Urlaubsstimmung 1


18.04.2010 9 Uhr 32 Minuten 24 Sekunden

C. war überarbeitet. C. hatte jetzt das, was man allgemein als Burn-out-Syndrom bezeichnete. Er war fertig, seine Nerven lagen praktisch blank. C. konnte nicht mehr, er brauchte nun die dringend benötigte Pause, welche ihm schon seit Jahren versprochen wurde, aber es fand sich einfach niemand, der dieses gegebene Versprechen einzulösen bereit war. Seine Arbeitgeber, C. hatte eine Unmenge davon, da er weitgehend freiberuflich tätig war, forderten ihn jeden Tag aufs neue, noch ein Auftrag, noch ein Datenabgleich, noch eine weitere Transaktion. C. wusste mit der Zeit nicht mehr, welche Aufträge er als erstes erledigen sollte und welche noch etwas warten konnten, aber überall stand derselbe Satz: „Höchste Priorität! Sofort zu bearbeiten! Mit der Bitte um umgehende Erledigung!“

C. war durch diese Auftragsflut zur gefragtesten Person geworden, wer etwas wollte, musste sich in fast allen Fällen an C. wenden. Sicherlich, durch seine Fähigkeit, alles schnell und zur größten Zufriedenheit aller zu erledigen, stieg sein Einfluss täglich. C. beschäftigte mittlerweile eine nicht mehr zu überschauende Anzahl an Mitarbeitern, fast alles freie Mitarbeiter so wie C. einer war. C. hatte sich im Laufe von vielleicht 10 Jahren ein riesiges Imperium geschaffen, ohne C. ging eigentlich nichts mehr. Und mit der Zeit kaufte sich C. überall ein. Er hielt die absoluten Mehrheiten sämtlicher Wasserwerke, er dominierte die Elektrizitätswerke, wer telefonieren wollte, musste sich geflissentlich an C. wenden und C. hielt bei fast allen Geldgeschäften mittlerweile die Hand hin, um seinen Obulus zu kassieren.

18.04.2010 9 Uhr 32 Minuten 27 Sekunden

Eine neue Anfrage kam herein, dieses Mal von einem osteuropäischen Waffenhändler, welcher eine große Waffenlieferung möglichst diskret und ohne großes Aufsehen mit einem südamerikanischen Drogenhändler über die Bühne bringen wollte. Waffen gegen Drogen. C. war es gewohnt, keine Fragen zu stellen, er hatte es sich im Laufe der Zeit zur Aufgabe gemacht, alles kommentarlos hinzunehmen und dementsprechend auch zu erledigen. Das Geschäft ging binnen Minuten über die Bühne, Chefsache sozusagen, C. nahm sich dieser Angelegenheit selbst an. Dafür delegierte er umgehend verschiedenen Anfragen von mitteleuropäischen Politikern wegen eines bevorstehenden Symposiums, für welches von verschiedenen Delegierten noch Hintergrundinformationen gefordert wurden, an zwei seiner gerade verfügbaren Mitarbeiter. Während er noch mit dem südamerikanischen Drogenhändler die letzten Details über Lieferzeit und Lieferort besprach, kam aus dem Hintergrund bereits ein weiterer Großauftrag herein. Dieses Mal ging es um die Möglichkeiten der Beeinflussung von Wahlergebnissen, welche für einen asiatischen Diktator für eine weitere Legislaturperiode notwendig waren, da er unter dem Deckmantel freier Wahlen an der Macht bleiben wollte. C. wusste in Sekundenbruchteilen, wie hoch die Chancen für die jeweiligen Alternativen standen. Doch während er noch die geforderte Abfrage erstellte, kam plötzlich eine weitere Anfrage mit dem Zusatz „Eilt ! Bitte um äußerste Geheimhaltung !“ Die politischen Gegner des Diktators hatten Lunte gerochen und wollten nun ihrerseits die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten prüfen, wie die Wahl anzufechten sei und welche legalen Möglichkeiten vorhanden waren, den Diktator zu stürzen. C. hatte keine Gewissensbisse, für C. gehörten solche Dinge zum Alltag, eine Hand wäscht die andere und C. wusch alle Hände, diskret, schnell, ohne Spuren zu hinterlassen.

18.04.2010 9 Uhr 32 Minuten 29 Sekunden

C. war es gewohnt, auf beiden Seiten zu spielen. Skrupel kannte er keine, für ihn waren nur Ergebnisse wichtig, ob es sich dabei um gesetzeskonforme oder illegale Lösungen handelte, war für C. irrelevant. Während er noch dem Diktator entscheidende Tipps zuspielte, befriedigte er fast zeitgleich die Interessen der politischen Gegner. Und überall dem sinnierte er, wie leicht man sich mit der Skrupellosigkeit anderer Menschen unabkömmlich macht, vorausgesetzt man ist immer noch ein bisschen skrupelloser als die Skrupellosen. Während C. noch solch tiefgründigen Gedanken nachhing, kam bereits eine weitere Anfrage, die aber wirklich das Interesse von C. weckte. Ein deutschsprachiger Konzern stand kurz davor, ein völlig neues Produkt auf den Markt zu bringen, welches mit Hilfe genmanipulierter Rohstoffe, welche aus afrikanischen Ländern importiert wurden, ein völlig neues Lebensgefühl versprach. Da sogar die Patentrechte bei dem Auftraggeber lagen und dank findiger Anwälte sogar die Kennzeichnung mit einem Biosiegel eingeklagt wurde, hatte C. keinerlei Bedenken, eine großflächige Werbekampagne zu starten. Er musste dieses Produkt schließlich nicht konsumieren, was zählte, war der Erfolg und der ließ sich nun einmal nur in Zahlen messen.

Plötzlich wurde C. schwarz, nur für einen kurzen Moment hatte er das Gefühl, ein leichtes Flimmern beeinträchtige sein konzentriertes Schaffen. C. wusste selbst am besten, daß es so nicht weitergehen konnte. Er hatte sich seit Tagen keine Ruhepause mehr gegönnt, es war demzufolge nicht verwunderlich, daß C. ganz allmählich am Ende seiner Kräfte war. Doch während er noch überlegte, wie lange er wohl seinen in der ganzen Welt verstreuten und stationierten Mitarbeitern die Geschäfte überlassen konnte, während er auf Urlaub war, ohne daß sein Imperium Schaden nahm, hatte sich ein ihm seit langem bekannter Politiker gemeldet. Es musste für zwei ausrangierte Atom-U-Boote, welche im Nordpolarmeer seit langer Zeit vergessen vor Anker lagen, dringend ein Transport-Unternehmen gefunden werden, welches ohne viele Fragen, dafür aber gegen viele Dollars eine heikle Aufgabe übernahm. Auf Anfrage von C. erklärte ihm der Staatsmann, daß die darauf befindlichen 18 Atomsprengköpfe für ein Projekt im Nahen Osten Verwendung gefunden hätten, nähere Details bei Bekanngabe des Transporteurs. Da C. nicht nur skrupellos, sondern genauso emotionslos und neugierig war, für wen diese Atomwaffen bestimmt waren, war ein geeignetes Unternehmen in kürzester Zeit gefunden. Die verschlüsselten Daten über Bekanngabe von Auftraggeber und dem geforderten Millionenbetrag auf ein Schweizer Nummernkonto schenkte C. nur kurze Beachtung. Es hatte sich wieder einmal bestätigt, was C. sowieso schon wusste und dementsprechend verschwanden die Daten in seinem Geheimfach.

18.04.2010 9 Uhr 32 Minuten 33 Sekunden

Eine Menschenrechtsorganisation forderte die neuesten Statistiken über die Menschenrechtsverletzungen des ersten Halbjahres an. Da C. nicht wusste, welche Zahlen und Fakten gefordert waren, stellte er ein Dossier zusammen, welches die Übertritte etwas glättete, um einigen Staaten die Möglichkeit zu geben, ihr politisches Gesicht zu wahren. Sollte sich die Organisation auf andere Zahlen berufen, könnten immer noch geeignete Maßnahmen auf schnellstem Wege eingeleitet werden. Aber da die Anfrage über einen treuen Mitarbeiter von C., welcher gerade im asiatischen Raum seinen Dienst versah, kam, wusste C. sofort, daß hier das notwendige Fingerspitzengefühl gefragt war, um nicht eine aufstrebende Industrienation unnötig zu verärgern. Fast zeitgleich kamen die neuesten Bilder des amerikanischen Spionagesatelliten herein, welche genau das wiedergaben, was viele Spitzenpolitiker auf ihrem letzten Nahost-Gipfel bereits befürchteten. Da aber C. gerade in Sachen weltpolitischer Anschauungen abgebrüht war, betrachtete er die Bilder mit der gebührenden Teilnahmslosigkeit, ohne sich ein Urteil zu bilden geschweige denn die vorgefassten Meinungen zu interpretieren. C. nahm es zur Kenntnis und verwahrte es innerhalb kürzester Zeit in seinen geheimen Unterlagen.

18.04.2010 9 Uhr 32 Minuten 34 Sekunden

Ein weiteres Mal erfasste C. ein leichter Schwächeanfall. Wieder kam dieses plötzliche Schwarz, begleitet von einem unrythmischen Vibrieren, aber fast ebenso schnell wie es kam, verschwand es wieder und ließ in C. nur ein leichtes Unbehagen zurück. Seine Geschäftspartner durften nichts von seiner Unpässlichkeit erfahren, seine treuen Mitarbeiter durften keinesfalls wissen, daß ihr Vorgesetzter Probleme hatte. C. hatte es im Laufe der letzten Jahre mehrmals erlebt, daß seine Vorgänger gnadenlos ausgetauscht wurden, ein Minimum an Schwäche hieß ein Maximum an Unzuverlässigkeit und dementsprechend Austausch und das wollte, das durfte C. nicht zulassen. C. spielte mehrere Möglichkeiten durch, um dieser Misere zu entkommen, während er unzählige liegengebliebene Aufgaben, welche nicht mit „Höchste Priorität“ gekennzeichnet waren, in einer geschäftsmäßigen, routinemäßigen Weise erledigte, welche zu einer seiner hervorragenden Eigenschaften zählte. Schon wieder kam ein Bittsteller, diesmal von einem kleinen Inselstaat, zu dem C. seit ein paar Wochen gute Kontakte pflegte und von dem er sich für die Zukunft einiges erwartete. Der neue Partner brauchte dringend mehrere Lieferungen Kokain, um die dortige High-Society, welche im Begriff stand, diesen Inselstaat für sich zu entdecken, bei Laune zu halten und zu größeren Investitionen zu bewegen. Sofort dachte C. an den südamerikanischen Drogenhändler und stellte umgehend den Kontakt her. Während er fein säuberlich jede seiner Transaktionen in zwei verschiedene Bücher eintrug, eines, welches für die Öffentlichkeit bestimmt war und nur bestimmte Informationen enthielt, verschlüsselte er den wirklichen Inhalt dieses Geschäftes im anderen Buch mit einem nur ihm bekannten Algorithmus.

18.04.2010 9 Uhr 32 Minuten 39 Sekunden

Plötzlich durchfuhren C. Schockwellen, welche sich in seinem gesamten Organismus ausbreiteten und in ihrer Intensität in Sekunden vervielfachten. C. wurde von Krämpfen geschüttelt, er verlor für einen kurzem Moment das Bewußtsein, bevor er ihn weitere Anfälle wie Detonationen durchzogen. Diese Explosionen kamen in immer schnelleren Wellen, erfassten ihn und trugen ihn mit sich fort. Das gesamte Sicherheitssystem, welches von C. in jahrelanger Arbeit in die gesamte Organisation integriert und tagtäglich verfeinert wurde, schlug millionenfachen Alarm. Innerhalb weniger Augenblicke wurde die straff geführte Organisation informiert und Vorsichtsmaßnahmen ohne deren Zutun eingeleitet. C. schaltete seinen von Überlastung gezeichneten Körper auf Notbetrieb, ohne jedoch die wirkliche Kontrolle über die lebenswichtigen Funktionen zu erlangen. Immer größere Kreise zog der Schwächeanfall, unzählige Mitarbeiter in allen Erdteilen waren bereits selbst vom bevorstehenden Zerfall ihres allmächtigen Vorgesetzten betroffen und kollabierten ob der fehlenden Führung.

Während C. die Katastrophe zu verheimlichen und mit dem dafür zur Verfügung stehenden Notfallplan zu bekämpfen versuchte, häuften sich die Anfragen seiner Geschäftspartner, ohne jedoch mit der gewohnten Zuverlässigkeit beantwortet zu werden. Aus einer anfänglichen Unruhe wurde in wenigen Minuten Panik, welche sich blitzschnell ausbreitete. Die Gerüchteküche brodelte mit den Fieberanfällen von C. um die Wette. C. entschied in einem allerletzten Versuch, in einer geradezu unmenschlichen Kraftanstrengung, sämtliche Verbindungen zu seinen Geschäftspartnern zu kappen, er trennte sich innerhalb kürzester Zeit von seinen verbliebenen Mitarbeitern, um wieder selbst zur Ruhe zu kommen.

24.11.2017 Uhrzeit unbekannt

Ein kleines Mädchen spielt selbstvergessen in einem Bachbett, welches träge von braunem, schlammigem Wasser umspült wird. Leise glucksen kleine Wellen gegen die Einfassung aus Beton, werfen sich mit ihrem kleinen Gewicht gegen die von Rissen durchzogene Betonmauer, züngeln und lecken an den von vielen kleinen Vorgänger-Wellen bereits herausgebrochenen Vertiefungen. Die Sonne steht tief am westlichen Horizont, gelbe und orange Töne werden von Minute zu Minute von Rottönen überlagert, welche im seltsamen Kontrast zu der tiefblauen Ebene stehen, die sich langsam ihren Weg in die entlegensten Winkel des westlichen Himmels bahnt. Außer dem Plätschern der wässrigen Zungen und einem leisen Summen des in seinem unsichtbaren Spiele gefangenen Kindes, das seine kleinen Finger in die mit einer weißen Schicht überzogene Erde gräbt und eine Stadt aus Sand baut, eine Ruinenbaumeisterin einer schnell vergänglichen kindlich urbanen Landschaft, verhält sich die Welt still. Es ist, als hielte die Natur den Atem an, als höre sie nur auf das leise Summen des Kindes, auf das immer wiederkehrende Züngeln der Wellen, auf das unhörbare Untergehen des unwirklich runden Feuerballs.

Die Finger des Mädchens graben sich in die feuchte, braune Erde mit dem weißen Überzug. Sie graben sich in das Erdreich, bahnen sich ihren Weg Millimeter für Millimeter, hören nicht auf in ihrem Bestreben, einen in der kindlichen Phantasie existierenden Schatz zu entdecken, ihn mit kleinen, behende grabenden Fingern zu bergen, welche in brauner Erde und weißem Pulver gefangen sind. Die Finger stossen auf etwas Hartes, tatsächlich, der lange verborgene Schatz, endlich entdeckt, gefunden von einem selbstvergessen spielenden Kinde, welches mit von der Erde braunen und von weißem Pulver gesprenkelten Händen Ruinen aus Sand in eine Landschaft aus Sand baut, eine kleine selbstvergessen spielende Ruinenbaumeisterin.

Die Sonne vergräbt ihr Gesicht immer tiefer in den Tiefen dunkelblauer Monotonie, langsam läßt sie sich über den westlichen Rand des Horizonts fallen, verliert ihre runde Form, löst sich auf in kleiner und kleiner werdenen Halbkreisen, entscheidet sich zur Rückkehr in die seit Tausenden von Jahren belagerte Welt längst vergessener Pharaonen zurückzukehren, um einem ewig wartenden Skarabäus nachzujagen, welcher sie durch die Nacht begleitet.

09.02.2019 14 Uhr 54 Minuten 03 Sekunden

Der Vater des Mädchens wusste selbst nicht, wie er es geschafft hatte. Er stand mit seiner Tochter, welche ihn damals zu ihrem Schatz geführt hatte, vollkommen selbstvergessen vor seinem Meisterwerk. Beide, Vater und Tochter, hörten ein leises Summen, welches sogleich von einem Mahlen abgelöst wurde. Sie standen vor dem kleinen Tisch, dem man die Jahre der Nutzung ansah und starrten fasziniert auf ihren geborgenen Schatz.

Vor ihnen auf dem Tisch stand C. Nach unzähligen Versuchen war es dem Vater, der vor dem großen Knall Computertechniker war, gelungen, den Rechner wieder hochzufahren. In mühevoller Arbeit hatte er es tatsächlich geschafft, einen funktionierenden Computer seiner Tochter präsentieren zu können, die diese Dinge nur aus den Erzählungen ihres Vaters kannte.

Ihr Vater hatte ihr in stundenlangen Gesprächen immer und immer wieder davon berichten müssen, wie das damals war mit diesem Zusammenbruch einer Welt, die nur noch aus Rechenzentren bestand. Sie wollte wöchentlich wissen, wie elektrischer Strom  funktioniert, ob es vielleicht wieder einmal fliessendes Wasser gäbe, wie die Flugzeuge damals nacheinander vom Himmel gefallen sind ohne dieses „Rodar“. „Das heißt Radar, nicht mit o, sondern mit a“. Und ob man wirklich lauter Essen aufbewahren kann, ohne daß es zum Stinken anfängt so wie das bei uns ist. Und am allerwichtigsten war dem kleinen Mädchen die Beantwortung der Frage, wo denn das ganze Geld herkam, von dem ihr Vater immer wieder erzählte. Das kleine Mädchen frug und frug und der Vater gab geduldig die Antworten.

Und jetzt standen sie gemeinsam vor diesem Computer und der Vater, er war ja schließlich EDV-Techniker und Computer-Spezialist, damals, vor diesem großen Knall, überlegte, wie man sich mit diesem Computer das Leben wohl erleichtern könne. Im Geiste zog er Glasfaserkabeln, vor seinem Auge entstand ein Rechenzentrum, natürlich nur ein kleines, so etwas wie damals darf nie wieder passieren, wir können uns schließlich nicht schon wieder von der Technik abhängig machen, aber vielleicht findet sich noch ein zweiter Computer, dann könnten wir zumindest ein kleines Netzwerk errichten, mal schauen.

Auf dem Tisch stand C. Sein Gedächtnis funktionierte wieder perfekt. Er wusste genau, wo die 18 Atomsprengköpfe lagerten, er kannte sämtliche Kombinationen sämtlicher Schweizer Nummernkonten, er überlegte, ob er die Statistiken der Menschenrechtsverletzungen vielleicht noch für irgendeinen Diktator auf irgendeiner kleinen Insel verwenden konnte. C. entschied jedoch fürs erste, zu warten und zu schauen, ob dieser kleine Mensch mit diesem noch kleineren Menschenkind neben sich ohne ihn zurecht kam. Zumindest solange, bis C. genügend neue Mitarbeiter hatte. Schließlich warteten seine Geschäftspartner ungeduldig auf seine Wiederkehr.


Über Paul Boegle

Bio Natur - Der Weblog, warum dieser Blog und warum gerade ich ? Ich gehöre mittlerweile einer Generation an, welche einerseits noch ohne Internet ihre Kindheit und Jugend verbracht hat, andererseits aber auch durch berufliche Notwendigkeit, das Interesse am Medium Internet und nicht zuletzt durch die Kinder aktiv das www nutze. Ist das nun gut oder schlecht ? Wie so vieles im Leben ist auch das Internet ein zweischneidiges Schwert. Ich denke oft mit Wehmut an eben diese lang zurückliegende Zeit, als Kinder noch mit Fußballspielen oder Indianer und Cowboy ihre Freizeit verbrachten. Viele meiner Generation halten diese Art von Freizeitbeschäftigung als wesentlich sinnvoller, da sie für die Förderung sozialer Kontakte als auch für die Gesundheit, man denke nur an Übergewicht oder die zunehmende Isolation der heutigen Jugend, doch wesentlich förderlicher sind als der tagtägliche Gebrauch des Mediums Internet. Andererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit, daß viele Themen wie eben auch das Gebiet Bio und Natur eine wesentlich größere Resonanz und Verbreitung durch die globale Verlinkung erfahren. Informationen können per Klick abgerufen und Wissenswertes kann von zuhause aus recherchiert werden. Ein weiterer Vorteil für jeden Webmaster ist dementsprechend auch die Möglichkeit, eigene Webseitenprojekte, in diesem Fall http://www.bio-natur.at, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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