Indiana Bögle in Ruhe- oder besser in LauerstellungEs gibt natürlich auch hier wieder zwei Möglichkeiten. Auch hierbei wählten wir wiederum die etwas teurere Alternative, wenn man bei vier Dollar wirklich von teuer reden kann. Wir buchten direkt über unser Hotel, d.h. wir hatten den unschätzbaren Vorteil, dass wir morgens direkt vom Hotel abgeholt wurden, pünktlichst und ohne Stress stiegen wir um 8:00 Uhr in einen kleinen Bus deutschen Fabrikats, Sie wissen schon, mit so einem Stern vorne drauf, und kurvten quer durch die Stadt, um noch andere Reisende mitzunehmen. Noch einmal zurückzukommen auf die angeblich teurere Alternative. Rechnet man jetzt wiederum, dass wir direkt vor dem Hotel abgeholt wurden und uns Vietnam Mekong-Delta: Der Kuss der Schlangenfraudementsprechend die Taxikosten zum Reisebüro ersparten sowie weiterhin in aller Gemütlichkeit frühstücken konnten, die Pho war wie jeden Tag mein erstes Essen des Tages, sehe ich die vier Dollar nicht unbedingt als verlorenes Geld an. Aber dies muss jeder für sich selbst entscheiden.

Mit unseren Mitreisenden, Sie werden es nicht glauben, unsere Reisegruppe bestand aus einem Thai, welcher mit seiner Tochter sein Nachbarland Vietnam bereiste, und fünf Vietnamesen. Meine Frau und ich waren die einzigen beiden Langnasen im Bus, welch Wohltat. Sie werden jetzt fragen: Warum bereisen fünf Vietnamesen Vietnam, und dies auch noch auf touristische Art und Weise. Da müssen wir wieder für einige Momente in die Geschichte Vietnams abtauchen.

Hintergrund sind hier die sogenannten Boat People und damit auch wieder der Vietnamkrieg. Nach dem Ende des Vietnamkrieges und der Übernahme des Landes durch das kommunistische Nordvietnam waren viele Menschen des Südens, also der ehemaligen Republik Vietnam, den Repressalien der neuen Regierung ausgesetzt. Da Vietnam selbst jedoch auf dem Landweg keine geeigneten Zufluchtsmöglichkeiten zuließ, Laos, Kambodscha und China als unmittelbare Nachbarstaaten boten den Flüchtlingen keinen ausreichenden Schutz, stand als letzter Ausweg nur die Flucht über das Meer. Hunderttausende von Vietnamesen, aber auch Kambodschaner, deshalb spricht man im ursprünglichen Sinne auch von den indochinese boat people, den Bootsflüchtlingen Indochinas, stachen mit hoffnungslos überladenen Booten, unzureichendem Proviant und kaum Süsswasser in See, um nach Thailand oder Malaysia zu kommen, um dort in aufnahmewilligen Drittländern um Asyl anzusuchen. Viele kenterten, viele wurden von Piraten angegriffen, viele starben auf hoher See. Die Älteren unter uns werden sich sicherlich noch an die Cap Anamur erinnern können, jenes erste Schiff, welches im südchinesischen Meer nach Flüchtlingen suchte und viele rettete und bis heute Symbol für Hilfsbereitschaft und humanitäres Verhalten ist.

Cu-Chi Tunnel: Erst Tee trinken und dann abwartenEiner dieser Flüchtlinge, damals noch ein Kind, war einer unserer Mitreisenden. Und jetzt, seit mehr als 30 Jahren in San Francisco lebend, besuchte er seine Heimat, um der Hochzeit seiner jüngeren Schwester beizuwohnen. Zusammen mit seiner Tante, deren Mann und zwei weiteren Freunden der Familie unternahm er nun eine kleine Reise zurück in eine Vergangenheit voller schmerzlicher Erinnerungen. Es mag vielleicht seltsam klingen, aber gerade dieses Erlebnis machte für uns die Schrecken des Krieges, in diesem Falle des Vietnamkrieges, noch transparenter, da hier der Krieg anhand eines greifbaren menschlichen Wesens sozusagen hautnah vor einem stand und nicht anonym durch die Medien transportiert wurde.

Wir hatten zu späterer Stunde die Gelegenheit, die Cu-Chi Tunnel der Vietcong-Kämpfer selbst zu erleben, aber den Cu-Chi Tunnel: ZeitstrudelWahnsinn eines Krieges anhand von Menschen mitzuerleben, welche durch diesen auseinandergerissen wurden, macht einen wesentlich nachdenklicher als leere Tunnel und verrostete Fallen aus altem Kriegsmaterial. Erst diese Nachbeben der Unmenschlichkeit, deren Wellen uns nach Jahrzehnten des Vergessens und Verdrängens erreichen, lassen einen an der Sinnhaftigkeit vieler Dinge unserer Menschheitsgeschichte zweifeln, wenn nicht sogar verzweifeln. Kriegsfilme, Schwarzweiss-Bilder, Relikte einer scheinbar längst aufgearbeiteten Vergangenheit mögen uns als Mahnmale dienen, aber sie werden uns niemals die Schicksale des einzelnen Menschen vor Augen führen. Wir können uns noch so oft vergangene Kriegsschauplätze anschauen, wir können unzählige Male Gedenkfeiern für gefallene Soldaten abhalten und wir können noch so oft der unbeteiligten und unschuldigen Toten gedenken, doch wirkliches Leid werden wir als Aussenstehende niemals so empfinden können wie jene, welche ihre eigene, ihre ganz persönliche, ihre von Krieg getränkte blutrote Vergangenheit ein Leben lang mit sich tragen.

War Remnants Museum Saigon: Und wo sind die Sieger dieses Krieges?

Quelle und Originalbilder: War Remnants Museum Ho Chi Minh City

So, liebe Leser, nachdem ich Sie zu Anfang dieses Artikels zum Lachen gebracht habe, hoffe ich inständig, dass Ihnen dieses nun im Hals stecken geblieben ist. Ich möchte Sie nicht provozieren, aber ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, durch meinen Blog zum Nachdenken anzuregen, ich möchte konfrontieren und vielleicht einen kleinen, nur einen winzig kleinen Teil dazu beitragen, dass Kriege zu dem werden, was sie aus meiner Sicht sein sollten, eine menschenunwürdige Form, Konflikte aus der Welt zu schaffen, Probleme zu lösen und Ansprüche, sei es nun berechtigterweise oder ungerechtfertigt, geltend zu machen. Wir alle, ich manches Mal sogar mehr als andere, appellieren an die Menschlichkeit. Doch welchen Stellenwert besitzt heutzutage die Menschlichkeit in einer von Menschen geschaffenen Institution namens Krieg?

Aber lassen wir es wieder einmal gut sein, ich habe Sie nun galant bis zu diesen Zeilen gelockt und gelenkt, deshalb will ich Sie nun wieder mit dem weiteren Verlauf unseres heutigen Ausflugs zum Cao Dai Tempel und dann zu den schon erwähnten Cu-Chi Tunneln unterhalten.

 War Remnants Museum Saigon: Kriegsspiele in Schwarz-Weiss

Wir fahren also aus der Stadt hinaus in fast nördlicher Richtung Richtung Tay Ninh. Wenn ich schreibe, wir fahren aus der Stadt hinaus, bedeutet dies zuallerst einmal, dass wir in etwa eine Stunde brauchen, um auch die letzten Aussenbezirke Saigons hinter uns zu lassen. Wohlgeordnet sind die Strassen nach verschiedenen Dienstleistungen und Handelsgütern sortiert und aufgeteilt. In einer Strasse reiht sich kilometerlang ein Geschäft nach dem anderen mit all dem, was das Herz des Handwerkers und Häuslebauers erfreut. Rohre, Klimaanlagen, Fenster, Türen, dann wieder Rohre, Klimaanlagen, Fenster, Türen und schließlich, weil es so schön war, Rohre, Klimaanlagen, ah, da schau, ein Betrieb mit Fliesen hat sich dazwischen geschmuggelt, aber danach wieder Fenster und Türen, die Klimanalagen kommen jetzt sogar mit Tresoren daher, welch Wonne. Eine andere enge Gasse lässt das Herz meiner Frau hoch und höher schlagen. Brautkleider, Brautmode, Nagelstudios, soweit das heiratswillige und -wütige Auge reicht. Ich deute stumm auf ihren Ehering, aber selbst dies lässt ihr eheliches Herz kalt. Also warte ich still ab und siehe da, die stummen Bräute lösen sich endlich in (mein) Wohlgefallen auf und machen Platz für fabrikneue Roller. Nicht, dass mich nun Roller übermäßig interessieren, aber was mich brennend interessiert, wer soll die alle kaufen. Dann fällt mein Blick allerdings wieder seitswärts auf die Strasse und ich sehe Tausende potentieller Kunden. Wir rollen an Rollern vorbei, während Roller an uns vorbei rollen. Ich liebe Saigon, die Weltstadt des motorisierten Zweirades. Saigon, Du Zentrum der tuckernden Ein- bis Zweitakter. Saigon, Du Mittelpunkt der Ein-, Zwei-, Drei- und Viersitzer. Saigon, Du Hauptstadt der knatternden Kolben. So, jetzt aber Schluss, wir wollen schließlich weiter. 

Dann machen wir allerdings einen, zumindest für uns, nicht geplanten Stop. Wohlweislich wurde uns verschwiegen, dass wir zum Zwecke der Devisenbeschaffung die Vietnam Handicapped Handicraft Factory besuchen. Einige andere kleine Busse stehen bereits vor uns da, wir werden in einer kurzen Führung an Menschen vorbeigeführt, welche trotz ihrer Behinderungen an Arbeitsplätzen hauptsächlich Lackwaren und Keramiken herstellen bzw. mit hauchdünnen Eierschalen verzieren, welche dann mit verschiedenen Lackschichten überzogen werden. Es ist jetzt natürlich nicht unbedingt die feine Art, wenn einem der Reiseverlauf so derart verschwiegen wird, aber es ist doch eine lässliche Sünde. Der abschliessende Schauraum mit eindeutiger Animation zum Kauf darf selbstverständlich nicht fehlen, aber es wird einem trotz alledem niemand an die Seite gestellt, der einen unentwegt mit zum Verkauf angebotenen Artikeln traktiert. Da haben wir schon Schlimmeres erlebt, Ägypten hat da geradezu meisterliche Fähigkeiten entwickelt, aber auch in der Nähe von Mombasa wurden wir damals, jaja, lange ist es her, auf harte Geduldsproben gestellt. Nun gut, inwiefern nun die Erlöse den Behinderten zugute kommen, kann ich beim besten Willen nicht beurteilen, aber da schließlich jeder Reisende für die Zuhausegebliebenen ein kleines Präsent braucht, dann fangen wir eben hier mit unseren Einkäufen an.

Unsere Reisegruppe ist fertig, andere steigen bereits wieder in Busse ein, Ziel unbekannt, wieder andere kommen gerade an. Wir fahren weiter. Auf staubigen Strassen geht es an staubigen Hütten, welche unter staubigen Palmen im staubigen Schatten stehen, nordwestlich Richtung kambodschanischer Grenze.

So, ich sehe, dass mein Bericht schon wieder ausufernde Formen annimmt. Deshalb würde ich sagen, dass wir den Nachmittag in einem separaten Artikel abhandeln und deshalb sage ich wieder einmal: Fortsetzung folgt.

Ihr kugelbäuchiger, rosabändiger Kriegsgegner Paul Bögle      



Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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